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GfKORR Nachrichten

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Geburtstage von GfKORR-Mitgliedern in 2013

90. Geburtstag

11. Juni

Ing. Werner Friehe

85. Geburtstag

20. August

Prof. Dr.-Ing. Kh. G. Schmitt-Thomas

80. Geburtstag

9. April

Dr.-Ing. Werner Huppatz

4. Juli

Dipl.-Ing. Peter Wölpert

75. Geburtstag

6. Juli

Priv.-Doz. Dr. Wolfram Oelßner

14. Juli

Dr.-Ing. Wolfgang Stichel

70. Geburtstag

14. Januar

Dr.-Ing. Bernhard Richter

7. April

Dr. rer. nat. Günter Schwalbe

12. April

Prof. Dr. Hans-Jürgen Abel

16. Mai

Prof. Dr.-Ing. Michael Pohl

7. Dezember

Dipl.-Ing. Michael Pohl

17. Dezember

Priv.-Doz. Dr. Joachim Göllner

65. Geburtstag

24. Januar

Dr.-Ing. Rudolf Dölling

27. Februar

Prof. Dr.-Ing. Bernd Isecke

4. April

Dipl.-Ing. Peter Metz

18. April

Heinrich Michler

30. Juli

Dipl.-Ing. Wolfgang Semrau

8. November

Prof. Dr. Waltraut Brandl

16. November

Dr.-Ing. Bernhard Stellwag

25. November

Dr. Rainer Kurz

22. Dezember

Dr. Michael Thieme

60. Geburtstag

13. Januar

Dr. Michael Renner

14. Februar

Dr.-Ing. Klaus Menzel

13. März

Dr.-Ing. Horst Kalfa

27. April

Dr. Norbert Stradmann

22. Mai

Dr. rer. nat. Horst Schwevers

17. Juni

Dipl.-Betriebsw. Thomas Schwab

23. Juli

Wolfgang Hüllen

11. September

Roland Jung

17. September

Dr. Stylianos Savakis

18. September

Dipl.-Ing. Friedrich-Wilhelm Sevecke

29. Dezember

Dr. Wim G. Sloof

30. Dezember

Dipl.-Ing. Wilhelm Sauter

50. Geburtstag

11. Januar

Dr. rer. nat. Gunther Pajonk

20. Februar

Dipl.-Phys. Signe Lautner

7. April

Dr. Stefan Losacker

9. April

Dr.-Ing. Till Weber

20. Juni

Hilmar Jansen

9. Juli

Horst Kirstges

2. Oktober

Dr.-Ing. Susanne Friedrich

14. Oktober

Dipl.-Ing. Torsten Diether

GfKORR00113

Neues aus Verbänden und Firmen

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DECHEMA-Werkstofftabelle 2012

Die DECHEMA-Werkstofftabelle 2012 ist auf CD-ROM erschienen. Sie liefert ausführliche Informationen zur Korrosions- und chemischen Beständigkeit aller technisch wichtigen metallischen, nichtmetallischen und organischen Werkstoffe im Kontakt mit über 1000 korrosiven Medien. Auch mit diesem Update wurden weitere Medien ergänzt. Durch die umfangreichen Informationen aus allen Bereichen des Korrosionsschutzes ist die Werkstofftabelle eine wichtige Hilfe zur Vermeidung von Korrosionsschäden.

Mit Einführung der Version 2011 wurden die Programmoberfläche und die Funktionalitäten der Software vollständig neu programmiert, wobei Vorschläge und Anregungen der Nutzer im Besonderen berücksichtigt wurden. So wurden unter anderem die Register neu erstellt, die Suchfunktion an werkstoffspezifische Belange angepasst, kombinierte Suchfunktionen neu eingeführt und eine anwenderbezogene schrittweise Suche integriert. Diese neuen Funktionalitäten stellen eine starke Vereinfachung der bisherigen Suchroutine dar und ein schnelleres Auffinden der gewünschten Informationen in den Vordergrund.

Die DECHEMA-Werkstofftabelle 2012 auf CD-ROM (ISBN 978-3-89746-133-8) wurde als modernes Arbeitsmittel basierend auf der seit Jahrzehnten etablierten DWT in ihrer gedruckten Form entwickelt und zeichnet sich aus durch:

  • Klar strukturierte Datenfülle

  • Umfassende Informationen in Bildern, Tabellen und Texten

  • Schnelle Navigation durch die gesamte Korrosionsdatensammlung

  • Raschen Zugriff durch komfortable Volltextsuche

  • Kombinierte und anwenderbezogene schrittweise Suche

  • Suche nach Werkstoffnummern

  • Thematisch geordneten Index, Suche innerhalb einzelner Themengebiete

  • Speicherung und späteres Abrufen eigener Kommentare zum Inhalt

Für weitere Information wenden Sie sich bitte an: DECHEMA e.V., Dr. Horst Massong, Informationssysteme und Datenbanken, Theodor-Heuss-Allee 25, 60486 Frankfurt am Main, Tel.: +49 69 7564-396, Fax: +49 69 7564-418, www.dechema.de, massong@dechema.de

–CND0113–

Experimentelles Novum - Getrenntes Doppelhaus mit geätzter, feuerverzinkter Fassade

Wie Bildhauer sind die Schweizer L3P Architekten beim Entwurf und der Realisierung von zwei freistehenden Einfamilienhäusern vorgegangen. Ausgangspunkt des Entwurfsprozesses war der Grundtypus des Doppelhauses, das in zwei Teile getrennt wurde.

Entstanden sind polygonale Körper, bei denen die gegenseitige Nähe zur Qualität wird. Ohne direkte Einblicke in das Nachbarhaus werden die Bauten durch Wasserbecken um- und bespielt. Die hiermit verbundenen Spiegelungen im Wasser und Spiegelungen an der Fassade schaffen einen speziellen Ort mit einer starken Ausstrahlung und Intimität. Die Lage prägt auch den Innenbereich. Ein ausgeklügeltes Erschließungskonzept gliedert die Räume im Splitlevel-Verfahren und lässt den Hangverlauf erlebbar werden. Fein verputzte Innenwände kontrastieren mit dem Sichtbeton der Außenwände und schwarzen, fugenlosen Böden sowie großen Fensterflächen.

Die Gebäudehülle

Auffallend sind die marmorierenden Metalloberflächen der Fassade und des Daches. Zusammen mit dem Künstler Thomas Sonderegger experimentierten die Architekten mit feuererzinkten Stahlblechen. Es gelang durch eine chemische Oberflächenbehandlung die feuerverzinkten Bleche mit einem außergewöhnlichen, lebendigen Ausdruck herzustellen und in dieser Form erstmals im Fassaden- und Dachbereich einzusetzen. Die Oberflächengestaltung trägt zur monolithischen Gesamterscheinung der Häuser bei - wodurch auch hier eine Verbindung zur Bildhauerei gegeben ist.

Thomas Sonderegger arbeitet seit einiger Zeit an der Veränderung von feuerverzinkten Oberflächen und ätzt diese in mehreren Arbeitsgängen. Wie dies genau funktioniert, ist sein Geheimnis. Ebenso ist es derzeit noch ein Geheimnis, ob und wie sich die Oberflächen im Laufe der Zeit verändern werden. Die Ätzung soll nur 5 Mikrometer der Zinkschicht abtragen, der Korrosionsschutz bleibt somit erhalten. Der Künstler beschreibt sein Werk wie folgt: “Die Materialisierung der Fassade und des Daches lässt innehalten, immer wieder. Wer sich Zeit nimmt, erkennt: Da reagiert etwas, entwickelt aus sich heraus Vielfalt. Aus der Ätzung entsteht Neues. Das wächst weiter. Das lebt. Das ist das, was den einzigartigen Ausdruck dieser Fassade ausmacht – ein alchemistisch generiertes und sich generierendes Werk und eine künstlerische Verneigung vor der Lebendigkeit.”

Feuerverzinkte Fassaden

Immer häufiger wird feuerverzinkter Stahl zur Fassadengestaltung eingesetzt. Dies geschieht zumeist als Fassadenbekleidung in Form von Gitterrost-, Blech-, Streckmetall- oder Lamellenfassaden, aber auch als Unterkonstruktion oder als Verbindungselement. Seit Veröffentlichung der überarbeiteten DIN 18516-1 im Jahr 2010 sind feuerverzinkte Bauprodukte, die in einer Gebäudefassade eingesetzt werden, auch normungstechnisch geregelt. Dies gilt für die Tragkonstruktion, die Fassadenbekleidung und auch für Verbindungs- und Befestigungselemente. Eine baurechtliche Zustimmung im Einzelfall wie bisher ist nicht mehr notwendig. Hierdurch wird der Einsatz von feuerverzinktem Stahl im Fassadenbereich deutlich vereinfacht. Feuerverzinkte Metallfassaden sind ästhetisch und widerstandfähig. Die lebendig wirkenden metallischen Oberflächen der Feuerverzinkung sind hierbei ein zentrales Auswahlkriterium. Durch moderne Umformtechnik sind nahezu alle Wünsche an die Gestaltung realisierbar. Um einen einwandfreien Korrosionsschutz sicherzustellen, müssen die Bauteile entsprechend den Anforderungen der DIN EN ISO 1461 in Verbindung mit der DASt-Richtlinie 022 stückverzinkt werden.

Ein Fassaden-Special der Zeitschrift Feuerverzinken, Videomaterial zum Thema sowie Ausschreibungstexte für feuerverzinkte Gebäudehüllen stehen als Download unter www.feuerverzinken. com/anwendungen/bau/feuerverzinkte-fassaden/ zur Verfügung.

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Abb.: Ungleiche Zwillingsbauten: Getrenntes Doppelhaus von L3P Architekten

Für weitere Information wenden Sie sich bitte an: Institut Feuerverzinken GmbH, Holger Glinde, Graf-Recke-Str. 82, 40239 Düsseldorf, Tel.: +49 211 6907650, Fax: +49 211 690765-28, holger. glinde@feuerverzinken.com, www.feuerverzinken.com

–CND0213–

13. Ingenieurbau-Preis von Ernst & Sohn vergeben

Die Jury tagte am 16. November 2012 in Berlin. Unter 37 eingereichten Objekten mit Standorten in 13 Ländern wählte die Jury nach funktionalen, technischen, wirtschaftlichen und gestalterischen Gesichtspunkten einen Sieger aus:

Nationalstadion Warschau

Mit dem polnischen Nationalstadion in Warschau wurde ingenieurtechnisches Neuland betreten. Herausragend ist der Entwurf einer Multifunktionsarena mit wintertauglichem wandelbarem Innendach und die Umsetzung in ein komplexes Gesamttragwerk, dessen statisches System verschiedene Prinzipien des Speichenrades synthetisiert. Das äußere der beiden ineinanderliegenden Ringseildächer besitzt eine feste Membraneindeckung zwischen den radialen Seilbindern und einen Glasrand zur inneren Öffnung hin. Das innere Ringseildach trägt die wandelbare Membran. Am äußeren Rand mit nur einem Druckring werden die Seilkräfte an den Spitzen der schräg stehenden Masten umgelenkt und am Fußpunkt der vertikalen Stützen verankert. Der innere Zugring ist mit einer schrägen Druckstütze gespreizt, sodass sich die oberen und unteren Seilscharen in der Luft in einem sorgfältig gestalteten Detail kreuzen. Dieser geteilte innere Zugring wird durch die Tragstruktur des wandelbaren Innendachs so in Form gehalten, dass die innere Dachöffnung der Spielfeldgeometrie folgen kann.

Scheinbar mühelos schwebt mittig über dem Spielfeld eine elegante Nadel (Gewicht der Nadel mit Membrangarage und Videotafel 190 t), die den Hochpunkt des wandelbaren Innendachs bildet. Hier bündeln sich die achsweise nach oben geführten Seile, auf denen das Innendach verfahren werden kann. Getragen wird die Nadel durch vier Seilscharen, die jeweils zu den Ecken der Dachöffnung spannen.

Spektakulär war der Montageprozess, der höchste Präzision in Planung und Ausführung erforderte. Zunächst wurde die sich auf der darunter angelegten Tiefgarage abstützende 70 m lange Nadel durch eine Aussparung in der Spielfeldmitte in einem Köcherfundament senkrecht aufgestellt. Aufgrund ihres Gewichts musste der Hebevorgang exakt vertikal nach oben erfolgen, wobei keine horizontalen Verformungen auftreten durften. Mithilfe einer anspruchsvollen Berechnung des Hebevorgangs konnte die exakte Geometrie der ausgelegten Seile ermittelt werden.

Im Montagevorgang zeigte sich, ob die Vorberechnungen zutrafen und wie präzise die Toleranzen eingehalten wurden. So manifestierte sich hier die Qualität der Zusammenarbeit zwischen Ingenieuren und ausführenden Firmen. Ausgezeichnet werden die ungewöhnliche Konstruktion und die ingeniöse Beherrschung des Spiels der Grundbeanspruchungen von Druck und Zug in der Planung und Ausführung. Das Ergebnis ist eine bis ins Detail gestalterisch durchdachte strukturale Komposition, die ästhetisch und konstruktiv überzeugt.

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Abb.: Nationalstadion Warschau (PL) (Foto: Marcus Bredt)

Für weitere Information wenden Sie sich bitte an: Wilhelm Ernst & Sohn Verlag für Architektur und technische Wissenschaften GmbH & Co. KG, Rotherstraße 21, D-10245 Berlin, www.ernst-und-sohn.de

–CND0313–

Bücher

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Anstriche und Beschichtungen im Bauwesen: Eigenschaften - Untergründe – Anwendung, Horst Rusam, 2. aktualisierte Auflage, 214 Seiten, 80 Abbildungen, 30 Tabellen, Fraunhofer IRB Verlag, 2011, 40 €, ISBN: 978-3-8167-8302-2

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In einer Zeit des vielfältigen und unübersichtlichen Angebotes an Anstrichsystemen, sowohl im Profi- als auch im Heimwerkerbereich soll dieses Nachschlagewerk Planern und Ausführenden helfen, das richtige Beschichtungsmaterial zu wählen und dieses korrekt zu verarbeiten.

Nach einer Einleitung, in der der auf diesem Gebiet sehr erfahrene Autor die bei Anstrichen und Beschichtungen zu beachtenden Schwerpunkte herausstellt, behandelt das nächste Kapitel die Zusammensetzung und Eigenschaften von Beschichtungsstoffen. Zunächst werden die verschiedenen Bestandteile von Beschichtungsstoffen beschrieben, danach werden die Innen-, Fassadenfarben, Lacke, Lasuren, Zwei-Komponenten-Beschichtungen und Strukturputze vorgestellt.

Für eine erfolgreiche Anwendung von Beschichtungsstoffen kommt es sehr auf Untergrundbeurteilung und Vorbehandlung, Grundiermittel und Untergründe an. Hier stellt der Autor heraus, dass die Wahl geeigneter Beschichtungsstoffe sehr vom zu beschichtenden Untergrund abhängt. In den einzelnen Abschnitten wird auf die Besonderheiten bei der Anbringung auf alle denkbaren Untergründe (u.a. Altanstriche, mineralische Untergründe, Holz, Textilien, Metallen, Kunststoffen) eingegangen.

Das folgende Kapitel stellt Beschichtungen mit bestimmten Anforderungen für den Innenbereich, den Anstrich von Fassaden sowie den Denkmalschutz und die Altbausanierung vor. Neben Vergilbungsbeständigkeit im Innenbereich, biozide Wirkung im Innen- und Außenbereich geht es darin im Detail um weitere Eigenschaften der Beschichtungsstoffe, die für die jeweilige Anwendung zum Tragen kommen.

Sehr anschaulich ist ebenfalls das Kapitel zu Anstrichschäden und deren Behebung, in dem anhand einer Vielzahl von Schadensfällen diese Thematik illustriert wird.

Die abschließende Zusammenstellung von Fachbegriffen hilft dem Leser bei der korrekten Begriffswahl und dem Verständnis.

Diese zweite, aktualisierte Auflage liefert sowohl Handwerkern und Sachverständigen als auch Laien, wie Hausbesitzern, eine anschauliche und allgemeinverständliche Zusammenstellung der für Anstriche und Beschichtungen im Bauwesen relevanten Aspekte.

–CBD0113–

Ralph Bäßler

Beton-Kalender 2013: Lebensdauer und Instandsetzung – Brandschutz, Bergmeister, Konrad; Fingerloos, Frank; Wörner, Johann-Dietrich, 1012 Seiten, 663 Abbildungen, 188 Tabellen, & Sohn Verlag für Architektur und technische Wissenschaften GmbH & Co. KG, November 2012, 169 €, ISBN: 978-3-433-03000-4

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Die Tragwerkplanung dient gewöhnlich der Planung und Bemessung von standsicheren und gebrauchstauglichen Tragwerken nach den gültigen Normen und Regelwerken, wobei die Verpflichtung gemäß HOAI die Wirtschaftlichkeit für die geplante Nutzungszeit mit einschließt.

Die Standsicherheit von Betontragwerken auch gegen zeitabhängige Komponenten von Beanspruchungen wird bislang in Form des gleichen Performance-Konzeptes - also mit abgesicherten Stoffgesetzen einerseits und quantifizierten Beanspruchungen andererseits, und auf probabilistischer Grundlage - als “Dauerhaftigkeit” nachgewiesen. Dabei bleiben manche verwendete Kenngrößen, wie z. B. der Wasserzementwert oder die Betondeckung, deskriptiv und sind für Planer nicht transparent.

Unter dem Schwerpunktthema “Lebensdauer und Instandsetzung” wird daher im neuen Beton-Kalender der “Lebensdauerorientierte Entwurf” vorgestellt, der neben der Tragfähigkeit die veränderten Einwirkungen sowie zeitabhängigen Materialeigenschaften und (fortschreitenden) Schädigungen genauso berücksichtigt wie die Differenzierung nach der geplanten Nutzungsdauer, also z. B. Verwertbarkeit anstelle von Langzeitbeständigkeit. Ziel ist die Begrenzung oder Vermeidung von bautechnischen Folgekosten.

Die Anwendung solcher Entwurfsmethoden ist auch für die Bestimmung der Restlebensdauer von Bestandsbauwerken sinnvoll, weshalb die Planung und die Maßnahmen der Instandsetzung und Ertüchtigung von Stahlbetontragwerken in weiteren Kapiteln dargestellt werden.

Die “Heißbemessung” für den Brandfall kann am einfachsten durch die Klassifizierung der Feuerwiderstandsklassen nach Konstruktionsregeln aus Tabellen (Stufe-1-Verfahren) durchgeführt werden. Vor diesem Hintergrund wird eine zusammenfassende Darstellung der wichtigsten bzw. gebräuchlichsten Bemessungstabellen aus DIN EN 1992-1-2 mit NA und aus DIN 4102-4/DIN 4102-22 mit Beispielen gegeben. Im Eurocode 2 sind Tabellen zur Klassifizierung der Feuerwiderstandsklassen für einige tragende Stahlbeton- und Spannbetonbauteile angegeben. Für viele bewährte Regelungen für weitere Bauteile und Bekleidungen sind die Tabellen aus DIN 4102-4 weiterhin geeignet. Diese sind, auf den Eurocode 2 angepasst, hier integriert. Hierzu soll in Deutschland eine entsprechende “Restnorm” DIN 4102-4 erscheinen, die alle Tabellen und Regelungen enthält, die im Eurocode 2 fehlen.

–CBD0213–

Pressemitteilung

Veranstaltungen

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HANNOVER MESSE 2013

8.–12. April 2013, Hannover (Deutschland)

SurfaceTechnology 2013–noch mehr Synergien in Halle 3

Als internationale Leitmesse der Oberflächentechnik ist die SurfaceTechnology alle zwei Jahre Teil der HANNOVER MESSE und turnusgemäß 2013 wieder dabei. Abgesehen von den Neuheiten auf den Ständen der Aussteller, die dem internationalen Publikum ihre anwendungs- und lösungsorientierten Produkte und Technologien präsentieren, ist noch etwas Anderes neu im Bereich Oberflächentechnik: der Standort. Die SurfaceTechnology zieht um in Halle 3 im Nordosten des hannoverschen Messegeländes.

“Für die SurfaceTechnology ist der neue Standort in Halle 3 ein absoluter Gewinn”, sagt Oliver Frese, Geschäftsbereichsleiter der HANNOVER MESSE bei der Deutschen Messe AG. “Wir liegen jetzt direkt im Zentrum zwischen Forschung und Entwicklung sowie der weltgrößten Zuliefermesse. Von den daraus resultierenden Synergien profitieren Aussteller und Besucher gleichermaßen.”

In der angrenzenden Halle 2 ist die Research & Technology untergebracht, in den Hallen 4 bis 6 findet sich die Industrial Supply. In beide Richtungen ergeben sich für die SurfaceTechnology somit strategisch wichtige Bezüge, etwa zum Thema Nanotechnologie oder zu den Werkstoffen und Materialien. Hinzu kommen zahlreiche Synergien auf der gesamten HANNOVER MESSE. Da die SurfaceTechnology von der Vorbehandlung bis zur Lackier- und Galvanotechnik sämtliche Bereiche repräsentiert, die für die Produktion einer Beschichtung sowie für die Oberflächenbehandlung benötigt werden, zählt ein Großteil sowohl der Aussteller als auch der Besucher der HANNOVER MESSE zu den klassischen Anwendern und damit den Kunden der Oberflächentechnik.

Leitthema 2013: “Integrated Industry”

Das Leitthema der kommenden HANNOVER MESSE lautet “Integrated Industry” und bezeichnet damit die Entwicklung einer zunehmenden Vernetzung aller Bereiche in der Industrie. Die Folge rasend schnellen Daten- und Informationstransfers sind mehr Effizienz, Sicherheit und Ressourcenschonung in Produktion und Logistik. Das Thema “Integrated Industry” wird in allen Bereichen der HANNOVER MESSE 2013 sichtbar sein. Auf der SurfaceTechnology präsentieren Aussteller integrierte Systeme unter anderem aus der Nanotechnologie.

Sonderpräsentationen und Gemeinschaftsstände

Die SurfaceTechnology gilt als weltweit wichtigster Branchentreffpunkt für die Oberflächentechnik. Neben der Ausstellung bietet die Messe verschiedene Sonderpräsentationen und Gemeinschaftsstände, auf denen neue Produkte vorgestellt, Kontakte geknüpft sowie Erfahrungen und Informationen ausgetauscht werden. Hierzu gehört etwa die Sonderschau “Welt der Oberfläche” vom Zentralverband Oberflächentechnik (ZVO), auf der die gesamte Prozesskette der Elektrochemie dargestellt wird. Im “Forum SurfaceTechnology” halten Experten Fachvorträge zu Galvanotechnik, Lackier- und industrieller Oberflächentechnik sowie zu den neusten Entwicklungen in Forschung und Industrie. Ganz nah dran an der Praxis ist das “Kompetenzzentrum für Oberflächentechnik”. Hier schauen die Besucher einer funktionsfähigen Beschichtungsanlage bei der Arbeit zu. Innovative Anlagen, Verfahren und Anwendungen aus der Laser- und Plasma-Oberflächentechnik sowie modernste Prüfverfahren stehen im “SurfPlaNet” im Mittelpunkt. Der VDMA-Gemeinschaftsstand setzt die Themen Optimierung von Ressourcen- und Energieverbrauch sowie umweltfreundliche Verfahren in der Oberflächentechnik ganz oben auf die Agenda. Am SchauPlatz NANO schließlich stellen Unternehmen, Institutionen, Forschungszentren, Dienstleister und Investoren einen Marktplatz zum Informationsaustausch sowie zur Geschäftsanbahnung rund um Nanotechnologie dar.

Interessenten wenden sich bitte an: Deutsche Messe AG, Kommunikation/Communications, Britta Geisenhainer, Messegelände, 30521 Hannover, Tel.: +49-511 89-3 16 29, Fax: +49-511 89-3 96 95, britta.geisenhainer@messe.de, www.messe.de

–CCD0113–

3. Fachseminar: Optische Prüf- und Messverfahren

19. – 20. März 2013, München (Deutschland)

Optische Prüf- und Messverfahren haben in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung erfahren und einen breiten Anwendungsbereich gefunden. Sie sind in vielen Bereichen der Forschung, der Industrie und bei Dienstleistungsunternehmen unentbehrlich geworden.

Während die klassische Methode der Sichtprüfung mittlerweile auf eine Vielzahl hochauflösender Videoskope auch in Verbindung mit anderen zerstörungsfreien Prüfverfahren und integrierten Messsystemen zurückgreifen kann, ist es auch die optische Messtechnik, die bereits im Mikro- und Nanometerbereich präzise Messergebnisse liefert.

Das nunmehr 3. Fachseminar auf diesem Gebiet möchte insbesondere das umfangreiche und praktische Anwendungsspektrum dieser Techniken präsentieren.

Bei der Auswahl der Referenten wurde darauf Wert gelegt, dass verschiedenste Bereiche der Industrie vertreten sind, um so die große Palette der Anwendungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Weiterhin werden Informationen zu Entwicklungstrends gegeben und auch auf aktuelle Regelwerke auf diesem Gebiet verwiesen. Im Rahmen einer Gerätehersteller-Ausstellung findet in angenehmer Atmosphäre ein gemeinsamer Erfahrungsaustausch statt. Somit soll dieses Fachseminar Anreiz und Unterstützung für Anwender, Qualitätsbeauftragte und Entwickler vermitteln und einen wichtigen Beitrag dafür leisten, die optischen Prüf- und Messverfahren als einen wichtigen Bestandteil der zerstörungsfreien Prüfung darzustellen.

Wir hoffen, dass dieses Seminar eine breite Interessengemeinschaft zusammenbringt und uns ermuntert zukünftig alle zwei Jahre eine Veranstaltung dieser Art durchzuführen.

Interessenten wenden sich bitte an: Deutsche Gesellschaft für Zerstörungsfreie Prüfung (DGZfP e. V.), Steffi Schäske, Max-Planck-Straße 6, 12489 Berlin, Tel.: +49 30 67807-120, Fax: +49 30 67807-129, tagungen@dgzfp.de, www. dgzfp.de

–CCD0213–

45. Tagung des DVM-Arbeitskreises Bruchvorgänge

19. – 20. Februar 2013, Berlin (Deutschland)

Bei der Konstruktion und Auslegung von Bauteilen und Anlagen sowie für die Entwicklung einsatzgerechter Werkstoffe spielen die Bewertung und Vermeidung von Bruch- und Schädigungsprozessen eine wesentliche Rolle, um die technische Sicherheit, Lebensdauer und Wirtschaftlichkeit u gewährleisten.

Die Tagungen des DVM-Arbeitskreises Bruchvorgänge haben das Ziel, über wissenschaftliche Fortschritte und moderne technische Entwicklungen auf den Gebieten der Bruch- und Schädigungsmechanik zu informieren und Erfahrungen auszutauschen.

Zum thematischen Schwerpunkt des Arbeitskreises werden namhafte Fachleute in Hauptvorträgen über den aktuellen Stand berichten.

Beiträge zu den folgenden Fragestellungen sind erwünscht:

  • Welche Methoden der bruchmechanischen Beanspruchungsanalysen werden angewendet und weiterentwickelt?

  • Welche Entwicklungen zeichnen sich derzeit bei der Ermittlung von Kennwerten ab, insbesondere bei neueren Werkstoffen?

  • Welche Prüfmethoden werden weiterentwickelt?

  • Wo sind Entwicklungen für neue Prüfmethoden erforderlich?

  • Welche Bewertungsmethoden werden derzeit entwickelt?

  • Wo liegen neue Anwendungsfelder der bruchmechanischen Bauteilbewertung?

Interessenten wenden sich bitte an: Deutscher Verband für Materialforschung und -prüfung e. V. (DVM), Unter den Eichen 87, 12205 Berlin, Tel.: +49 30 8113066, Fax: +49 30 8119359, office@dvm-berlin.de, www. dvm-berlin.de

–CCD0313–

Veranstaltungskalender

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inline image Konferenz/Workshop/Symposium

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Februar 2013  
13. – 14.2. inline image Düsseldorf (Deutschland)Stahlmarkt 2013 17. Handelsblatt-Jahrestagung EUROFORUM Deutschland Düsseldorf dana.knabbe@euroforum.com www.handelsblatt-stahlmarkt.de
17. – 21.2. inline image Mönchengladbach (Deutschland)StahlrecyclingStahl-Akademie Stahlinstitut VDEh Düsseldorf info@stahl-akademie.de www.stahl-akademie.de
19. – 20.2. inline image Berlin (Deutschland)45. Tagung des DVM-Arbeitskreises BruchvorgängeDeutscher Verband für Materialforschung und -prüfung e. V. (DVM) Berlin office@dvm-berlin.de www.dvm-berlin.de
20. – 21.2. inline image Rheinbach (Deutschland)Kunststoffe – Bauteilprüfung und SchadenanalyseINVENTUM GmbH Bonn fortbildung@inventum.de www.inventum.de
März 2013  
6.3. inline image München (Deutschland)1. Fachseminar des FA MTHz Mikrowellen- und Terahertz-Prüftechnik in der PraxisDeutsche Gesellschaft für Zerstörungsfreie Prüfung e.V. (DGZfP) Berlin www.dgzfp.de
19. – 20.3. inline image München (Deutschland)3. Fachseminar Optische Prüf- und MessverfahrenDeutsche Gesellschaft für Zerstörungsfreie Prüfung e.V. (DGZfP) Berlin www.dgzfp.de
April 2013  
inline image 9. – 10.4. inline image Bad Honnef (Deutschland)DFO Leichtmetall-TagungDeutsche Forschungsgesellschaft für Oberflächenbehandlung e.V. Neuss service@dfo-online.de www.dfo.info
inline image 9. – 10.4. inline image Düsseldorf (Deutschland)Einführung in die Metallurgie von StahlStahl-Akademie Stahlinstitut VDEh Düsseldorf info@stahl-akademie.de www.stahl-akademie.de
10. – 11.4. inline image Berlin (Deutschland)2. Tagung des DVM-Arbeitskreises ElastomerbauteileDeutscher Verband für Materialforschung und -prüfung e. V. (DVM) Berlin office@dvm-berlin.de www.dvm-berlin.de
inline image 23. – 24.4. inline image Nümbrecht (Deutschland)Feuerfest-Technologie: Anwendungen, Verschleißmechanismen und SchadensfälleStahl-Akademie Stahlinstitut VDEh Düsseldorf info@stahl-akademie.de www.stahl-akademie.de
23. – 24.4. inline image Frankfurt am Main (Deutschland)Anlagenschäden - Risiken erkennen und vermeidenGesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V. (DECHEMA) Andrea Köhl Frankfurt am Main info@dechema.de www.processnet.org/WKL2013
24. – 26.4. inline image Berlin (Deutschland)DVM-JahrestagungDeutscher Verband für Materialforschung und -prüfung e. V. (DVM) Berlin office@dvm-berlin.de www.dvm-berlin.de
Mai 2013
inline image 6. – 8.5. inline image Dresden (Deutschland)DGZfP-Jahrestagung 2013Deutsche Gesellschaft für Zerstörungsfreie Prüfung (DGZfP e. V.) Steffi Schäske Berlin tagungen@dgzfp.de www.jt2013.dgzfp.de
inline image 13. – 15.5. inline image Krefeld (Deutschland)Metallurgie und Prozesstechnik der KonverterverfahrenStahl-Akademie Stahlinstitut VDEh Düsseldorf info@stahl-akademie.de www.stahl-akademie.de
Juni 2013  
18. – 19.6. inline image Clausthal-Zellerfeld (Deutschland)Werkstoff- und BauteilprüfungDeutscher Verband für Materialforschung und -prüfung e. V. (DVM) Berlin office@dvm-berlin.de www.dvm-berlin.de
inline image 22. – 23.5. inline image Düsseldorf (Deutschland)Nichtrostende Stähle – Eigenschaften und AnwendungStahl-Akademie Stahlinstitut VDEh Düsseldorf info@stahl-akademie.de www.stahl-akademie.de
Juli 2013  
3. – 5.7. inline image Karlsruhe (Deutschland)19. Symposium Verbundwerkstoffe und WerkstoffverbundeDeutsche Gesellschaft für Materialkunde e.V. (DGM) Niels Parusel Frankfurt np@dgm.de www.dgm.de
September 2013  
16. – 21.9. inline image Hannover inline image (Deutschland)EMO – Messe Die Welt der MetallbearbeitungVDW - Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken e.V. Frankfurt am Main newsletter@emohannover.com www.emo-hannover.de www.vdw.de
17. – 18.9. inline image Duisburg (Deutschland)Funktionswerkstoff KupferDeutsches Kupferinstitut Berufsverband e.V. Düsseldorf seminar@copperalliance.de www.kupferseminar.de
18. – 20.9. inline image Dresden (Deutschland)ZVO Oberflächentage 2013DGO Deutsche Gesellschaft für Oberflächentechnik e. V. Hilden info@dgo-online.de www.dgo-online.de
Oktober 2013
inline image 1.10. inline image Frankfurt (Deutschland)DFO FORUM Energie und Ressourcen - Effizienz in der OberflächentechnikDeutsche Forschungsgesellschaft für Oberflächenbehandlung e.V. Neuss service@dfo-online.de www.dfo.info
inline image 14. – 17.10. inline image Dresden inline image (Deutschland)V2013 - Industrieausstellung & Workshop-Woche “Vakuumbeschichtung und Plasmaoberflächentechnik”Europäische Forschungsgesellschaft Dünne Schichten e.V. Dresden brz@efds.org www.efds.org