Korrosionsnachrichten


GfKORR Nachrichten

Bericht von der 3-Länder-Korrosionstagung 2013

Die 3-Länder-Korrosionstagung 2013 fand am 25. und 26. April im Hause der DECHEMA statt und war mit etwa 140 Teilnehmern gut besucht. Unter dem Thema “Korrosionsschutztechnische Herausforderungen der Energiewende” wurden in 13 Vorträgen anwendungs- und werkstofftechnische Probleme behandelt. Einleitend gab Ulrich Langnickel (VGB PowerTech) einen Überblick über den derzeitigen Stand und die Ziele bis zum Jahre 2020 zur Nutzung sowie zum Ausbau der erneuerbaren Energien in der EU. Zum Erreichen dieser Ziele ist ein Anstieg der nicht immer sicher verfügbaren Energiequellen Sonne und Wind erforderlich. Dies bedingt einen Ausbau der Speicherkapazitäten und die Bereitstellung von Reserveleistung durch thermische Kraftwerke.

Da Öl- und Gas auch in den nächsten Jahrzehnten Hauptquelle der Energieerzeugung sein werden, bleiben die Werkstoff- und Korrosionsfragen bei der Förderung und der Handhabung der dabei anfallenden teils hochkorrosiven Medien bestehen. Der diesbezügliche Bericht von Prof. Gregor Mori (Montanuniversität Leoben) befasste sich mit Untersuchungsergebnissen zum Verhalten von austenitischen CrNiMo- und CrMnN-Stählen unter diesen Bedingungen.

Bei geothermischen Anlagen müssen die Werkstoffe salzreichen Fluiden mit hoher Temperatur widerstehen, wie Dr. Ralph Bäßler (BAM) betonte. Hierzu wurden Laboruntersuchungen an den hochlegierten Stählen 1.4462, 1.4501, 1.4562 und der Nickellegierung 2.4605 in zwei synthetischen Geothermiefluiden durchgeführt. Die Nickellegierung zeigte sich bis zu einer Temperatur von 150 °C als in den Prüflösungen ausreichend beständig, während der Superaustenit (1.4562) bei Temperaturen über 100 °C anfällig für Spaltkorrosion wurde. Die beiden Duplexstähle sind wegen ihrer Anfälligkeit für Loch- und Spaltkorrosion nicht geeignet.

Da nach Schätzungen der EU fossile Brennstoffe weiterhin eine wichtige Rolle spielen und 2030 noch etwa 50% des Energiebedarfs abdecken werden, ist die CCS Technologie weiterhin von Bedeutung. Prof. Günter Schmitt stellte hierzu die grundsätzlichen Werkstoff- und Korrosionsprobleme dar und berichtete über eingehende Untersuchungen in CO2-Medien. Obwohl die CCS-Technologie an die Werkstoffe und Anlagen hohe Anforderungen stellt, sollten die anstehenden Probleme mit den vorhandenen Technologien lösbar sein.

Offshore-Anlagen stellen sehr hohe Anforderungen an die Beschichtungen, insbesondere in der Spritzwasser- und Wasserwechselzone. In den hierzu geltenden Normen und Richtlinien (DIN EN ISO 12944, ISO 20340, ISO 9223 und NORSOK M 501, sowie ISO 15711 und ISO 2813-2) sind Korrosivitätskategorien angegeben und die für die Zulassung der Beschichtungen geforderten Prüfungen beschrieben. Die ISO 20340 gilt jedoch nur für Stahl und verzinkten Stahl, andere Werkstoffe, Werkstoffkombinationen und Bauteile unterschiedlicher Geometrie sind nicht abgedeckt (Dr. Andrea Rudolf). Im Sinne des Bundes-Immissionsschutzgesetzes und der neueren EU Vorgaben ist es sinnvoll, bei Beschichtungen im Offshore-Bereich lösemittelarme Systeme zu verwenden (Stefan Luipers). Anhand zahlreicher Beispiele wurde über Erfahrungen bei der Applikation, der Überwachung und Instandhaltung von Beschichtungssystemen an Offshore-Windanlagen berichtet (Wolfgang Friese). Insbesondere die Instandsetzungsarbeiten müssen unter erschwerten Bedingungen durchgeführt werden und stellen hohe Anforderungen an die Arbeiter.

Bei der Mischbauweise von Bauteilen aus CFK und Aluminiumwerkstoffen besteht die Gefahr der galvanisch verstärkten Korrosion an den Aluminiumbauteilen. Besonders kritisch wirken sich Bereiche am CFK aus, in denen Carbonfasern freiliegen. Eine gute Schutzmaßnahme bietet die elektrophoretische Beschichtung des CFK (Anja Zockel) Wie Beispiele aus dem Offshore-Bereich zeigen, sind Aluminiumwerkstoffe auch für den Einsatz im maritimen Bereich durchaus geeignet, sofern einige Regeln hinsichtlich korrossionschutzgerechter Auslegung und Konstruktion beachtet werden (Dr. Thomas Hentschel).

Die von Prof. Ulf Nürnberger vorgestellten Beispiele zeigen, dass an den Tragkonstruktionen von Photovoltaikanlagen Korrosionsprobleme in Meeresatmosphäre und in bindigen Böden auftreten können. In der maritimen Atmosphäre sind Bauteile aus verzinktem Stahl und aus Aluminiumwerkstoffen gefährdet, wenn sie im Kontakt mit Teilen aus nichtrostenden Stählen stehen. In bindigen Böden sind Zinküberzüge nicht dauerhaft beständig.

Bei der Herstellung und dem Transport von Biokraftstoffen fallen teils aggressive Zwischenprodukte an, die den Einsatz nichtrostender Stähle erfordern. Bei der Produktion von Bioethanol können Verunreinigungen durch Chloride an den für Destillationskolonnen üblichen nichtrostenden Stählen zu Spannungsrisskorrosion führen (Christoph Holzer).

In Wasserkraftanlagen treten häufig mikrobiologisch induzierte Korrosionsschäden auf, von denen bevorzugt nichtrostende Stähle betroffen sind. Durch eine Optimierung des Oberflächenzustandes und durch geeignete Betriebsmaßnahmen, z. B. Minimierung der Stillstandszeiten, kann diese Korrosionsgefahr vermindert werden (Prof. Paul Linhardt). Abschließend stellte Dr. Daniel Bindschedler zwei Schadensfälle durch Bimetallkorrosion an metallischen Bauteilen in Wasserkraftwerken vor. In beiden Fällen sind die Schäden nach dem Umbau der Anlagen aufgetreten und hätten durch Beachtung der entsprechenden technischen Regeln vermieden werden können.

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Text: Dr. Peter Drodten, Essen

Bild: Kaczykowski, Frankfurt

–GFKORR0413–

Temporärer Korrosionsschutz - Grundlagen und Anwendungsbeispiele

18. September 2013, Iserlohn (Deutschland)

Deutschland gilt als Export-Weltmeister. Dies bedeutet, dass Geräte, Fahrzeuge, Bauteile, Halbzeuge etc. teilweise lange Transportwege bis zu ihrem Einsatzort zurücklegen müssen.

Die klimatischen Bedingungen bis dahin sind häufig rau und erfordern eine sach- und fachgerechte Verpackung. Wesentlicher Gesichtspunkt dabei ist es, einen temporären Korrosionsschutz zu gewährleisten, der für die einwandfreie Auslieferung sorgt. Darüber hinaus werden Ersatzteile z.B. in Industrieanlagen oder Kraftwerken korrosionsgeschützt eingelagert, die bei Störungen sofort eingebaut werden können, um somit die Betriebssicherheit zu gewährleisten. Temporärer Korrosionsschutz stellt daher ein wichtiges Aufgabenfeld für die Industrie dar.

Das Seminar soll dazu dienen, die Grundlagen und verschiedenen Methoden darzustellen und deren Einsatzmöglichkeiten zu erläutern. Daran anschließend werden aktuelle Beispiele aus der Praxis dargestellt, um die Anwendungsmöglichkeiten zu illustrieren. Das Seminar wendet sich an alle, die in der Praxis den temporären Korrosionsschutz einsetzen oder aber ihr Wissen auf einen aktuellen Stand bringen wollen.

Interessenten wenden sich bitte an: GfKORR - Gesellschaft für Korrosionsschutz e.V., Hauptgeschäftsstelle, Theodor-Heuss-Allee 25, 60486 Frankfurt am Main, Tel.: +4969 7564-436/-360, Fax: +4969 7564-391, gfkorr@dechema.de, www.gfkorr.de

–GFKORR0513–

Neues aus Verbänden und Firmen

Antimikrobielle Kupferlegierungen – Neue Lösungen für Gesundheit und Hygiene

Nach Berechnungen der deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene sterben in Europa jährlich bis zu 100.000 Menschen an einer Infektion, die im zeitlichen Zusammenhang mit einem Krankenhausaufenthalt oder einem Aufenthalt in einer anderen medizinischen Einrichtung steht. Insgesamt geht man von 500.000 bis 800.000 so genannten nosokomialen (krankenhausbürtigen) Infektionen pro Jahr allein in Deutschland aus. In den USA bewegt sich die Zahl bei über zwei Millionen Fällen pro Jahr. Als häufigste Art nosokomialer Infektionen lassen sich Wundinfektionen, Pneumonien, Sepsis oder Harnwegsinfektionen anführen. Die Anzahl bakterieller oder viraler Infektionen mit erheblichen Folgeschäden bis hin zur Todesfolge sind in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen gleich bleibend hoch oder nehmen teils dramatisch zu.

Die Krankenhaus- oder Pflegeeinrichtung fördert die Ausbreitung entsprechender Keime durch hohe Kontaktraten zwischen Patienten, Personal und Besuchern sowie die gemeinsame Nutzung von Einrichtungs- und Sanitärgegenständen. Über häufig benutzte Kontaktoberflächen und –gegenstände wie beispielsweise Türgriffe, Lichtschalter oder Handläufe können Keime indirekt weitergegeben werden.

Die Komplexität der verschiedensten Faktoren, die als wesentliche Auslöser für die Zunahme der nosokomialen Infektionen gelten, verdeutlicht die Notwendigkeit einer interdisziplinären, hygienerelevanten Zusammenarbeit.

Neben der zukunftsorientierten Pharmaforschung und der konsequenten Beachtung der Hygienestandards müssen neue Wege beschritten werden.

Ein interessanter Lösungsansatz im Kampf gegen die weitere Ausbreitung gefährlicher Erreger ist dabei der Einsatz eines dauerhaft wirksamen antimikrobiellen Materials für häufig genutzte Kontaktflächen. Massives Kupfer sowie einige seiner Legierungen erreichen eine Inaktivierung pathogener Keime innerhalb kurzer Zeit und weisen diese gewünschten Eigenschaften auf. Der Einsatz von Produkten aus diesen Materialien kann somit einen erheblichen Beitrag zur Gesundheitsfürsorge leisten.

Die antimikrobielle Wirksamkeit von Kupfer und seinen Legierungen wie Messinge und Bronzen wurde bereits durch die US-Umweltbehörde EPA (Environmental Protection Agency) bestätigt. Wissenschaftliche Studien wie sie beispielsweise in Großbritannien durchgeführt wurden, untermauern diese Beurteilung. Die Voraussetzung für eine effektive keimhemmende Wirkung des eingesetzten Materials scheint dabei ein Kupfergehalt von mindestens 65% zu sein. Produkte, die über eine antimikrobielle Eigenschaft verfügen, müssen deshalb komplett aus einer entsprechenden Kupferlegierung gefertigt sein. Mittlerweile werden beispielsweise schon Lichtschalter und Tür- oder Fensterbeschläge aus diesen Legierungen hergestellt.

Um den Nutzer auf die antimikrobielle Wirksamkeit hinzuweisen, tragen Produkte markenrechtlich geschützte Kennzeichnungen. Dieser markenrechtliche Schutz gewährleistet, dass für die Herstellung des Produktes eine Kupferlegierung verwendet wurde, deren antimikrobielle Wirksamkeit bestätigt worden ist. Eine Gütegemeinschaft gewährleistet zudem, dass Produkte, die aus Kupferlegierungen wie Messing oder Bronze hergestellt sind und mit deren antimikrobiellen Eigenschaften werben, ständig überprüft werden.

Für weitere Information wenden Sie sich bitte an: Deutsches Kupferinstitut, Auskunfts- und Beratungsstelle für die Verwendung von Kupfer und Kupferlegierungen, Am Bonneshof 5, 40474 Düsseldorf, Tel.: +49211 47963-00, Fax: 0211 47963-10, info@kupferinstitut.de, www. kupferinstitut.de

–CND1413–

Oettinger und Wirtschaftsvertreter sind sich einig: Die steigenden Energiepreise sind die zentrale Herausforderung für die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie

Im Rahmen des Berliner Stahldialogs am 5. Juni bekannte sich Günther Oettinger, EU-Kommissar für Energie, zur Bedeutung der Stahlbranche als Basisindustrie in Deutschland: “Stahl ist ein Hightech-Produkt und steht am Anfang der Wertschöpfung – doch wenn sich ein Glied aus der Kette löst, verliert mittelfristig die gesamte Wertschöpfungskette.” Vor Gästen aus Politik und Wirtschaft betonte er in seiner Rede, dass vor allem die steigenden Energiepreise die zentrale Herausforderung für die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie sind und hob klar die Gefahr der schleichenden Deindustrialisierung für den Standort Deutschland hervor. Damit Energie in Europa bezahlbar bleibe, forderte er neue politische Wege in Form einer Agenda 2020 für stabile Energiepreise. Mit Blick auf den deutschen Industriestandort bemängelt er in diesem Zusammenhang den hohen Anteil an Steuern und Umlagen: “52 Prozent des Strompreises in Deutschland sind staatsgetrieben, das kann man ändern.”

Trotz starker industriellen Wertschöpfungsketten und der damit verbundenen Innovationskraft und Leistungsfähigkeit der Stahlindustrie in Deutschland, sieht auch Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl, in den energie- und klimapolitischen Zusatzbelastungen wesentliche Gründe für den steigenden Wettbewerbsdruck. Daher forderte er für die kommenden Entscheidungen auf europäischer und nationaler Ebene “konkrete Maßnahmen zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit. Die Stahlindustrie erwartet ein klares Signal der Politik für mehr Planungs- und Investitionssicherheit.” In diesem Kontext äußerte sich Kerkhoff auch besorgt zur erfolgreichen Umsetzung der Energiewende: “Wenn wir die Kosten für die Energiewende nicht in den Griff bekommen, dann scheitert sie.”

Kritisch setzte sich auch Heinz Jörg Fuhrmann, Vorsitzender des Vorstands der Salzgitter AG aus Unternehmersicht mit der Situation der Stahlindustrie in Deutschland auseinander: “Wir kämpfen um unsere Existenz. Trotz Produktivität und hoch anspruchsvollen Produkten, sind wir durch die EU-Wirtschaftskrise und die staatlichen Zusatzkosten gefährdet.” Er forderte ein politisches Umdenken für eine konkurrenzfähigen Stahlindustrie im globalen Kontext: “Wir bewegen uns nicht unter einer europäischen oder deutschen Glasglocke. Wir brauchen gleiche Wettbewerbsbedingungen.”

Frank-Walter Steinmeier, Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion sprach sich klar für den deutschen Industriestandort aus: “Die Stärke unseres Standortes ist, dass wir die einzige Ökonomie in ganz Europa sind, die über das ganze Spektrum von den Grundstoffindustrien, vom starken Mittelstand bis hin zu den kleinen Hightech-Schmieden verfügt. Der Vorteil daran ist, dass in jedem Glied der Wertschöpfungskette Innovationsprozesse in Gang gesetzt werden und diese sind die Erklärung für die Stärke der deutschen Industrie.”

“Eine Beendigung der Marktverzerrung in Europa”, forderte Jürgen Trittin, Vorsitzender der Bundestagfraktion von Bündnis 90/Die Grünen. Allen voran die EU trage dafür die Verantwortung gegenüber der deutschen Stahlindustrie dafür zu sorgen, dass es “ein gleiches Spielfeld für alle gibt”, so Trittin. Außerdem argumentierte er, dass “die Energiewende nur mit einer effizienten und innovativen Stahlindustrie funktionieren kann.”

Im Hinblick auf den globalen Wettbewerb sah Michael Fuchs, stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, “es als Pflicht an, das EEG zu reformieren, denn die Zukunft des Strompreises entscheidet über industrielle Ansiedlung – wir können nicht länger abwarten.” Zudem mahnte er an, dass “die Politik sich aus bestimmten Feldern der Wirtschaft raushalten müsse, denn es sind die Unternehmen, die sich mit ihren Produkten auf den internationalen Märkten behaupten müssen – nicht die Politik”.

Der stellvertretende Vorsitzende der FDP-Bundestagfraktion Martin Lindner unterstützte den Standpunkt von Fuchs. Er befürwortete auch weiterhin die EEG-Befreiung für energieintensiven Unternehmen: “Es braucht einen politischen Rahmen, der es Unternehmen ermöglicht profitabel zu wirtschaften.”

Ebenso wie Steinmeier, ging Reinhard Hüttl, Präsident der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften, auf die Bedeutung von Forschung und Innovation für den Standort Deutschland ein und betonte das hohe Innovationspotenzial durch die Zusammenarbeit von Industrie und Wissenschaft: “Die industriellen Wertschöpfungsketten fangen bei der Forschung an.”

Für weitere Information wenden Sie sich bitte an: Stahl-Zentrum, Sohnstraße 65, 40237 Düsseldorf, www.stahl-online. de

–CND1513–

Effizienter Werkstoff für effiziente Technik: Solarthermie in Zinkdächern

Bauen im 21. Jahrhundert stellt Architekten und Bauherren vor komplexe Anforderungen: Zum einen nimmt die Funktionalität einzelner Bauelemente zu. Darüber hinaus ist ein verantwortungsvoller Umgang mit Energie und natürlichen Ressourcen ein entscheidendes Kriterium – sowohl werkstoffseitig als auch während der Nutzungsphase von Gebäuden. Allen Anforderungen angemessen gerecht zu werden, ist eine komplexe Aufgabe. Die Kombination moderner Wärmetechniken mit nachhaltigen Werkstoffen wie Zink kann zu ganzheitlichen Lösungen an Dächern und Fassaden beitragen.

Eine beispielhafte Technologie ist die Solarthermie, für die sich die wärmeleitenden Eigenschaften des Zinks geradezu anbieten: Im Gegensatz zu verglasten Kollektoren, die das direkte Sonnenlicht sammeln und in Energie umwandeln, arbeiten unverglaste Kollektoren zusätzlich als Umweltabsorber, denn die Flüssigkeit in den Röhren wird auf dem Dach durch Sonneneinstrahlung und Umweltwärme – das heißt auch bei Bewölkung oder im Winter – temperiert. Trinkwasser wird durch diese Flüssigkeit in einem Pufferspeicher auf 25 bis 30 °C vorgewärmt und dem Bereitschaftsspeicher zugeführt. Mit dieser Technologie lässt sich eine Deckung des Warmwasserbedarfs von bis zu 30 Prozent erzielen. Dieses System hat zudem einen weiteren Vorteil: Es ist praktisch unsichtbar – Architekten profitieren so von voller Gestaltungsfreiheit und Hauseigentümer von einer ästhetischen Bauweise, ohne jeweils auf die Vorteile solarer Energie verzichten zu müssen.

Besonders geeignet ist die Kombination von Solarthermie und Zinkdächern zur Erwärmung von Warm- und Schwimmbadwasser sowie als Quelle für Wärmepumpenheizungen – als vorteilhaft hat sich dabei die Kopplung von Solarthermie und Erdwärme erwiesen. Durch ein von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördertes Projekt wurde gezeigt, dass die Kollektoren die Planungssicherheit der Wärmepumpe erhöhen und die Jahresarbeitszahlen einen deutlich stetigeren Verlauf aufwiesen. Das Prinzip der Kombination von Solar- und Geothermie: Im Winter entzieht die Wärmepumpe über die Erdwärmesonden dem Untergrund Energie zum Heizen des Gebäudes. Im Sommer erhält der Untergrund Energie aus der Solaranlage. Dadurch steht dem Boden im Winter mehr Energie zur Verfügung, die Effizienz der Wärmepumpe steigt und für den Betrieb der Wärmepumpe wird weniger elektrische Energie benötigt. Zudem lassen sich durch kürzere Erdsonden Bohrkosten sparen. Die Folgen: Erhöhung der Quellentemperatur, Steigerung der Jahresarbeitszahl der Wärmepumpen sowie Einsparung von Primärenergie und reduzierte Betriebskosten.

Darüber hinaus sprechen die Lebensdauer, das Recycling und die Verfügbarkeit für Zink als idealen Partner von Solarthermie: Experten gehen bei Zinkdächern heute von bis zu 200 Jahren Lebensdauer aus – damit wird eine wichtige Forderung erfüllt, die die EU-Kommission 2011 in ihrem “Fahrplan zu einem ressourcenschonenden Europa” formuliert hat. Nach Ablauf dieser Zeit ist das Dach eine wichtige Zink-Rohstoffquelle. Zinkschrott hat einen so hohen Materialwert, dass der Rücklauf über den Altmetallhandel zu den Recyclingbetrieben verlustfrei ist. Hier wird das Metall dann umgeschmolzen, gereinigt, je nach Anforderung um Legierungszusätze ergänzt und wieder zu Zinkprodukten verarbeitet. Für Zinkblech geht man in Europa von Recyclingraten von über 95 Prozent aus (End-of-Life-Recyclingraten), wobei nur etwa 5 Prozent der Energie erforderlich sind, die für die Gewinnung von Zink aus Erzen aufgewendet werden müssen.

Das Zinkrecycling wird durch das so genannte Urban Mining eine immer bedeutsamere Rohstoffquelle für Zinkprodukte. Dennoch werden die auf diesem Weg gewonnenen Tonnagen auch langfristig nicht den Zinkbedarf Europas decken. Die Primärzinkgewinnung und das Recycling von Zink ergänzen sich vielmehr ideal. Erfreulich im Hinblick auf Zink ist hier das Ergebnis der Studie “Critical Raw Materials for the EU”, die 2010 im Auftrag der Europäischen Kommission durchgeführt wurde: Zink zählt danach nicht zu den versorgungskritischen Rohstoffen. Tatsächlich gibt es in Europa aktiven Zinkerzbergbau zum Beispiel in Schweden, Polen und Irland.

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Abbildung: In der Libeskind-Villa in Datteln bilden Solar- und Geothermie eine wirtschaftliche, energieeffiziente Kombinationslösung.

Für weitere Information wenden Sie sich bitte an: Dr.-Ing. Sabina Grund, INITIATIVE ZINK in der WirtschaftsVereinigung Metalle, Am Bonneshof 5, 40474 Düsseldorf, Tel.: +49211 47 96 166, Fax: +49211 47 96 25 166, informationen@ initiative-zink.de, www.zink.de

–CND1613–

Bücher

Materialwissenschaften und Werkstofftechnik – Eine Einführung, William D. Callister, David G. Rethwisch, Übersetzungsherausgeber: Michael Scheffler, 881 Seiten, Wiley-VCH, Weinheim, 2012, 69 €, ISBN: 978-3-527-33007-2

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Dieses Werk ist die vom Übersetzerteam leicht überarbeitete und mit einigen aussagekräftigeren Bildern versehene deutsche Version der englischsprachigen achten Ausgabe des Klassikers von William Callister und David Rethwisch.

Bei der Vielzahl der in der heutigen Zeit ständig neu entwickelten und eingesetzten Werkstoffen, die unser Leben einfacher und sicherer machen kommt es umso mehr darauf an, deren Eigenschaften genau zu kennen. Außerdem ist es wichtig zu wissen, wie man die verfügbaren Werkstoffe effektiv einsetzen kann und welche neuen Anforderungen für die Zukunft erfüllt werden müssen. Dieses Buch bietet zu allem etwas, zum Verständnis der Gefügestrukturen, Werkstoffeigenschaften und –verhalten, den Herstellungsprozessen nützlicher Produkte sowie Kenntnisse zu Recycling und umweltverträglicher Entsorgung. Jedes Kapitel ist klar strukturiert und am Ende, neben dem obligatorischen Literaturverzeichnis, mit Fragen und Aufgaben versehen, die es dem Leser ermöglichen, das Gelesene zu rekapitulieren.

In der Einführung geben die Autoren eine kurze Beschreibung, wie das Studium von Werkstoffwissenschaft und –technik einen Beitrag zur Technologieentwicklung und zum Wohl der Menschheit geleistet hat und leistet. Ganz am Anfang wird die grundsätzliche Werkstoffeinteilung vorgestellt, nach der in den folgenden Kapiteln die unterschiedlichen Werkstoffe, wie Metalle, Keramiken, Polymer- und Verbundwerkstoffe abgehandelt werden.

Die nächsten vier Kapitel beschreiben die Werkstoffgrundlagen unter mikroskopischem Aspekt. Beginnend mit dem Atombau und den chemischen Bindungen stellen die Autoren heraus, warum es für das Studium der physikalischen Werkstoffeigenschaften notwendig ist, den atomaren Aufbau zu kennen. Sie stellen die große Bedeutung des Studiums kristalliner Festkörper, Arten der Kristallstrukturen und Fehlstellen, wie Versetzungen und Defekte, in Festkörpern heraus.

Das darauf folgende Kapitel behandelt den Prozess der Diffusion, der für die Materialbeeinflussung essentiell ist. Zusätzlich zum Mechanismus und den beeinflussenden Faktoren beschreiben die Autoren kurz die Diffusion in Halbleitern die heutzutage in nahezu allen elektronischen Geräten zum Einsatz kommen.

Kapitel 6 handelt von den mechanischen Eigenschaften metallischer Werkstoffe mit all seinen Facetten. Den Ausführungen zu Versetzungen und Verfestigungsmechanismen folgt ein Kapitel zum Werkstoffversagen.

Im Kapitel über Phasenübergänge, das an die Erläuterung von Phasendiagrammen anschließt, wird sehr klar dargestellt, wie deren Auswertung dabei helfen kann, verschiedene Mikrogefüge und somit entsprechende Eigenschaften von Werkstoffen zu erhalten. Deren Berücksichtigung bei der Verarbeitung und Verwendung, mit Schwerpunkt der auf Eisen basierenden Werkstoffe, ist Inhalt dieses Kapitels.

Die nächsten beiden Kapitel handeln von keramischen Werkstoffen, wobei zunächst Struktur und Eigenschaften und dann Herstellung, Verarbeitung und Verwendung behandelt werden. Ähnlich wie in den vorangegangenen Kapiteln werden auch die Polymerwerkstoffe vorgestellt, wobei, aufgrund der großen Bandbreite, etwas mehr Bedeutung auf deren strukturelle Charakterisierung gelegt wird. Ein weiteres Kapitel ist den Verbundwerkstoffen gewidmet.

In den nächsten fünf Kapiteln gehen die Autoren auf Werkstoffeigenschaften ein, die jeder Ingenieur im Hinterkopf hat, wenn es um den sachgemäßen Einsatz geht.

Korrosion von Metallen und Alterung von Polymerwerkstoffen werden zwar in einem Kapitel sehr kurz erklärt, aber ausreichend, um deren Bedeutung in der Werkstoffwissenschaft darzustellen.

Elektrische, thermische, magnetische und optische Eigenschaften sind Inhalte der weiteren Kapitel, wobei insbesondere die elektrischen Eigenschaften ausführlich behandelt werden.

Das letzte Kapitel dieses Buches betrifft ökonomische, ökologische und gesellschaftliche Aspekte von Materialwissenschaft und Werkstofftechnik.

Anhänge zum internationalen Einheitensystem (SI), Tabellen mit Eigenschaften ausgewählter technischer Werkstoffe, Baueinheiten, Glasübergangstemperaturen und Schmelztemperaturen häufig verwendeter Polymere und ein umfangreiches Glossar runden das Werk ab.

Dieses Buch enthält in einer strukturierten Form alle Informationen, die man zu Werkstoffen braucht. Es bietet mit seiner guten Mischung aus Erklärungen, entsprechenden Tabellen und Grafiken angehenden Materialwissenschaftlern und Werkstofftechnikern ein hervorragendes Lehrbuch. Mit dem Programm WileyPlus stellt der Verlag Dozenten und Studierenden ergänzendes Informationsmaterial online nach entsprechender Registrierung zur Verfügung. Dabei wird das derzeit vorwiegend englischsprachige Original-Material schrittweise auch auf Deutsch verfügbar sein.

Der Vorteil der deutschen Ausgabe liegt für die deutschsprachigen Studierenden darin, dass eventuelle Verständnisschwierigkeiten bei der Verwendung des inhaltlich identischen englischsprachigen Originals vermieden werden können. Daher sei dieses Buch allen an dieser Thematik Interessierten wärmstens empfohlen.

–CBD1413–

Ralph Bäßler

Veranstaltungen

Ionenstrahlen in der Oberflächen- und Dünnschichtforschung

17. – 18. September 2013, Dresden (Deutschland)

Die Technologie von Ionenstrahlen und ihre Anwendung in der Oberflächen- und Dünnschichtforschung haben in den letzten Jahren eine bedeutende Entwicklung erfahren. In der Ionenstrahltechnologie wurden insbesondere methodische Weiterentwicklungen von Ionenquellen, Beschleunigersystemen, Ionenspektrometern und Detektoren im Hinblick auf einen optimierten Einsatz in der Werkstoffforschung erreicht. Dabei haben sich zwei Hauptanwendungsgebiete für Festkörperoberflächen und oberflächennahe Schichten ergeben: die Oberflächenbearbeitung mittels Ionen und die Festkörperanalytik mit Ionenstrahlung.

Die Werkstoffbearbeitung mit Ionen verfolgt verschiedene Ziele: zum einen kann eine Oberflächenmodifikation erreicht werden, die zur definierten Ätzung und Ionenpräparation genutzt werden kann, zum anderen werden Ionen in oberflächennahe Schichten implantiert und führen so zu gezielten Veränderungen des elektrischen, optischen, magnetischen und mechanischen Verhaltens dieser Schichten.

Der Einsatz von Ionenstrahlen zur Dünnschicht- und Oberflächenanalytik erlaubt neuartige Möglichkeiten der zerstörungsfreien Werkstoffprüfung, aber auch für die Gewinnung von Element-Tiefenkonzentrationsprofilen in Schichten, Schichtsystemen und Grenzschichten. Ein schwerpunktmäßiges Ziel des Tutorials ist es, Möglichkeiten des Einsatzes von Ionenstrahlen bei der praktischen Oberflächen- und Dünnschichtforschung aufzuzeigen, insbesondere für die:

  • Optimierung von Schichteigenschaften (elektrisch, optisch, magnetisch, mechanisch,…)

  • gezielte Herstellung und Nutzung von Ionen-Implantationsprofilen

  • definierte Oberflächenbearbeitung (Reinigen, Ätzen, Maskentechniken, Ionenpräparation)

  • moderne Ionenstrahlanalytik.

Diesen Zielen dienen sowohl die angebotene Vorlesungsreihe als auch die praktische Vorführung von Ionen -Implantationsanlagen. Das Tutorial wendet sich damit an:

  • Praktiker in der Herstellung und Anwendung von Festkörperoberflächen, Grenzschichten und oberflächennahen Dünnschichtsystemen

  • Technologieentwickler für den Schichteinsatz, insbesondere mit Ionen-Implantationsprofilen in der Mikro-, Opto- und Magnetoelektronik

  • Anwender moderner Analyseverfahren von Oberflächen und dünnen Schichten mit Ionenstrahlen

  • Wissenschaftler der physikalischen, chemischen und biomedizinischen Grundlagenforschung an Oberflächen, Grenzflächen und Dünnschichten

Die EFDS ist als Mitglied der AiF Initiator von Projekten des vom BMWi geförderten Programms “Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF)” und würde es begrüßen, wenn auf dem Tutorial geknüpfte Kontakte zu gemeinsamen Forschungsvorhaben führen würden.

Interessenten wenden sich bitte an: Dr. Kristin Brzezinski, Europäische Forschungsgesellschaft Dünne Schichten e.V. (EFDS), Gostritzer Str. 63, 01217 Dresden Tel: +49351 8718370, Fax: +49351 8718431, brz@efds.org, www.efds.org.

–CCD2413–

HTG Workshop “Korrosionsschutz für Meerwasserbauwerke”

23. Oktober 2013, Hamburg (Deutschland)

Das Thema des Korrosionsschutzes von Stahl(wasser)bauten in Meeresumgebung ist in Deutschland derzeit aktueller denn je. Vom Stand der derzeitigen Normung, der Berücksichtigung von Umweltschutzproblemen bei der Ausführung, der Korrosionsgefährdung, der Korrosionsbeständigkeit neuer Stähle, der Problematik der Materialkombinationen und der Spritzmetallisierung von Strukturen sowie erste Erfahrungen über das Langzeitverhalten von Korrosionsschutzsystemen an Windenergieanlagen in der Nordsee wird berichtet werden. Aus dem breiten Erfahrungsschatz seines jahrzehntelangen Wirkens möchten der FA KOR und seine Gastreferenten hierzu fachlich basierte und umfassende Beiträge für Erbauer und Betreiber von Windenergieanlagen, wie auch für Bauwerke des küstennahen Wasserbaus liefern.

Interessenten wenden sich bitte an: Hafentechnische Gesellschaft e.V. (HTG), Neuer Wandrahm 4, 20457 Hamburg, Tel.: +4940 42847-2178, Fax: +4940 42847-2179, webmaster@htg-online.de, www.htg-online.de.

–CCD2513–

Neue Fachtagung: DGM und der Fachausschuss Hybride Werkstoffe veranstalten erstmals Euro Hybrid 2014

10. – 11. April 2014, Stade (Deutschland)

Leistungsfähigkeit, Energieeffizienz und Rohstoffeinsparung spielen bei der Entwicklung moderner Systeme wie Fahrzeuge, Industriemaschinen oder Bauwerke eine immer größere Rolle. Die Lösung sind innovative Werkstoffentwicklungen, bei denen mehrere Materialien in einem Bauteil unlösbar kombiniert werden. Solche so genannte Hybrid- oder Mischbauweisen sind nun Thema der neuen internationalen Fachtagung “Euro Hybrid 2014”, die vom 10. bis 11. April 2014 von der Deutschen Gesellschaft für Materialkunde e.V. (DGM) gemeinsam mit ihrem Fachausschuss “Hybride Werkstoffe und Strukturen” im STADEUM in der Hansestadt Stade veranstaltet wird. Teilnehmer und Aussteller aus der ganzen Welt kommen hier zusammen und tauschen sich über die neuesten Forschungsergebnisse zu hybriden Leichtbauweisen aus.

“Hybrid- oder Mischbauweisen stellen spezielle Anforderungen etwa an die Verbindungstechnik, Konstruktionsmethoden oder Fertigung”, erklärt Dr.-Ing. Frank O.R. Fischer, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der DGM. Die internationale Tagung “Euro Hybrid 2014” beleuchtet nun umfassend Mischbauweisen vom Werkstoff über die Auslegung und Fertigung bis zur Anwendung. “Die neue Tagung mit ihrer begleitenden Fachausstellung soll den Austausch zwischen den verschiedenen beteiligten Fachdisziplinen aber auch zwischen Wissenschaft und Anwendern fördern. Hochleistungsfähige Bauteile können oft nicht mehr durch die ausschließliche Verwendung eines Werkstoffs oder einer Werkstoffklasse realisiert werden. Sollen herausragende technische und wirtschaftliche Eigenschaften erzielt werden, ist es oft erforderlich, Werkstoffe mit unterschiedlichen Eigenschaften zu kombinieren”, sagt Dr.-Ing. Joachim Hausmann vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. und der Leiter des DGM-Fachausschusses “Hybride Werkstoffe und Strukturen”. Aus der Verwendung unterschiedlicher Werkstoffe ergeben sich dann oft neue Anforderungen etwa an die Fügetechnik.

Auf der “Euro Hybrid 2014” werden grundlagen- und anwendungsorientierte Beiträge gleichermaßen berücksichtigt. Vortragsanmeldungen zu hybriden Werkstoffen und Bauweisen sind herzlich willkommen und werden je nach Schwerpunkt thematisch passenden Sessions zugeteilt. Konferenzvorsitzende sind Dr.-Ing. Joachim M. Hausmann vom Deutschen Institut für Luft- und Raumfahrt e.V. in Köln sowie Prof. Dr.-Ing. Marc Siebert von der PFH – Private Hochschule Göttingen.

Interessenten wenden sich bitte an: Deutsche Gesellschaft für Materialkunde e. V., Senckenberganlage 10, 60325 Frankfurt am Main, Tel.: +4969 75306759, presse@dgm.de, www.dgm.de.

–CCD2613–

Veranstaltungskalender

inline image Neuer Eintrag

inline image Konferenz/Workshop/Symposium

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September 2013  
3. – 4.9. inline image Duisburg (Deutschland)Kupfereinsatz im GesundheitswesenDeutsches Kupferinstitut Berufsverband e.V. Düsseldorf seminar@copperalliance.de www.kupferseminar.de
3. – 5.9. inline image Karlsruhe (Deutschland)19. Symposium Verbundwerkstoffe und WerkstoffverbundeDeutsche Gesellschaft für Materialkunde e.V. (DGM) Frankfurt registrierung@conventus.de www.dgm-verbund.de
3. – 5.9. inline image Zeulenroda (Deutschland)9. ThGOT Thementage Grenz- und Oberflächentechnik und 9. Thüringer Biomaterial-Kolloquium InfoINNOVENT e.V. Jena Dr. Bernd Grünler info@thgot.de www.thgot.de
inline image 5.9. inline imageDresden (Deutschland)Beschichtungs- und Strukturierungsverfahren für die organische ElektronikEuropäische Forschungsgesellschaft Dünne Schichten e.V. Dresden Werner@efds.org www.efds.org
inline image 16. – 17.9. inline image Fürth (Deutschland)Korrosion verstehen und wirksam verhindern (Grundseminar)VDI Wissensforum Düsseldorf wissensforum@vdi.de www.vdi-wissensforum.de
inline image 4.12. inline imageFürth (Deutschland)Korrosionsschutz durch Beschichtungen und Überzüge (Aufbauseminar)VDI Wissensforum Düsseldorf wissensforum@vdi.de www.vdi-wissensforum.de
16. – 21.9. inline image Hannover (Deutschland) inline image EMO – Messe Die Welt der MetallbearbeitungVDW - Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken e.V. Frankfurt am Main newsletter@emohannover.com www.emo-hannover.de www.vdw.de
17.9. inline imageBerlin (Deutschland)Innovative Oberflächentechnik im Antriebsstrang von WindenergieanlagenEuropäische Forschungsgesellschaft Dünne Schichten e.V. Dresden Kotschenreuther@efds.org www.efds.org
17. – 18.9. inline image Dresden (Deutschland)Ionenstrahlen in der Oberflächen- und Dünnschichtforschung&!rdquo;Europäische Forschungsgesellschaft Dünne Schichten e.V. Dresden Kotschenreuther@efds.org www.efds.org
17. – 18.9. inline image Duisburg (Deutschland)Funktionswerkstoff KupferDeutsches Kupferinstitut Berufsverband e.V. Düsseldorf seminar@copperalliance.de www.kupferseminar.de
inline image 18.9. inline image Dresden (Deutschland)Grundlagen-Seminar zum Korrosionsschutz von Stahl Institut für Korrosionsschutz Dresden GmbH Dresden joerg.gehrke@iks-dresden.de www.iks-dresden.de
inline image 18.9. inline imageIserlohn (Deutschland)Temporärer Korrosionsschutz - Grundlagen und AnwendungsbeispieleGesellschaft für Korrosionsschutz e.V. (GfKORR) Frankfurt www.gfkorr.de
18. – 20.9. inline imageFriedrichshafen (Deutschland)47. Metallographie-TagungDeutsche Gesellschaft für Materialkunde e.V. (DGM) Frankfurt metallographie@dgm.de www.dgm.de
18. – 20.9. inline imageDresden (Deutschland)ZVO Oberflächentage 2013 Deutsche Gesellschaft für Oberflächentechnik e. V. (DGO) Hilden info@dgo-online.de www.dgo-online.de
19. – 20.9. inline imageFreiberg (Deutschland)6. Freiberger Fachtagung Dampferzeugerkorrosion SIDAF c/o SAXONIA Standortentwicklungsgesellschaft mbH Freiberg sidaf@sidaf.de www.sidaf.de
24. – 25.9. inline imageBremerhaven (Deutschland)2. VDI Konferenz Zuverlässigkeit und Schadensanalyse von WEA VDI Wissensforum GmbH Dr.-Ing. Bernhard Richter www.vdi.de/Schadensanalyse_wea
24. – 26.9. inline image Esslingen (Deutschland)Bauteilschäden - Ursachen und Folgerungen Deutscher Verband für Materialforschung und -prüfung e. V. (DVM) Berlin office@dvm-berlin.de www.dvm-berlin.de
inline image25.9. inline imageDresden (Deutschland)Korrosionsschutz der Infrastruktur in der EnergietechnikInstitut für Korrosionsschutz Dresden GmbH Dresden joerg.gehrke@iks-dresden.de www.iks-dresden.de
inline image25.9. inline imageNürnberg (Deutschland)Schadensuntersuchungen an Aluminium-BauteilenINVENTUM GmbH Bonn fortbildung@inventum.de www.dgm.de
26. – 28.9. inline imageErlangenJahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Biomaterialien (DGBM)Conventus Congressmanagement & Marketing GmbH Jena www.conventus.de
Oktober 2013  
1.10. inline imageFrankfurt (Deutschland)DFO FORUM Energie und Ressourcen - Effizienz in der OberflächentechnikDeutsche Forschungsgesellschaft für Oberflächenbehandlung e.V. Neuss service@dfo-online.de www.dfo-online.de
8.10. inline image Herzogenaurach (Deutschland)DVM-Arbeitskreis Betriebsfestigkeit: Carbonfaserwerkstoffe – Einführung in die ErmüdungsfestigkeitDeutscher Verband für Materialforschung und -prüfung e. V. (DVM) Berlin office@dvm-berlin.de www.dvm-berlin.de
inline image 8. – 10.10. inline imageHalle (Deutschland)Ultramikrotomie und ergänzende Präparationstechniken in der MaterialwissenschaftFraunhofer IWM Halle Halle jasmine.ait-djoudi@iwmh.fraunhofer.de www.iwmh.fraunhofer.de
inline image 9. – 10.10. inline image Dresden (Deutschland)Hochlegierte Stähle und Nickellegierungen für Industrieanlagen und EnergietechnikInstitut für Korrosionsschutz Dresden GmbH Dresden joerg.gehrke@iks-dresden.de www.iks-dresden.de
9. – 10.10. inline imageHerzogenaurach (Deutschland)DVM-Arbeitskreis Betriebsfestigkeit: Die Betriebsfestigkeit als eine Schlüsselfunktion für die Mobilität der ZukunftDeutscher Verband für Materialforschung und -prüfung e. V. (DVM) Berlin office@dvm-berlin.de www.dvm-berlin.de
8. – 9.10. inline imageKönigslutter (Deutschland)DFO Tagung Kunststofflackierung 2013DFO Service GmbH Nicole Dopheide Neuss dopheide@dfo-online.de www.dfo.info
14. – 17.10. inline imageDresden (Deutschland) inline image V2013 - Industrieausstellung & Workshop-Woche “Vakuumbeschichtung und Plasmaoberflächentechnik”Europäische Forschungsgesellschaft Dünne Schichten e.V. Dresden brz@efds.org www.efds.org
15. – 16.10. inline image Duisburg (Deutschland) Energie- oder Ressourceneffizienz Deutsches Kupferinstitut Berufsverband e.V. Düsseldorf seminar@copperalliance.de www.kupferseminar.de
15. – 16.10. inline image Saarbrücken (Deutschland)Leichtbau in Guss 2013 Neue Einsatzgebiete für Druck- und KokillengussCarl Hanser Verlag GmbH & Co. KG Nadine Völker München nadine.voelker@hanser.de
16.10. inline image Berlin (Deutschland)Der Oberfläche gehört die Zukunft: Mapping und Imaging multi-funktionaler OberflächeneigenschaftenBAM Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung Frau B. Pehlivan Berlin
21. – 23.10. inline imageBochum (Deutschland)Schadensanalyse an metallischen BauteilenRuhr-Universität Bochum Schadensanalyse@wp.rub.de www.wp.rub.de
inline image 23.10. inline imageHamburg (Deutschland)HTG Workshop “Korrosionsschutz für Meerwasserbauwerke”Hafentechnische Gesellschaft e.V. (HTG) Els Greve service@htg-online.de www.com.htg-online.de
November 2013
6. – 7.11. inline image Regensburg (Deutschland)Energieeffiziente Schichten für den AnwenderOTTI e.V., Bereich Technik Claudia Bomber Regensburg claudia.bomber@otti.de www.otti.de
6. – 8.11. inline image Hamburg (Deutschland)10. HochschulKupferSymposiumDeutsches Kupferinstitut Berufsverband e.V. Düsseldorf seminar@copperalliance.de www.kupferseminar.de
7.11. inline image Bochum (Deutschland)MFN Eigenspannungsmess-WorkshopMFN info@mfn.li
11. – 12.11. inline image Berlin (Deutschland)Seminar des Fachausschusses Ultraschallprüfung Bildgebende Verfahren für die UltraschallprüftechnikDeutsche Gesellschaft für Zerstörungsfreie Prüfung (DGZfP e. V.) Steffi Schäske Berlin tagungen@dgzfp.de www.dgzfp.de
12. – 13.11. inline image Neuss (Deutschland)Fehler im Beschichtungsprozess sicher zuordnen, beheben und vermeidenDFO Service GmbH Nicole Dopheide Neuss dopheide@dfo-online.de www.dfo.info
13. – 14.11. inline image Regensburg (Deutschland)Vakuum- und Dünnschichttechnologien für Techniker OTTI e.V., Bereich Technik Claudia Bomber Regensburg claudia.bomber@otti.de www.otti.de
13. – 14.11. inline image Ulm (Deutschland)Haftungsverbesserung durch Oberflächenfunktionalisierung mittels AtmosphärendruckplasmaEuropäische Forschungsgesellschaft Dünne Schichten e.V. Dresden brz@efds.org www.efds.org
18. – 19.11. inline imageRegensburg (Deutschland)Neue Werkstoffe wirtschaftlich zerspanen OTTI e.V. Bereich Technik Michaela Huber Regensburg michaela.huber@otti.de www.otti.de
20. – 21.11. inline image Regensburg (Deutschland)Sol-Gel-Verfahren in der BeschichtungstechnikOTTI e.V., Bereich Technik Claudia Bomber Regensburg claudia.bomber@otti.de www.otti.de
28. – 29.11. inline imageNeu-Ulm (Deutschland)Werkstoffprüfung 2013 Fortschritte in der Werkstoffprüfung für Forschung und TechnikDeutscher Verband für Materialforschung und -prüfung e. V. (DVM) Berlin office@dvm-berlin.de www.dvm-berlin.de
Dezember 2013  
inline image 2. – 3.12. inline image Stuttgart (Deutschland)Korrosion verstehen und wirksam verhindern (Grundseminar) VDI Wissensforum Düsseldorf wissensforum@vdi.de www.vdi-wissensforum.de
inline image 4.12. inline imageStuttgart (Deutschland)Korrosionsschutz durch Beschichtungen und Überzüge (Aufbauseminar)VDI Wissensforum Düsseldorf wissensforum@vdi.de www.vdi-wissensforum.de
inline image 5.12. inline imageDresden (Deutschland)Hygienische Aspekte und Korrosionsschutz beim Werk stoffeinsatz in Trinkwasser-InstallationenInstitut für Korrosionsschutz Dresden GmbH Dresden joerg.gehrke@iks-dresden.de www.iks-dresden.de
9. – 10.12. inline image Regensburg (Deutschland)Oberflächenfunktionalisierung für die Optik - Beschichtung und StrukturierungOTTI e.V., Bereich Technik Sina Steinl Regensburg sina.steinl@otti.de www.otti.de
Januar 2014  
19. – 20.1. inline imageHamburg (Deutschland)13. Tagung Korrosionsschutz in der maritimen TechnikGermanischer Lloyd SE GL Academy Hamburg Hamburg Friederike.Arndt@gl-group.com www.gl-group.com
22. – 23.1. inline imageDresden (Deutschland)Thermisches SpritzenOTTI e.V. Bereich Technik Claudia Bomber Regensburg claudia.bomber@otti.de www.otti.de
Februar 2014  
13. – 14.2. inline imageBerlin (Deutschland)Fachtagung BauwerksdiagnoseDeutsche Gesellschaft für Zerstörungsfreie Prüfung (DGZfP e. V.) Steffi Schäske Berlin tagungen@dgzfp.de www.dgzfp.de
März 2014  
10. –11.3. inline imageDresden (Deutschland)24. Dresdner BrückenbausymposiumTechnische Universität Dresden Fakultät Bauingenieurwesen Institut für Massivbau Dresden Angela.Heller@tu-dresden.de www.tu-dresden.de
Juni 2014  
inline image 24. – 25.6. inline imageOstfildern (Deutschland)1. Brückenkolloquium Beurteilung, Ertüchtigung und InstandsetzungTechnische Akademie Esslingen (TAE) Ostfildern info@tae.de www.tae.de

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