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Keywords:

  • Filtration;
  • Membranen;
  • Partikel

Abstract

Membrantrennprozesse unter Verwendung von Mikro- und Ultrafiltrationsmembranen haben erhebliche Bedeutung für die Trennung grobdisperser Stoffsysteme (Suspensionen, Emulsionen) und kolloidaler Dispersionen erlangt. Mit ihrer Hilfe werden überwiegend Partikel im Größenbereich von 10 nm bis 10 μm abgetrennt. Damit stehen sie teilweise im Wettbewerb mit traditionellen Fest-Flüssig-Trennprozessen. Zu den Vorteilen der Membranfiltration gehören die zuverlässige Klärwirkung aufgrund der physischen Barrierefunktion der Membran und die Validierbarkeit der Membran-Integrität. Besondere Bedeutung erlangen Membrantrennprozesse mit der zunehmenden Produktion und Verwendung von Nanopartikeln. Ausgereifte Anlagenkonzepte und gesunkene Membran- und Modulkosten erlauben die wirtschaftlich attraktive Anwendung der Membranfiltration beginnend im Labormaßstab und bis hin zu großen Prozessströmen im Bereich von mehr als 1000 m3/h Filtratdurchsatz. An ihre Grenzen stößt die Membranfiltration, wenn hohe Endkonzentrationen der dispersen Phase gefordert sind. Häufig führt dann die Kombination der Membranfiltration mit konventionellen mechanischen Trennprozessen zur wirtschaftlich optimalen Lösung.