Korrosionsnachrichten


GfKORR Nachrichten

Geburtstage von GfKORR-Mitgliedern in 2012

80. Geburtstag

20. August

Dr.-Ing. Ulrich Heubner

2. September

Dr. Peter Drodten

2. Dezember

Prof. Dr.-Ing. Hans Hoffmeister

75. Geburtstag

5. Juli

Dipl.-Chem. Ruzica Luetic

27. September

Dr. Carl-Ludwig Kruse

10. November

Dr. Manfred Paul

70. Geburtstag

14. April

Dr.-Ing. Ubbo Gramberg

9. Mai

Bruno Leutner

29. Juni

Prof. Dr.-Ing. habil. Ulf Nürnberger

5. Juli

Dr. Günther Reiff

20. Juli

Dipl.-Ing. Werner Nissing

31. August

Prof. Dr. habil. Günter Schmitt

1. September

Konrad Steffel

65. Geburtstag

10. Januar

Dr. Rainer Gassen

14. Januar

Dr. Hermann Tischner

9. August

Dr. Olof B. W. Forsén

11. September

Prof. Dr. Hans-Curt Flemming

21. Dezember

Dr. Erich Nabbefeld-Arnold

60. Geburtstag

5. Januar

Günter Gebauer

6. März

Sjaak van Doorn

28. März

Dr. Hubertus Schlerkmann

4. April

Heidrun Verfürden

7. April

Hans-Dieter Strittmatter

18. April

Dr. Klaus Bartels

19. April

Prof. Dr.-Ing. Reinhold Holbein

22. April

Elke Butzke

14. Mai

Prof. Dr.-Ing. Horst Heinrich

7. Juni

Dr.-Ing. Reinhold Braun

23. Juni

Dr. Manfred Wollmann

16. August

Dr. Emin Arpaci

19. August

Dr. Ulrich Lotz

16. Oktober

Dipl.-Chem. Stephan Dietzel

19. Oktober

Angelika Günther

22. Oktober

Dr. Willem J. Quadakkers

23. Oktober

Prof. Dr.-Ing. Michael Schütze

23. Dezember

Dipl.-Ing. Wolfgang Allertshammer

50. Geburtstag

19. Januar

Dr.-Ing. Knut Schroeder

30. Januar

Dr.-Ing. Jörg Ellermeier

1. Februar

Dr. Detlef Stöckert

11. Februar

Ing. (FH) Max Haller

9. März

Dr.-Ing. Michael Schneider

25. März

Priv.-Doz. Dr.rer.nat. Michael Spiegel

4. Mai

Dr.-Ing. Robert Heen

24. Mai

Dr.-Ing. Helmut Schweigart

10. Juli

Jörg Kallweit

14. September

Dr. Irmgard Winkels

22. September

Christian Knödel

6. Oktober

Dr. Christian Gruber

20. November

Harald Wiese

21. Dezember

Dr. Wilhelm Erning

29. Dezember

Jens Gruse

GfKORR00112

Neues aus Verbänden und Firmen

John Deere gewinnt den Swedish Steel Prize 2011

Der Swedish Steel Prize geht dieses Jahr an das amerikanische Unternehmen Deere & Company (John Deere). Der Einsatz von hochfestem Stahl hat es diesem Unternehmen ermöglicht, Mähdrescher zu entwickeln, die nicht nur eine höhere Produktivität gewährleisten, sondern auch strengere Umweltauflagen erfüllen.

“Mithilfe von hochfesten Stählen und einer gut durchdachten Konstruktion hat Deere & Company einen leichteren und leistungsfähigeren Mähdrescher mit höherer Ladekapazität entwickelt. Dieses Unternehmen geht als würdiger Sieger hervor und verdient den Swedish Steel Prize”, sagt der Vorsitzende der Jury und Leiter der Abteilung Marketing und Verkauf bei SSAB, K.G. Ramström.

Die Konstruktion von Deere & Company trägt zu einer Erhöhung der Produktivität um bis zu 40 Prozent bei, was eine effizientere Landwirtschaft begünstigt. Das Gewicht gewisser Stahlteile wurde um 50 Prozent gesenkt. Außerdem hat die neue Konstruktion dazu beigetragen, dass sich die Zahl der Schweißnähte um nahezu 70 Prozent verringert hat. Die neuen Herstellungsverfahren, die erst dadurch ermöglicht wurden, dass man sich die Eigenschaften des hochfesten Stahls zunutze machte, bringen wesentliche Vorteile in der gesamten Produktionskette.

“Wir freuen uns sehr darüber, dass wir den Swedish Steel Prize 2011 gewonnen haben. Den Geldbetrag wird John Deere der Organisation FIRST spenden, die es sich zum Ziel gesetzt hat, das Interesse von Kindern und Jugendlichen für Innovation und Technik zu fördern. Das FIRST-Programm zeigt zukünftigen Innovatoren, wie Kreativität, gepaart mit Wissenschaft und Technik, Probleme lösen kann, mit denen Ingenieure konfrontiert sind,” sagt Corwin Puryk, leitender Ingenieur bei Deere & Company.

“Innovation ist einer der vier grundlegenden Werte von John Deere. Wir möchten Inspiration vermitteln und Innovatoren der kommenden Generation fördern. Vielleicht wird eines Tages einer oder eine der Jugendlichen, die das FIRST-Programm mitgemacht haben, dazu beitragen, dass ein Unternehmen den Swedish Steel Prize gewinnt”, sagt der Konstrukteur Kent Brown.

Die anderen für den Swedish Steel Prize 2011 nominierten Unternehmen gewannen jeweils den zweiten Preis. Dabei handelt es sich um HT Engineering Ltd (Neuseeland), Rotary-Ax (Brasilien) und Sweco Structure (Schweden).

SSAB hatte den Swedish Steel Prize im Jahre 1999 gestiftet.

Für weitere Information wenden Sie sich bitte an: Ulrika Lilja, Leiterin der Abteilung Externkommunikation SSAB +46 72-209 31 54, Anders Sörman, Projektleiter Marketing SSAB +46 70-221 93 26, www.ssab.com

–CND0112–

GammaProtect®: kathodischer Korrosionsschutz für die Warmumformung

Dauerhaft korrosionsgeschützte Automobilbauteile fertigt man aus verzinktem Stahlband: Eine schlichte Wahrheit, die so allerdings nur für kalt umgeformte Bauteile gilt. Bei der Warmumformung, vor allem bei der besonders wirtschaftlichen direkten oder einstufigen Warmumformung, war die Korrosionsschutz-Frage bislang weitaus schwieriger zu lösen. Mit GammaProtect® hat ThyssenKrupp Steel Europe jetzt eine neue Oberfläche entwickelt, die dem Rost auch bei warm umgeformten Komponenten keine Chance lässt.

GammaProtect® ist eine elektrolytische Beschichtung mit hohem Schmelzpunkt, die den extremen Temperaturen der Warmumformung standhält. Neben Schutz gegen Verzunderung bietet sie aktiven, kathodischen Korrosionsschutz wie eine klassische Verzinkung für kalt umformbare Stähle. Damit erweitert die Oberfläche den Einsatzbereich der Warmumform-Technologie auf Teile im besonders korrosionsgefährdeten Nassbereich der Karosserie.

Weil sich durch Warmumformung, englisch Hot Forming, sowohl strenge Sicherheits- als auch hohe Leichtbau-Anforderungen erfüllen lassen, erlebt die Technologie einen Boom im Automobilbau. Die Stärken von GammaProtect® zeigen sich vor allem bei der direkten Warmumformung. Hier werden Stahlbleche zunächst auf rund 900 Grad Celsius erhitzt, sofort danach in einem speziellen Umformwerkzeug zum Bauteil geformt und gleichzeitig schnell abgekühlt. Durch die rasche Abkühlung entstehen Komponenten mit Festigkeiten von bis zu 1.650 Megapascal. Damit lassen sich die Bauteile dünnwandiger und Gewicht sparend konstruieren.

Zink mit seinem relativ niedrigen Schmelzpunkt von 419,5 Grad wird in der Aufheizphase des Hot Forming Prozesses flüssig. In der direkten Warmumformung ist das ein Risiko: Beim Umformen der heißen Blechplatinen kann flüssiges Zink das Werkstoffgefüge angreifen, so dass im fertigen Bauteil Risse entstehen. Bei der indirekten Warmumformung ist das Phänomen weniger ausgeprägt, denn dort wird zunächst das kalte Blech zum Bauteil geformt und die hohe Festigkeit durch anschließendes Aufheizen und Abkühlen, also ohne weitere Umformbelastung hergestellt. Diese Variante braucht allerdings mehr Zeit und verursacht höhere Kosten als der direkte Warmumformprozess. Mit GammaProtect® können Automobilhersteller nun erstmals die Vorteile der kostengünstigen direkten Warmumformung nutzen, ohne auf einen aktiven Korrosionsschutz verzichten zu müssen.

Neu entwickelter Überzug für höheren Schmelzpunkt

GammaProtect® hat eine Zusammensetzung, die den Schmelzpunkt des Überzugs auf über 870 Grad erhöht. Dabei ist der Zinkanteil hoch genug, dass die kathodische Korrosionsschutzwirkung nicht beeinträchtigt wird. Die Beschichtung ist so widerstandsfähig, dass sie zeitliche Schwankungen im Fertigungsablauf verkraftet und stabile Prozesse ermöglicht. Auf der anderen Seite lassen sich mit GammaProtect®-geschützten Blechen aber auch deutlich schnellere Aufheizgeschwindigkeiten erzielen, so dass sich die Verweildauer der Bleche im Ofen im Vergleich zu aktuellen Serienprodukten um bis zu 20 Prozent verkürzen kann.

Weil immer mehr Teile in rasant wachsenden Stückzahlen mit Hot Forming gefertigt werden, sind kürzere Taktzeiten ein wichtiges Ziel bei der Weiterentwicklung des Verfahrens. Mit neuen Aufheiztechnologien wie Induktion oder Infrarotstrahlung könnten sich Warmumform-Stähle bis zu 100mal schneller auf die nötige Temperatur bringen lassen. Auch unter diesen Bedingungen bleibt die neue Beschichtung von ThyssenKrupp Steel Europe stabil und sorgt für nachhaltigen Korrosionsschutz.

Die GammaProtect®-Beschichtung ist bereits unter seriennahen Bedingungen erprobt und hat bewiesen, dass sie für alle automobiltypischen Weiterverarbeitungsschritte geeignet ist. Als Fügeverfahren kommen Kleben und Widerstandspunktschweißen ebenso in Frage wie MIG/MAG-Schweißen. Das Korrosionsschutzpotenzial ist in umfangreichen, standardisierten Tests nachgewiesen.

Die neue Beschichtung eignet sich auch für die innovative Tailored Tempering Technologie, mit der sich warm umgeformte Bauteile mit lokal unterschiedlichen Festigkeits- und Dehnungseigenschaften fertigen lassen. Außerdem vereinfacht die Oberfläche die Produktion von belastungsorientiert aufgebauten Tailored Blanks für die Warmumformung, den so genannten Hotform Blanks.

Mit GammaProtect® baut die ThyssenKrupp Steel Europe AG ihre Palette bei Warmumformstählen weiter aus. Unterschiedliche Kundenansprüche erfüllt das Unternehmen auch mit einer unbeschichteten Ausführung sowie mit einer Aluminium-Silizium Oberfläche, die Verzunderung verhindert und für passiven Korrosionsschutz sorgt.

Für weitere Information wenden Sie sich bitte an: Erwin Schneider, Corporate Communications, Tel.: +49 201 844-525692, Fax +49 201 8456-525692, erwin.schneider@thyssenkrupp.com

–CND0212–

Das Auge entscheidet, was gut in der Hand liegt – WMF setzt beim Besteck auf Qualitätsmaterial von ThyssenKrupp Nirosta

Das Blatt ist leer. Mit einem spitzen Bleistift teilt er das noch unberührte Weiß durch einen senkrechten Strich. Eine Markierung, nach der sich alles richtet. Zunächst wachsen die Proportionen von Kopfrundung und Griff, später erhält der Entwurf durch Schraffierungen den Anschein der Dreidimensionalität. Unter seinen Händen bekommt die Idee Form und Gestalt. Der Designer Peter Ramminger kann auf eine mehr als 30-jährige Firmenzugehörigkeit bei Deutschlands führendem Besteck- und Küchengerät-Hersteller WMF im baden-württembergischen Geislingen an der Steige zurückblicken. Vor ihm liegt eine Löffel-Skizze des Bestecks “Ambiente”, eine neue Kollektion des Traditionshauses, einem langjährigen Kunden der ThyssenKrupp Nirosta.

Von Designer Ramminger stammen unzählige richtungsweisende Entwürfe für den jahrzehntelangen Erfolg von WMF. “Ambiente, Topic oder Forte” heißen einige der Erfolgsmodelle des gebürtigen Württembergers, außerdem hat er das Design für die innovative erfolgreiche Kochgeschirrserie “Premium One” gestaltet. “Besteckentwicklung steht bei uns nicht alleine da. Wir wollen Esskultur schaffen”, betont Cornelius Boerner, Designmanager des Hauses. “Nach Wert haben wir in Deutschland einen Marktanteil von 60 Prozent”, sagt Boerner. “Fast in jedem deutschen Haushalt ist ein Besteck von uns in der Schublade.”

Als Meilenstein für diesen Erfolg gilt in der Firmengeschichte ein besonderer Werkstoff – Cromargan, “Dieses Material, das ThyssenKrupp Nirosta entwickelt hat, haben wir hier zum ersten Mal für Besteck und Küchengeschirr eingesetzt”, erklärt Thomas Dix, Sprecher von WMF. Und seiner Meinung nach ist dieser Werkstoff damals wie heute ein Glücksgriff: unverwüstlich, säurebeständig, pflegeleicht. Zudem rostet er nicht und läuft auch nicht an, wie etwa Silber. “Zwar ist Cromargan schwerer zu prägen als etwa die bis dahin verwendeten Kupfer-Zink-Nickel-Verbindungen. Aber Bestecke aus diesem Material sind sehr robust und muten dennoch obendrein an wie Silber – ein wichtiges Verkaufsmerkmal zur damaligen Zeit”, sagt Dix. Und das ist auch ein entscheidender Faktor, warum die Tischwerkzeug-Tüftler Material der ThyssenKrupp Nirosta verwenden. “Unseren Forschern und Entwicklern von WMF ist es gelungen, Cromargan so zu veredeln, dass es 150-mal kratzbeständiger wird als herkömmlicher Edelstahl: Cromargan protect war geboren”, berichtet Dix. “Starke Beanspruchung und häufiger Einsatz in der Spülmaschine können ihm nichts anhaben. Polierte Oberflächen bleiben glänzend, mattierte bleiben matt. Das Besteck sieht nach Jahren noch makellos aus - beinahe wie am ersten Tag.”

Doch wie kommt man eigentlich zu so einem außergewöhnlichen Beruf wie Besteckdesigner? Für Ramminger eine sehr einfach zu beantwortende Frage: “Glück, Fleiß und Können – dadurch bin ich Besteckdesigner geworden. Und man muss immer hellwach sein.” Neben der Ausbildung als Stahlgraveur, lernte er als Modelleur alle wichtigen Tätigkeiten im Atelier ob mit Gips oder Metall kennen, bis er Besteckdesigner wurde. Heute kommen die Experten für edles Tischbesteck in der Regel von einer Hochschule und haben Industriedesign studiert. In der Entwicklungsabteilung von WMF arbeiten kontinuierlich vier Designer an neuen Entwürfen für Bestecke, Kochgeschirre und Kaffeemaschinen. Und bei vielen könnte “ThyssenKrupp Nirosta Inside” draufstehen. Hinzu kommen bis zu 50 externe Kreative, die mit den WMF-Fachleuten eng kooperieren. “Wir arbeiten mit weltweit bekannten internationalen Designern zusammen”, sagt Boerner. Zeitgleich verfolgt WMF eine zweite Strategie, auch für den eigenen Nachwuchs. Dabei spielen Designerschulen in Deutschland und Europa eine zentrale Rolle. “In den vergangenen 20 Jahren hatten wir rund 15 Kooperationsprojekte mit Schulen, in denen junge Menschen sich intensiv mit dem Thema Design auseinandersetzen”, erklärt WMF-Designmanager Boerner. “Als Designer ist man an sich ja schon Generalist. Man kann von vielen Dingen etwas. Obendrein muss man noch über die eigene gestalterische Qualifikation in der Lage sein, gut zu kommunizieren.”

Denn Kommunikation ist ein zentrales Element bei der Entstehung neuer Produkte für das Kochen, Essen und Trinken. Es geht darum, neue Trends aufzuspüren und den Zeitgeist in Gestalt und Form zu bringen. “Dazu gehen wir auf Messen, schauen uns neue Wohnstile an, durchkämmen Modekataloge und achten auch auf jüngste Stile in der Architektur, beim Autodesign oder neue Richtungen in der bildenden Kunst”, erklärt Boerner. Anliegen dieser Arbeit: Neue Zielgruppen erkennen und deren Geschmack treffen. “Aus dem ganzen Material stellen wir Mappen für die Besteckdesigner zusammen. Diese Unterlagen sollen die Designer bei der Entwicklung ihrer gestalterischen Ideen unterstützen”, sagt Boerner. Innerhalb von wenigen Wochen reift die Idee dann bis zum Entwurf. “Etwa sechs Wochen braucht ein Design, um ein Design zu werden”, sagt Ramminger.

Zwar entstehen heute die meisten Entwürfe am Computer. Aber dennoch müssen die Esskultur-Experten hin und wieder zur klassischen Methode greifen. “Ganz ohne Bleistift geht es nicht”, sagt Ramminger aus Erfahrung. Etwa, um in einem laufenden Prozess neue Blickwinkel zu entdecken. Denn: Ästhetik ist bei diesem Beruf das A und O. Dabei ist man von einer Sache bei WMF überzeugt: Der Kunde entscheidet mit dem Auge, was gut in der Hand liegt. Boerner bringt es konkret auf den Punkt. “Satt werden, ohne sich zu verletzen, kann man auch mit billigem Besteck.” Doch Design, Qualität und Langlebigkeit sind drei Argumente, die für die Kunden offensichtlich für WMF sprechen. Boerner: “Der deutsche Durchschnittskunde kauft etwa zwei Mal ein Besteck in seinem Leben. Und das soll dann auch Qualität sein”.

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Bild: Der Kunde entscheidet mit dem Auge, was gut in der Hand liegt. Design, Qualität und Langlebigkeit, mady by WMF und ThyssenKrupp Nirosta.

Für weitere Information wenden Sie sich bitte an:Erik Walner, ThyssenKrupp AG, Corporate Communications, Tel.: +49 201 844-545130, Fax: +49 201 845 6-545130, erik.walner@thyssenkrupp.com

–CND0312–

Bücher

Handbuch Validierung in der Analytik

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2. überarbeitete und ergänzte Auflage, S. Kromidas, 726 Seiten, 2011 WILEY-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA, Weinheim, 149 €, ISBN: 978-3-527-32938-0

Die 1. Auflage dieses Buches liegt mehr als 10 Jahre zurück. Berücksichtigt man die Veränderungen in der Analysentechnik in diesem Zeitraum - allein bedingt durch die Weiterentwicklung von Hard- und Software computerunterstützter Messmethoden - so ist eine wesentliche Überarbeitung und Aktualisierung mit dieser neuen Auflage unumgänglich geworden.

Das Buch besteht aus vier Teilen. In einem allgemeinen Teil A1 wird der Schwerpunkt nach einer Einführung in die Thematik auf die Begriffserläuterung von “Validierung” und damit zusammenhängende Methoden bzw. prinzipielles Vorgehen gelegt. Teil A2 behandelt die Themen Voraussetzungen der Validierung, Dokumentation und die Qualifizierung von Geräten. Im Teil B steht die Praxis der Validierung im Vordergrund. Mithilfe zahlreicher Beispiele werden einzelne Parameter, sowohl die “klassischen” Aspekte als auch Validierungsparameter, die erst in letzter Zeit in den Vordergrund gerückt sind, ausführlich besprochen. Solche Themen sind z.B. Methodenfähigkeit, Messunsicherheit und erweiterte Unsicherheit. Häufig auftretende Fragen und typische Fehler werden u.a. am Beispiel der Chromatografie als vielfach angewandte Analysenmethode erläutert. Teil C geht spezieller auf die Validierung einzelner Techniken in folgenden Gebieten ein: MS sowie Kopplungstechniken, UV-/IR-Spektrometrie, NMR, Emissionsspektralanalyse ICP-OES, biochemische Analytik, Mikrobiologie, Titrimetrie, Computeranwendungen sowie NIR/Chemometrie. Dieser spezielle Teil wird mit einem Vergleich von kommerzieller Validierungssoftware mit Vorschlägen für die Validierungspraxis im behördlichen Umfeld/bei Normverfahren sowie mit den Besonderheiten in der Pharma gemäß den ICH-Richtlinien abgeschlossen. Der Teil D befasst sich damit, wie mit einer möglichst ökonomischen Vorgehensweise ein Minimum an Aufwand für den Validierungsumfang möglich wird. Dabei steht die statistische Prozesskontrolle als Werkzeug für eine flexible Validierungsstrategie im Vergleich zur klassischen Validierung im Fokus. Die prozessanalytische Technologie (PAT) wird erläutert und die zunehmend diskutierte Messunsicherheit besprochen. Abgeschlossen wird dieser Teil mit der Betrachtung von zukünftigen Entwicklungen bzw. Trends in der Validierung.

Der Anhang besteht aus der Erklärung von Abkürzungen, statistischen Tabellen, Register von deutschen und englischen Begriffen, Definitionen und einer Standardarbeitsanweisung (SOP) zur “Validierung und Ergebnisunsicherheit von Prüfverfahren”.

Jedes einzelne Kapitel ist in sich abgeschlossen, das Buch ist gut als Nachschlagwerk zu benutzen. Auch die vorhandenen Querverweise und Bezüge erleichtern die Arbeit. Das allgemein sehr theoretische Thema wird durch die Beispiele und Empfehlungen, was im konkreten Fall zu tun ist, praktisch belebt. Die Auseinandersetzung mit den jeweiligen theoretischen Grundlagen wird immer an einzelnen analytischen Aufgaben anschaulich erläutert. Dadurch existieren viele Hinweise, die als Empfehlungen verstanden werden können. Checklisten und Fließschemata geben vielfältige Anregungen für die Methodik im eigenen Prüflabor.

Der Inhalt der verschiedenen Abschnitte lässt auch unterschiedliche Auffassungen der einzelnen Autoren erkennen. Dadurch wird deutlich, dass jede Validierung eine individuelle Angelegenheit ist. Es wurde absichtlich keine starre Vereinheitlichung angestrebt. Viel wichtiger ist es zu verstehen, dass es sich beim Prozess der Validierung um ein flexibles System handelt und der Analytiker vielmehr immer wieder aufgefordert wird, seine gewählte Methode hinsichtlich ihrer Brauchbarkeit für die Beantwortung einer konkreten Fragestellung zu überprüfen.

Dieses Buch sollte als Nachschlagewerk und Diskussionsgrundlage im Analytik-Labor vorhanden sein, insbesondere wenn es sich um einen Arbeitsbereich handelt, in dem akkreditierte Prüfverfahren zum Einsatz kommen.

–CBD0112–

A. Zunkel

Werkstoffwissenschaft

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Hartmut Worch, Wolfgang Pompe, Werner Schatt, 10. vollst. überarb. Auflage, 576 Seiten, 446 Abbildungen, 44 Tabellen, Wiley-VCH, Weinheim, 2011, 89 €, ISBN: 978-3-527-32323-4

Die nunmehr 10. vollständig überarbeitete Auflage dieses, seit 1972 erscheinenden Klassikers der Werkstoffwissenschaften ist seit März 2011 verfügbar. Herausgegeben von 3 namhaften Koryphäen befassen sich 16 weitere ausgewiesene Experten mit der Darstellung und Erklärung der Eigenschaften von Werkstoffen, wie Metall, Keramik und Kunststoff, auf Grundlage einer interdisziplinären, einheitlichen, naturwissenschaftlich geleiteten Betrachtungsweise. Dabei wurde die Struktur der vorlesungserprobten Vorgängerausgaben beibehalten und eine Verbesserung der Abbildungsqualität vorgenommen.

Zunächst wird eine kurze Einleitung in die Werkstoffwissenschaft gegeben, wobei auf die Komplexität dieses Wissensgebietes eingegangen wird. Im zweiten Kapitel wird über die Zustände der festen Körper, den elementaren Aufbau der uns umgebenden Materie berichtet. Nach Ausführungen zu Raumgitter, Bindungsarten und Gitterbaufehlern erfolgt eine kurze Darstellung zum Zustand unterkühlter Schmelzen und zum Glaszustand.

Das Kapitel 3 beschäftigt sich mit Übergängen aus flüssigem und gasförmigem Zustand sowie unterkühlten Schmelzen in den festen Zustand. Kapitel 4 setzt mit Beschreibungen der Phasenumwandlungen im festen Zustand fort.

Im Kapitel 5 werden die theoretischen Grundlagen und die experimentellen Methoden zur Aufstellung von Zustandsdiagrammen dargestellt. Im Einzelnen gibt es Informationen zu Zwei- und Mehrstoffsystemen sowie Real- und Ungleichgewichtsdiagrammen.

Das sechste Kapitel widmet sich dem Gefüge der Werkstoffe, wobei neben allgemeinen Anmerkungen zu Gefüge und Oberfläche auf die Herstellung der Schlifffläche, die Entwicklung des Gefüges, die Gefügebetrachtung und –analyse sowie Gefüge-Eigenschafts-Beziehungen näher eingegangen wird.

Thermisch aktivierte Vorgänge, wie Diffusion, Kristallerholung und Rekristallisation sind Gegenstand des Kapitels 7.

Im Kapitel 8 werden die Grundlagen der Korrosion anschaulich vermittelt. Neben der Korrosion der Metalle in wässrigen Lösungen, werden auch die Korrosion anorganisch-nichtmetallischer Werkstoffe, die Korrosion von Polymeren, die Korrosion von Metallen und feuerfesten Werkstoffen in heißen Gasen sowie einige Informationen zum Korrosionsschutz vorgestellt.

Das 9. Kapitel beschäftigt sich mit den mechanischen Erscheinungen. Im Detail werden die verschiedenen Verformungsarten dargestellt. Neben Ausführungen zum Kriechen, Bruch und Eigenspannungen werden auch die Aspekte Festigkeitssteigerung und Schadenstoleranz sowie Härte und Verschleiß besprochen.

Das Buch wird mit dem letzten Kapitel zu physikalischen Erscheinungen abgerundet. Im Einzelnen werden die elektrische Leitfähigkeit, Supraleitung, Thermoelektrizität, Wärmeleitfähigkeit, Dielektrizität, Magnetismus, thermische Ausdehnung, temperaturunabhängiges elastisches Verhalten, Dämpfung sowie die Wechselwirkung zwischen Strahlung und Festkörpern anhand zahlreicher Tabellen und Diagrammen erläutert.

Ein Literaturverzeichnis am Ende jedes Kapitels ermöglicht eine vertiefendes Nachlesen in der Sekundärliteratur und das Sachregister am Buchende ein leichtes Auffinden der entsprechenden Buchabschnitte.

Die 10. Ausgabe stellt wiederum ein hervorragendes Lehrbuch dar, das auf allen Gebieten durch seine fundierten Fachkenntnisse besticht. Wie schon die Vorgängerausgaben ist dieses Gesamtwerk ein unverzichtbarer Begleiter durch das gesamte Studium für Studenten der Werkstofftechnik und der Werkstoffwissenschaften. Auch interessierten Nichtwerkstoffwissenschaftlern macht dieses Lehrbuch die Thematik verständlich.

–CBD0212–

R. Bäßler

Veranstaltungen

Hochtemperatur-Sensorik

23. - 24.2.2012, Goslar (Deutschland)

Hochtemperatur-Prozesse sind zu etwa 85% für den Energieumsatz in Kraftwerken, Industrie und Verkehr verantwortlich. Damit verursachen sie gleichzeitig den weitaus größten Teil der anthropogenen CO2-Emmissionen. Die Verbesserung von Hochtemperatur-Prozessen ist folglich in Bezug auf Wirkungsgrad, Lebensdauer und Umweltverträglichkeit dringend geboten. Einen wesentlichen Aspekt bei der Realisierung dieser Zielstellung bilden Sensoren, deren Funktionalität an den jeweiligen Prozess angepasst ist und vorzugsweise In-situ-Sensorik zur unmittelbaren Prozessbeeinflussung erlaubt.

Ein besonderes Problem bei Arbeitstemperaturen oberhalb von 350 °C ist die Stabilität bzw. die Lebensdauer der Sensoren. Materialwissenschaftliche Fragestellungen wie thermische Ausdehnung, Materialkompatibilität und Phasenumwandlungen müssen besondere Beachtung finden. Im Rahmen der Fortbildungsveranstaltung werden daher das Sensorprinzip und die eingesetzten Materialien als Einheit betrachtet. Die Schwerpunkte umfassen:

  • Funktionsprinzipien und Materialien

  • Herstellungstechnologien und Charakterisierung sowie Anwendungen

und beziehen sich auf hochtemperaturstabile Sensoren für Temperatur, Gaskonzentrationen, strukturelle Integrität u. v. a. m. Vermittelt wird eine Kombination aus Grundlagen zur Funktion und praktischen Anwendungswissen, die in Informationen zu Märkten eingebettet ist. Daher werden die Teilnehmer befähigt Hochtemperatur-Sensoren zielgerichtet einzusetzen und die Effizienz von Hochtemperatur-Prozessen in ihrem Arbeitsbereich zu verbessern.

Angesprochen werden Techniker, Ingenieure und Naturwissenschaftler aus der Wirtschaft, der Verwaltung oder der Wissenschaft, insbesondere aus den Bereichen Kraftwerkstechnik, Verfahrenstechnik sowie Anlagen- und Maschinenbau.

Interessenten wenden sich bitte an: Deutsche Gesellschaft für Materialkunde e.V. (DGM), Niels Parusel, Senckenberganlage 10, 60325 Frankfurt, Telefon: +4969-75306 757, Telefax: +4969-75306 733, np@dgm.de, www.dgm.de

–CCD0112–

4. Anwenderforum Bauwerkintegrierte Photovoltaik

28.2.2012, Bad Staffelstein (Deutschland)

Bauwerkintegrierte Photovoltaik bedeutet, photovoltaische Bauelemente in Bauwerke zu integrieren – in die Gebäudehülle als Dach und Außenwand, aber auch in Bauwerke wie Überdachungen, Carports oder Schallschutzwände. Die photovoltaischen Bauelemente übernehmen dabei weitere Funktionen, für die sonst andere konventionelle Bauelemente eingesetzt werden müssten. Sie werden zu multifunktionalen Bauelementen. Angesichts großer Freiflächen-Anlagen und der additiven Anordnung der Photovoltaik außerhalb von Gebäuden war bisher die bauwerkintegrierte Photovoltaik in Deutschland eher ein Nischenmarkt, um den sich nur wenige spezialisierte Hersteller bemühten.

Inzwischen ist deutlich geworden, dass technisch, funktional und gestalterisch integrierte multifunktionale Photovoltaikanlagen auch wirtschaftliche Vorteile bringen. Neue Modulkonzepte erlauben einen noch vielfältigeren Einsatz in Bauwerken. Das bedeutet nicht nur neue konstruktive und funktionale Möglichkeiten, sondern auch weitere Spielräume für die Gestaltung.

Im Anwenderforum “Bauwerkintegrierte Photovoltaik” werden, wie in den vergangenen Jahren, neue Lösungsansätze und Projekte vorgestellt und diskutiert. Kompetente Fachleute aus den Bereichen Architektur, Produktentwicklung und Marketing werden neue Ergebnisse präsentieren und zur Diskussion stellen. Der Erfahrungsaustausch und Dialog zwischen den Teilnehmern aus Planung, Forschung, Entwicklung und praktischer Anwendung wird sicher auch dieses Mal ein ganz wesentlicher Bestandteil des Anwenderforums sein.

Beim vierten Anwenderforum “Bauwerkintegrierte Photovoltaik” wird zum ersten Mal neben den Vorträgen und Postern auch der BIPV-Preis für eine besonders geglückte Integration von Photovoltaik in ein Bauwerk, ein Bausystem oder ein Bauelement ausgelobt. Die Bewerbung für diesen Preis ist offen für Teilnehmer des Anwenderforums, unabhängig davon, ob sie als Architekten, Planer, Hersteller oder Installateure ein entsprechendes Objekt einreichen. Das prämierte Bauwerk, Bausystem oder Bauelement wird im Rahmen des Anwenderforums ausführlich vorgestellt.

Das Ambiente des Klosters Banz und der unmittelbare Zusammenhang mit dem am folgenden Tag beginnenden 27. Symposiums Photovoltaische Solarenergie, von dem das Anwenderforum zum ersten Mal das Thema der Bauwerkintegration voll übernimmt, wird vertiefende Gespräche und neue Kontakte ermöglichen, zumal die Fach- und Posterausstellung des Symposiums auch den Teilnehmern des Anwenderforums offen steht.

Interessenten wenden sich bitte an: Ostbayerisches Technologie-Transfer-Institut e.V. (OTTI), Bereich Erneuerbare Energien, Wernerwerkstraße 4, 93049 Regensburg Tel.: +49 941 29688-37, Fax: +49 941 29688-17, britta.haseneder@otti.de, www.otti.de

–CCD0212–

Seminar: Metallographie - Mikroskopische Untersuchungsmethoden

29.2. – 2.3.2012, Aachen (Deutschland)

Das Seminar wendet sich an Werkstoffprüfer und Metallographen sowie an Ingenieure, die sich mit Fragen der Werkstoffprüfung, Qualitätskontrolle und Schadensanalyse auseinandersetzen.

Zum Inhalt:

Übung 1: Lichtmikroskopie (Dr. Scheffler und GFE Mitarbeiter)

Kennzeichnung von Objekten und Okularen/Lampenzentrierung/Leuchtfeld- und Aperturblende, polarisiertes Licht/Filterwahl/Hellfeld- und Dunkelfeldbeleuchtung/Differential-Interferenzkontrast/Wirkung von Immersionsölen/Bestimmung der wahren Abbildungsvergrößerung

Übung 2: Gefüge im Lichtmikroskop (Prof. Schulz-Beenken)

Typische Beispiele für Gefügearten/Beispiele zur Einstellung bainitischer Gefüge mit mehreren Gefügearten/Erörterung von Grenzfällen

Übung 3: Quantitative Metallographie/Reinheitsgradbestimmung (Holger Wörner)

Übung 4: Ausgewählte Schadensbeispiele (Prof. Pohl)

Es werden Schadensbeispiele aus verschiedenen Bereichen der Technik präsentiert und hinsichtlich der ursächlichen Schadensmechanismen analysiert. Es besteht Gelegenheit zur Diskussion mitgebrachter Schadensfälle

Übung 5: Rasterelektronenmikroskop (Dr. Schwedt)

Prinzip und Aufbau/Darstellung von Schliffen und Brüchen/Elementidentifizierung mit Hilfe der energiedispersiven Röntgenmikroanalyse (EDX)/Hinweise zu Kalibriermöglichkeiten

Interessenten wenden sich bitte an: Stahl-Akademie, Stahlinstitut VDEh, Sohnstraße 65, 40237 Düsseldorf, Tel.: +49 (0)211 6707-478, Fax -655, schmieding@stahl-akademie.de, www.stahl-akademie.de

–CCD0312–

EBL 2012 Elektronische Baugruppen und Leiterplatten – Hochentwickelte Baugruppen aus Europa

14. – 15. Februar 2012, Fellbach (Deutschland)

Integrationstechnologien auf der Baugruppenebene haben zur Herstellung hochwertiger Systeme weltweit eine enorme Vielfalt entwickelt. Getrieben wurde diese Entwicklung vor allem durch Handheld-Geräte und die Mobilkommunikation. Beispielhaft hierfür stehen neueste Mobiltelefone (Smart Phones), die mittlerweile fast alle mit Kamera, MP3-Player sowie Internet- und Navigationsfunktionen angeboten werden. Dieser Trend zur weiteren Steigerung des Produktnutzens durch die Integration mikro- und nanotechnischer Lösungen führte dazu, dass jetzt auch in weiteren Branchen wie der Sicherheits-, der Energie- oder der Medizintechnik eine zunehmende Nachfrage nach Produkten mit miniaturisierter Sensorik, eigenständiger Energieversorgung und standardisierten Kommunikationsfunktionen zu verzeichnen ist.

Grundsätzlich lassen sich dabei vier wesentliche Herausforderungen ableiten, die maßgeblich die weitere Entwicklung der Systemintegrationstechnologien mitbestimmen:

  • ein optimierter Miniaturisierungsgrad

  • multifunktionale Eigenschaften

  • eine Verbesserung der Systemzuverlässigkeit und

  • die optimale Integration in das Endprodukt.

Notwendig sind dafür Integrationstechnologien, die z.B. kleinsten Baugrößen, geringen Verlustleistungen, großen Frequenzbereichen, hohen Zuverlässigkeiten, niedrigen Fertigungskosten und effizienter Testbarkeit auch bei kleinen bis mittleren Stückzahlen Rechnung tragen. Es werden sich auch die Methoden und Herangehensweisen von Forschung, Produktentwicklung und -fertigung ändern müssen. Bei der Verschmelzung von Elektroniksystem und Endprodukt ist die klassische Wertschöpfungskette nicht mehr geeignet, wettbewerbsfähige Lösungen zu generieren.

Für die Baugruppenindustrie gilt es, die bislang weitestgehend als mechanischer und Verdrahtungsträger genutzte Leiterplatte zur variabel ausführbaren Funktionseinheit zu entwickeln. Durch die Verbindung von modernsten Aufbautechnologien und eine enge Kooperation mit dem Systemanwender sind ein anwendungsbezogener Materialeinsatz, optimierte Prozesse, angepasste Testmethoden und eine Lebensdauerbewertung zu vereinigen. Durch ein in diesem Sinne erweitertes Verständnis der etablierten Basistechnologien ist die Chance gegeben, diesen zugegeben komplexen Ansatz auch kostengünstig zu verfolgen.

Die Konferenz und Fachausstellung “Elektronische Baugruppen und Leiterplatten EBL” in Fellbach hat sich auch im Rahmen hochwertiger Baugruppentechnologien und zukünftiger Systemintegration als die führende Präsentations- und Diskussionsplattform für Fachleute und Neueinsteiger im deutschsprachigen Raum etabliert. Aktuelle Entwicklungstrends und Praxisergebnisse werden durch Vorträge aus Industrie und Wissenschaft umfassend nutzbar vorgestellt und die Kongressteilnehmer in die Diskussion eingebunden.

Die begleitende Ausstellung mit neuesten Geräte- und Prozessentwicklungen ermöglicht eine Einschätzung der Umsetzungsmöglichkeit fortschrittlicher Verfahren und unterstützt zusätzlich den vertieften Erfahrungsaustausch zwischen Forschern, Produktentwicklern und -fertigern sowie Dienstleistern.

Interessenten wenden sich bitte an: VDE/VDI-Gesellschaft Mikroelektronik, Mikrosystem- und Feinwerktechnik (GMM), Dr. Ronald Schnabel, Stresemannallee 15, 60596 Frankfurt, Tel.: +4969 6308-227, Fax: +4969 6308-9828, gmm@vde.com, www.ebl-fellbach.de

–CCD0412–

Veranstaltungskalender

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Februar 2012  
9.2.
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Frankfurt am Main (Deutschland)
Siedlungsabfall als Rohstoffquelle für Metalle 691. DECHEMA-KolloquiumDECHEMA e.V. Frankfurt am Main events.dechema.de/kolloquien
14. – 15.2.
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Darmstadt (Deutschland)
Bruchmechanische Werkstoff- und Bauteilbewertung: Beanspruchungsanalyse, Prüfmethoden und AnwendungenDeutscher Verband für Materialforschung und – prüfung e.V. Berlin office@dvm-berlin.dewww.dvm-berlin.de
23. – 24.2.
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Berlin (Deutschland)
Bauwerksdiagnose Praktische Anwendungen Zerstörungsfreier Prüfungen und ZunkunftsaufgabenDGZfP Deutsche Gesellschaft für zerstörungsfreie Prüfung e. V. Berlin tagungen@dgzfp.dewww.dgzfp.de
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23. – 24.2.
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Goslar (Deutschland)
Hochtemperatur-SensorikDeutsche Gesellschaft für Materialkunde e.V. (DGM) Niels Parusel Frankfurt np@dgm.dewww.dgm.de
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28.2.
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Bad Staffelstein (Deutschland)
4. Anwenderforum Bauwerkintegrierte PhotovoltaikOstbayerisches Technologie-Transfer-Institut e.V. (OTTI) Regensburg britta.haseneder@otti.de, www.otti.de
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28. – 29. 2.
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Duisburg (Deutschland)
Zerspanung von Kupferwerkstoffen Anwendung und OptimierungDeutsches Kupferinstitut Berufsverband e. V. Düsseldorf www.kupferinstitut.de
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29.2. – 2.3.
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Aachen (Deutschland)
Metallographie Mikroskopische Untersuchungsmethoden Grundlagen der Präparation und Gefügebeschreibung sowie der SchadensanalytikSteel Academy Steel Institute VDEh Düsseldorf info@steel-academy.comwww.steel-academy.com
März 2012  
1. – 2.3.
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München (Deutschland)
Fachtagung Industrielle Reinigung 2012ZVO Service GmbH Hilden service@zvo.orgwww.dgo-online.de
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6. – 9.3.
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Darmstadt (Deutschland)
Einführung in die Metallkunde für Ingenieure und TechnikerDeutsche Gesellschaft für Materialkunde e.V. (DGM) Niels Parusel Frankfurt np@dgm.dewww.dgm.de
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19. – 20.3.
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Aachen (Deutschland)
Löten - Grundlagen und AnwendungenDeutsche Gesellschaft für Materialkunde e.V. (DGM) Niels Parusel Frankfurt np@dgm.dewww.dgm.de
21.–22.3.
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Köln (Deutschland)
Titan und TitanlegierungenDeutsche Gesellschaft für Materialkunde e.V. (DGM) Niels Parusel Frankfurt np@dgm.dewww.dgm.de/fortbildung/?tgnr=1179
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21. – 22. 3.
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Duisburg (Deutschland)
Fügen von Kupferwerkstoffen Anwendung und OptimierungDeutsches Kupferinstitut Berufsverband e. V. Düsseldorf www.kupferinstitut.de
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21. – 22.3.
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Freiberg (Deutschland)
Bruchmechanische BerechnungsmethodenDeutsche Gesellschaft für Materialkunde e.V. (DGM) Niels Parusel Frankfurt np@dgm.dewww.dgm.de
26.–28.3.
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Siegen (Deutschland)
Ermüdungsverhalten metallischer WerkstoffeDeutsche Gesellschaft für Materialkunde e.V. (DGM) Niels Parusel Frankfurt np@dgm.dewww.dgm.de/fortbildung/?tgnr=939
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27. – 28.3.
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Baunschweig (Deutschland)
Schweißtechnische Problemfälle: Metallkundlich-technologische AnalyseDeutsche Gesellschaft für Materialkunde e.V. (DGM) Niels Parusel Frankfurt np@dgm.dewww.dgm.de
April 2012  
19.4.
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Rostock (Deutschland)
Korrosion - gewollt, ungewollt & verhindert 055. DECHEMA-KolloquiumDECHEMA e.V. Frankfurt am Main events.dechema.de/kolloquien
24.–25.4.
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Bayreuth (Deutschland)
Superlegierungen - Kriechen und OxidationDeutsche Gesellschaft für Materialkunde e.V. (DGM) Niels Parusel Frankfurt np@dgm.de
24. – 25.4.
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Hamburg (Deutschland)
13. Sondertagung “Schweißen im Schiffbau und Ingenieurbau”Germanischer Lloyd SE Hamburg tagung-schweissen@gl-group.com
25. – 27.4.
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Berlin (Deutschland)
DVM-Tag 2012 - MultimaterialsystemeDeutscher Verband für Materialforschung und –prüfung e.V. Berlin office@dvm-berlin.dewww.dvm-berlin.de
Mai 2012  
3. – 4.5.
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Ulm (Deutschland)
Ulmer GesprächDGO Deutsche Gesellschaft für Oberflächentechnik e. V. Hilden info@dgo-online.dewww.dgo-online.de
Juni 2012  
12. – 14.6.
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Stuttgart (Deutschland)
Internationale Fachmesse für Oberflächen und Schichten O&SDeutsche Messe AG www.messe.dewww.messe-stuttgart.de
September 2012  
4. – 6.9.
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Leipzig (Deutschland)
8. ThGOT zusammen mit dem 3. Kolloquium Dünne Schichten in der OptikINNOVENT e.V. Technologieentwicklung Jena info@thgot.dewww.thgot.de
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26. – 29.9.
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Esslingen (Deutschland)
Fortbildungsseminar: Bauteilschäden - Ursachen und FolgerungenDeutscher Verband für Materialforschung und – prüfung e.V. Berlin office@dvm-berlin.dewww.dvm-berlin.de
26. – 29.9.
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Darmstadt (Deutschland)
ZVO Oberflächentage 2012DGO Deutsche Gesellschaft für Oberflächentechnik e. V. Hilden info@dgo-online.dewww.dgo-online.de
Oktober 2012  
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10. – 11.10.
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Paderborn (Deutschland)
Werkstoffe und Fügeverfahren - Neue Herausforderungen für die BetriebsfestigkeitDeutscher Verband für Materialforschung und – prüfung e.V. Berlin office@dvm-berlin.dewww.dvm-berlin.de
September 2013  
18. – 20.9.
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Dresden (Deutschland)
ZVO Oberflächentage 2013DGO Deutsche Gesellschaft für Oberflächentechnik e. V. Hilden info@dgo-online.dewww.dgo-online.de

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