Untersuchungen zur Kontamination von Straßenäpfeln mit Blei

Authors

  • DLC K. Lauterbach,

    Corresponding author
    1. Hygiene-Institut des Bezirkes Erfurt (Direktor: Dr. med. R. Ullmann) in Erfurt, DDR
    • Hygiene-Institut des Bezirkes Erfurt, Abteilung Lebensmittel- und Ernährungshygiene, 50 Erfurt, Predigerstr. 6, DDR
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  • Dr. rer. nat. E. Gottschling,

    Corresponding author
    1. Hygiene-Institut des Bezirkes Erfurt (Direktor: Dr. med. R. Ullmann) in Erfurt, DDR
    • Hygiene-Institut des Bezirkes Erfurt, Abteilung Lebensmittel- und Ernährungshygiene, 50 Erfurt, Predigerstr. 6, DDR
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  • DLC R. König

    Corresponding author
    1. Hygiene-Institut des Bezirkes Erfurt (Direktor: Dr. med. R. Ullmann) in Erfurt, DDR
    • Hygiene-Institut des Bezirkes Erfurt, Abteilung Lebensmittel- und Ernährungshygiene, 50 Erfurt, Predigerstr. 6, DDR
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Abstract

An Straßen angebaute Äpfel wurden hinsichtlich ihres Bleigehaltes mit Äpfeln aus einer straßenfern gelegenen Plantage verglichen. Die Straßenäpfel (gewaschen) enthielten 0,27 (1971) bzw. 0,21 (1972) mg Blei/kg, die Plantagenäpfel 0,25 bzw. 0,19 mg/kg. Bei keiner Probe wurde der in der DDR für Fruchtsäfte sowie für Obstkonserven (Dosen) festgelegte Maximalwert für Blei von 0,5 mg/kg überschritten.

Der lediglich geringe Unterschied in der Kontamination von Straßen- und Plantagenäpfeln könnte damit zu erklären sein, daß die Bleispuren aus den Abgasen von Kraftfahrzeugen möglicherweise nur in geringen Mengen bis in die Baumkronen gelangen.

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