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Zusammenfassung

Dieser Beitrag setzt sich kritisch mit der unter anderem von Herbert Obinger formulierten Hypothese auseinander, derzufolge zwischen dem Regimetyp und dem langfristigen Wirtschaftswachstum kein Zusammenhang besteht. Entgegen dieser These zeigen wir einen systematischen, wenngleich nicht-linearen Zusammenhang auf. Darüber hinaus unterstreichen wir zwar Obingers Ergebnis, die institutionelle Qualität eines Staates sei entscheidend für sein langfristiges Wirtschaftswachstum. Wir bezweifeln jedoch, dass eine hohe institutionelle Qualität unabhängig von der konstitutionellen Verfasstheit der Staaten in Autokratien und Demokratien gleichermassen wahrscheinlich ist. Wir finden einen positiven Einfluss des Demokratieniveaus auf die Qualität wirtschaftlicher Institutionen.