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Abstract

Die Ausbeuten an Monoglyceriden bei der katalytischen Glycerinolyse unter den hier gewählten Versuchsbedingungen sind praktisch nicht vom Sättigungsgrad und der Kettenlänge der konstituierenden Fettsäuren abhängig, wohl aber vom Wassergehalt und Anteil an freien Fettsäuren im Ausgangsmaterial. Geringfügig anoxydierte Fette (untersucht bis Peroxidzahl 20) wirken sich ebenfalls nicht auf die Ausbeute an Monoglyceriden aus. Bei Verwendung eines Lösungsmittels (Pyridin) werden bei Temperaturen von 115–120 °C Ausbeuten an 1-Monoglyceriden von 75% (entsprechend ∼83% Gesamtmonoglyceride), ohne Lösungsvermittler bei Temperaturen von 200 °C solche von 52% (entsprechend ∼58% Gesamtmonoglyceride) erhalten.