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Abstract

Die Katalyse hat eine zentrale Bedeutung in der Chemischen Industrie und deshalb auch einen hohen wirtschaftlichen Stellenwert. Dies hat eine Datenflut – Literatur, Patentliteratur, Studien, Kongresse, u. v. m – zur Folge, was die Orientierung erschwert.

Im Jahr 1990 diskutierten vier Katalytiker – zwei aus der Industrie (Dr. Karl Kochloeffl, Süd-Chemie AG, München und Dr. Matthias Schwarzmann, BASF AG, Ludwigshafen) und zwei Hochschulvertreter (Prof. Dr. Manfred Baerns, Ruhr-Universität Bochum und Prof. Dr. Jochen Bock, Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft, Berlin) – über den Stand der Technik und die Entwicklung des Fachgebietes (Chemische Industrie, 1990, 10, Oktober, 43 – 46).

Die damals diskutierten Fragen haben auch 23 Jahre später noch Bestand. Sie wurden nun erneut von kompetenten Partnern diskutiert, die paritätisch die industrielle und die nichtindustrielle Forschung repräsentieren (Prof. Dr. Manfred Baerns, Ruhr-Universität Bochum, Dr. Dirk Demuth, BASF AG, Ludwigshafen, Dr. Richard W. Fischer, Technische Universität München und Prof. Dr. Hans-Joachim Freund, Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft, Berlin), und ergeben ein Meinungsbild über Fortschritt, Trends und ungelöste Probleme sowie über die Streitfrage nach dem Realitätsbezug der Grundlagenforschung auf dem Gebiet der Katalyse.

Sie können wie ein Wegweiser in einer unübersichtlichen Landschaft auf die gelösten und anstehenden Probleme hinweisen und außerdem den Fortschritt der letzten 23 Jahre aufzeigen.

Der Dechema-Blog (http://dechema.wordpress.com/2013/11/19/katalyse/) enthält beide Interviews in vollständiger Länge. Die Fragen stellte Dr. Hans Kral.