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Abstract

Im Hinblick auf die Einführung der Mehltypisierung nach Helligkeit in der DDR und die Ablösung der Aschetypisierung werden die Gesichtspunkte für den Einsatz der diskontinuierlichen und kontinuierlichen Helligkeitsmessung sowie die Meßgeräte genannt. Für die Helligkeitsmessung von Mehlen, Dunsten, Grießen und Schroten aus Weizen und Roggen wird eine sogen. Naßmethode ausführlich beschrieben. Die Messung der Lichtreflexion erfolgt an einem Mehlbrei bei glatter Oberfläche mit dem Leukometer des VEB CARL ZEISS, Jena. Die Meßgenauigkeit beträgt mindestens 0,3% Reflexion; eine Doppelbestimmung dauert ca. 10 min. Die methodischen Faktoren werden diskutiert. Ein störender Einfluß der Granulation sowie des Proteingehaltes auf die gemessene Mehlhelligkeit besteht nicht. Auf die Vorteile der Helligkeitsmessung und die Anwendung auf andere Lebensmittelprodukte wird hingewiesen.