Zur Rückstandssituation von DDT, Lindan und Metaboliten in Getreidekörnern nach der Ablösung von DDT-Präparaten

Authors

  • Dr. H.-J. Goedicke,

    1. Akademie der Landwirtschaftswissenschaften der DDR, Institut für Pflanzenschutzforschung Kleinmachnow (Direktor: Prof. Dr. H. J. MÜLLER)
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  • Prof. Dr. sc. H. Beitz,

    1. Akademie der Landwirtschaftswissenschaften der DDR, Institut für Pflanzenschutzforschung Kleinmachnow (Direktor: Prof. Dr. H. J. MÜLLER)
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  • Dr. F. Seefeld

    1. Akademie der Landwirtschaftswissenschaften der DDR, Institut für Pflanzenschutzforschung Kleinmachnow (Direktor: Prof. Dr. H. J. MÜLLER)
    2. Akademie der Landwirtschaflswissenschaften der DDR, Institut für Pflanzenschutzforschung Kleinmachnow. DDR-1532 Kleinmachnow. Stahnsdorter Damm 81
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Abstract

In der DDR spielt der Einsatz von Insektiziden in der Getreideproduktion eine untergeordnete Rolle. Trotzdem wurden seit 1971 Getreideproben auf DDT-, DDE- und Lindan-Rückstände und in den letzten Jahren auch auf α-, β- und δ-HCH sowie HCB untersucht. Die Rückstände sind auf ungewollte Kontamination infolge einer Aufnahme aus dem Boden bzw. aus Abdriften zurückzuführen. Die Rückstandsuntersuchungen der Getreideproben wurden mit einer gaschromatographischen Analysenmethode durchgeführt. Von 1971 bis 1980 ist eine Abnahme der Kontamination des Getreides mit DDT- und Lindan-Rückständen zu verzeichnen. Die α,- β- und δ-HCH- sowie HCB-Rückstände liegen zwischen 0,5 μg/kg und 5 μg/kg. Die Rückstände liegen unter den in der Rückstandsmengen-Anordnung der DDR festgelegten vernachlässigbaren Rückstandsmengen nach Toxizitätsgruppe II von 0,02 mg/kg für DDT und HCH bzw. unter der maximal zulässigen Rückstandsmenge von 0,05 mg/kg für HCB.

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