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Abstract

Die Substitutionsprodukte der Imino-diessigsäure, X[BOND]CH2[BOND]N-(CH2COOH)2 und X[BOND]CH2[BOND]CH2[BOND]N(CH2[BOND]COOH)2, die in α- oder in β-Stellung zum Stickstoff eine Carboxylat-, Sulfonat- und Phosphonatgruppe tragen (X = COO−1, SO3−1, PO3−2) wurden in bezug auf das Komplexbildungsvermögen gegenüber Erdalkali-Ionen untersucht. Die Substituenten erhöhen in α-Stellung die Komplexbildungs-konstanten viel mehr als in β-Stellung und zwar PO3−2 stärker als CO2−1 und diese stärker als SO3−1. Beiden Substanzen, die in β-Stellung substituiert sind, konnte eine strenge Linearität zwischen der Haftfestigkeit eines Protons und derjenigen eines Metallions festgestellt werden. Die Phosphonsäuren bilden neben den normalen Komplexen auch Hydrogenkomplexe, die das Proton am Stickstoff und das Metallion an der Phosphonatgruppe gebunden tragen.