Inter-specific variability in organic nitrogen uptake of three temperate grassland species

Authors


Abstract

We tested the inter-specific variability in the ability of three dominant grasses of temperate grasslands to take up organic nitrogen (N) in the form of amino acids in soils of differing fertility. Amino acid uptake was determined by injecting dual labeled glycine-2-13C-15N into the soil, and then measuring the enrichment of both 13C and 15N in plant tissue after 50 hours. We found enrichment of both 13C and 15N in root and shoot material of all species in both soils, providing first evidence for direct uptake of glycine. We show that there was considerable inter-specific variability in amino acid uptake in the low fertility soil. Here, direct uptake of amino acid was greater in the grass Agrostis capillaris, which typically dominates low fertility grassland, than Lolium perenne, which inhabits more fertile sites. Direct uptake of amino acid for Holcus lanatus. was intermediate between the above two species. Unlike in the low fertility soil, there was no difference in uptake of either 13C or 15N by grasses in the high fertility soil, where uptake of mineral N is thought to be the major mechanism of N uptake of these grasses. Overall, our findings may contribute to our understanding of differences in competitive interactions between grasses in soils of different fertility status.

Abstract

Interspezifische Variabilität in der Aufnahme organischen Stickstoffs von drei Grünland-Arten

Die Fähigkeit dreier Gräser, organischen Stickstoff in der Form von Aminosäuren aufzunehmen, wurde in Böden unterschiedlicher Fruchtbarkeit untersucht. Die Aufnahme wurde mittels zweifach markiertem Glycin-2-13C-15N getestet, das in die Böden injiziert und dessen Anreicherung im Pflanzengewebe nach 50 h gemessen wurde. Wir fanden eine Anreicherung von 13C und 15N in Wurzel- und Sprossgewebe aller Arten und auf beiden Böden. Auf dem unfruchtbaren Boden zeigten sich deutliche artspezifische Unterschiede, wobei Agrostis capillaris, das typischerweise ungedüngte Wiesen dominiert, eine höhere direkte Aufnahme der Aminosäure aufwies als Lolium perenne, eine Art, die vorzugsweise gedüngte Standorte besiedelt. Die Aminosäureaufnahme von Holcus lanatus lag zwischen diesen beiden Arten. Im Gegensatz dazu zeigte sich kein artspezifischer Unterschied auf dem fruchtbaren Boden, wo die Aufnahme von mineralischem N als primäre Quelle der Stickstoffversorgung dieser Gräser gilt. Insgesamt können unsere Ergebnisse zu einem besseren Verständnis der Konkurrenzverhältnisse zwischen Gräsern auf Böden unterschiedlicher Nährstoffverfügbarkeit beitragen.

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