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Verzinken ist nicht Verzinken - Verzinkungsverfahren im Überblick

Das Aufbringen eines metallischen Überzuges aus Zink auf Stahl wird üblicherweise als Verzinken bezeichnet. Das Verzinken von Stahl erfolgt durch unterschiedliche Verfahren mit unterschiedlichen Eigenschaften - Verzinken ist nicht gleich Verzinken. Die Verzinkungsverfahren unterscheiden sich jedoch durch die Schichtdicke und Herstellung des Zinküberzuges und den hierdurch bedingten Einfluss auf die Schutzdauer und mechanische Belastbarkeit. Die bedeutendsten Verfahren sind das kontinuierliche und das diskontinuierliche Feuerverzinken, das galvanische Verzinken sowie das Thermische Spritzen mit Zink.

Das Eintauchen von Stahl in eine flüssige Zinkschmelze wird als Feuerverzinken bezeichnet. Unter dem Begriff Feuerverzinken werden das so genannte Stückverzinken (diskontinuierliches Feuerverzinken) und das so genannte Bandverzinken verstanden, das auch als kontinuierliches Feuerverzinken oder Sendzimir-Verzinken bekannt ist. Das Bandverzinken ist ein kontinuierliches Verfahren bei dem Stahlband in die Zinkschmelze getaucht und anschließend weiter verarbeitet wird. Bandverzinkter Stahl ist ein Vorprodukt, das nach dem Verzinken durch Umformen, Stanzen und Zuschneiden weiterverarbeitet wird. Hierdurch wird an den Schnitt- und Stanzkanten die schützende Zinkschicht zerstört.

Im Gegensatz dazu werden beim Stückverzinken Bauteile wie zum Beispiel Treppenkonstruktionen zuerst gefertigt und danach feuerverzinkt. Nach entsprechender Vorbehandlung werden die gefertigten Bauteile in eine flüssige Zinkschmelze am Stück eingetaucht. Hierdurch sind die Bauteile rundum vor Korrosion geschützt. Auch die Schnittkanten der Bauteile werden verzinkt. Hohlprofile werden durch das Tauchverfahren außen wie innen gleichermaßen geschützt. Stückverzinken und Bandverzinken unterscheiden sich zudem hinsichtlich der Zinkschichtdicke. Während die Zinkschichtdicke von bandverzinkten Blechen zumeist zwischen 5 und 25 Mikrometer liegt, erreichen stückverzinkte Stahlteile deutlich höhere Schichtdicken, die üblicherweise zwischen 50 und 150 Mikrometern liegen. Aufgrund des unterschiedlichen Korrosionsschutzes an Schnittkanten und der unterschiedlichen Schichtdicken kommt stückverzinkter Stahl und bandverzinkter Stahl in unterschiedlichen Anwendungsbereichen zum Einsatz. Bandverzinkte Stähle werden zumeist in schwach korrosionsbelasteten Innenbereichen eingesetzt. Kabelkanäle oder Klimatechnik-Elemente sind typische Beispiele hierfür. Das Haupteinsatzgebiet von stückverzinktem Stahl sind Anwendungen im Außenbereich, da hier in der Regel Schutzzeiträume von mehreren Jahrzehnten erreicht werden müssen. Das Stückverzinken hat sich hier als extrem langlebiger, robuster und wartungsfreier Korrosionsschutz bewährt.

Weitere Verzinkungsverfahren sind das galvanische Verzinken und das Thermische Spritzen mit Zink. Beim galvanischen Verzinken wird mit Hilfe von elektrischem Strom Zink auf Stahlteile abgeschieden. Die entstehenden Zinküberzüge sind erheblich dünner als beim Feuerverzinken und liegen zumeist bei 5 Mikrometer. Das galvanische Verzinken kommt deshalb schwerpunktmäßig bei temporären Korrosionsschutzaufgaben in schwach korrosiven Umgebungen zur Anwendung. Beim Thermischen Spritzen mit Zink, auch Spritzverzinken genannt, wird Zink in einer Spritzpistole aufgeschmolzen und auf die Oberfläche des Stahlteils aufgespritzt. Das Spritzverzinken kommt nicht selten als Korrosionsschutz für Stahlteile zum Einsatz, die bauartbedingt nicht stückverzinkt werden können. Im Gegensatz zum Feuerverzinken kommt es beim galvanischen Verzinken als auch beim Spritzverzinken nicht zu einer Legierungsbildung zwischen dem Zinküberzug und dem Stahl.

Nicht zu den Verzinkungsverfahren zählen zinkhaltige Beschichtungssysteme wie Zinkstaub- und Zinklamellenbeschichtungen, auch wenn sie umgangssprachlich oft fälschlicherweise mit dem Begriffen „Verzinken” in Verbindung gebracht werden. Das gemeinsame Element aller Verzinkungsverfahren ist das Aufbringen eines im Wesentlichen aus Zink bestehenden metallischen Überzuges. Zinkhaltige Beschichtungssysteme erfüllen dieses Kriterium nicht.

Fazit

Verzinken ist nicht verzinken. Die Verzinkungsverfahren unterscheiden sich durch unterschiedliche Schichtdicken und weitere Korrosionsschutzeigenschaften. Nicht jedes Verzinkungsverfahren ist so langlebig und robust wie eine Stückverzinkung.

Für weitere Information wenden Sie sich bitte an: Institut Feuerverzinken GmbH, Holger Glinde, Graf-Recke-Str. 82, 40239 Düsseldorf, Tel.: +49211 690765-14, holger.glinde@feuerverzinken.com, www.feuerverzinken.com

–CND0913–

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Abbildung 1: Metallische Zinküberzüge unterscheiden sich unter anderem hinsichtlich der Schichtdicken und des Vorhandenseins einer Legierung mit dem Untergrund.

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Abbildung 2: Die bedeutendsten Verzinkungsverfahren.

Bücher

Lehrbuch der Physikalischen Chemie und Arbeitsbuch, Gerd Wedler, Hans-Joachim Freund, Sechste, vollständig überarbeitete und aktualisierte Auflage, 2012, 1320 Seiten, ca. 250 Abb., Wiley-VCH, Weinheim, 89,90 €, ISBN 978-3-527-32909-0

Arbeitsbuch: 200 Seiten, 19,90 € ISBN 978-3-527-33426-1,

Set: 99,90 €, ISBN 978-3-527-33428-5

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Dieses Lehrbuch richtet sich an Studierende der Chemie. Die Teilgebiete der Physikalischen Chemie werden ausführlich und verständlich dargestellt, wobei das Lehrbuch mit dem 1. Kapitel in die Thematik einführt und die folgenden Kapitel der Vertiefung dienen.

Im 1. Kapitel werden die physikalisch-chemischen Betrachtungsweisen, Grundbegriffe und Arbeitstechniken mit den Unterkapiteln chemische Thermodynamik, kinetische Gastheorie, statistische Thermodynamik, Quantentheorie, chemische Kinetik, Elektrochemie, Beugungserscheinungen und reziprokes Gitter eingeführt.

Das 2. Kapitel widmet sich der chemischen Thermodynamik mit dem realen Verhalten der Materie, den Mischphasen, den Grundgleichungen der Thermodynamik, dem dritten Hauptsatz der Thermodynamik, den Phasen- und Grenzflächengleichgewichten sowie der elektrochemischen Thermodynamik.

Im 3. Kapitel wird der Aufbau der Materie behandelt. Dazu gehören die quantenmechanische Behandlung einfacher Systeme, der Atomaufbau, die Materie im elektrischen und magnetischen Feld, Wechselwirkungen zwischen Strahlung und Molekülen, auf denen das Lambert-Beersche Gesetz beruht, die chemische Bindung sowie die Molekülsymmetrie und Struktur. Die statische Theorie der Materie wird im 4. Kapitel behandelt.

Die Transporterscheinungen sind Thema des 5. Kapitels. Dazu gehören die Betrachtung der Gasmoleküle, Transportgleichungen für Gase, die elektrische Leitfähigkeit in Festkörpern sowie elektrokinetische Erscheinungen wie die Elektroosmose oder die Elektrophorese.

Das 6. Kapitel beschäftigt sich mit der Kinetik. Es werden experimentelle Methoden und die Auswertung kinetischer Messungen dargestellt. Es wird auf Reaktionsmechanismen, die Theorie der Kinetik, die Kinetik von Reaktionen in Lösungen von heterogenen Reaktionen und von Elektrodenprozessen eingegangen.

Ein mathematischer Anhang wurde zusammengestellt, um eine erläuternde Formelsammlung zur Verfügung zu stellen und Rechnungen ausführlicher darzustellen, die im Textteil der vorigen Kapitel den Blick auf die jeweiligen Themen abgelenkt hätten. Es werden Herleitungen und Zusammenhänge der Stirling'schen Formel, von Vektoren, Matrizen, Reihenentwicklung, Partialbruchzerlegung oder Lösungen von Integralen sowie der Schrödinger Gleichung für den harmonischen Oszillator nachvollziehbar dargestellt. Ein Literaturverzeichns am Ende jeden Kapitels sowie ein ausführliches Sachregister runden das Lehrbuch ab.

Alle Kapitel sind didaktisch hervorragend ausgearbeitet. Auch mit der sechsten Auflage wird das Buch seinem Ruf als Standardlehrwerk weiter gerecht. Der Autor, Prof. Dr. Gerd Wedler war Professor am Lehrstuhl für Physikalische Chemie der Universität Erlangen-Nürnberg. Sein Lehrbuch wurde von Prof. Dr. Hans-Joachim Freund, Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft, erweitert und überarbeitet. Aufgewertet wird das Lehrbuch mit dem erstmalig als separaten Band erschienenen Arbeitsbuch, in dem die Lösungen der im Lehrbuch gestellten Übungsaufgaben enthalten sind. Die Lösungen sind nachvollziehbar und mit Erläuterungen dargestellt. Sie helfen den Studierenden die Sachverhalte und Zusammenhänge der Physikalischen Chemie zu verstehen. Das Lehrbuch wurde an die Anforderungen des Bachelor- und Masterstudienganges angepasst, indem Lehr- und Prüfungserfahrungen eingearbeitet wurden.

Insgesamt ist das Lehrbuch nicht nur Studierenden, sondern auch als Nachschlagewerk für Wissenschaftler, um ihr Grundwissen zu aktualisieren, zu empfehlen, wobei das Arbeitsbuch unbedingt zum Lehrbuch gehört.

–CBD0913–

Claudia Bäßler

Werkstofftechnik Werkstoffe – Eigenschaften – Prüfung – Anwendung, Wolfgang W. Seidel, Frank Hahn, 9. überarbeitete Auflage, 473 Seiten mit 389 Bildern, Carl Hanser Verlag, München, 2012, 29,90 €, ISBN 978-3-446-43073-0

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Die Autoren liefern mit ihrem Buch eine Einstiegsmöglichkeit in das komplexe Gebiet der Werkstofftechnik. Das Buch ist als Lernbuch verfasst, das nur wenige Grundkenntnisse voraussetzt und damit für einen großen Leserkreis geeignet ist. Die Lernziele sind dem jeweiligen Kapitel vorangestellt. In übersichtlicher Form werden in den Kapiteln 1 bis 8 eine Fülle von Informationen über die wichtigsten metallischen Werkstoffe und deren Herstellung gegeben. Weiterhin findet sich eine ausführliche Beschreibung der Eigenschaften dieser Werkstoffe und über die vielfältigen Möglichkeiten einer gezielten Modifikation von Eigenschaften. Diese werden durch Hinweise über die unterschiedlichen Einsatzbereiche der Werkstoffe ergänzt. Den metallischen Werkstoffen folgt ein Kapitel zum Thema Korrosion und Korrosionsschutz. Hier hat man im Gegensatz zur 5. Auflage viele Fehler beseitigt. Kritisch anzumerken bleibt, dass die Erklärung der elektrochemischen Korrosion noch immer der Elementtheorie verhaftet ist, die in der Korrosionsfachwelt seit Jahrzehnten überholt ist. Die Kapitel 10 und 11 sind den Kunststoffen sowie den Verbundwerkstoffen gewidmet. Ein abschließendes Kapitel wendet sich der Werkstoffprüfung zu und gibt einen Überblick zu den wichtigsten Prüfverfahren aus den Bereichen der mechanischen Werkstoffprüfung, der zerstörungsfreien Werkstoffprüfung und der Gefügeanalyse.

Das Buch ist zweispaltig aufgebaut, so dass sich die zahlreichen und anschaulichen Abbildungen in unmittelbarer Nähe zu den Textausführungen finden, was die Orientierung und die Arbeit mit dem Buch erheblich erleichtert. Die wichtigsten Lerninhalte werden jeweils in der rechten Spalte in Bildern, Stichworten oder eingerahmten Sätzen zusammengefasst und erleichtern so die Fokussierung auf die wesentlichen Inhalte.

Zur Unterstützung des Selbststudiums und des Lernerfolges wird am Ende der Kapitel jeweils ein lernzielorientierter Test angeboten. Die Antworten findet man in einem separaten Lösungsteil am Ende des Buches, so dass eine Überprüfung des vorhandenen Wissens möglich wird.

–CBD1013–

Andreas Burkert

Veranstaltungen

Call for Papers 13. Tagung „Korrosionsschutz in der maritimen Technik”

29. und 30. Januar 2014, Hamburg (Deutschland)

Die Tagung wendet sich an Fachleute, die sich mit den Herausforderungen der maritimen Korrosion und des maritimen Korrosionsschutz z. B. an Schiffen, Hafenanlagen, Offshoreanlagen, Windenergieanlagen (onshore/offshore) sowie an Ingenieurbauten und Kraftwerken beschäftigen.

Die Veranstalter GfKORR, STG und Germanischer Lloyd bitten um Einreichung von Vortragsvorschlägen, vorzugsweise zu den unten aufgelisteten Themen.

Erwünscht sind Vorträge in deutscher oder englischer Sprache von max. 20 Minuten Dauer, eine erste Kurzfassung sollte Bestandteil des Vorschlags sein.

Zur Veranstaltung wird ein Tagungsband erstellt, in dem das Manuskript der Vorträge, ggf. mit weiterführenden Erläuterungen und Abbildungen, den Teilnehmern als Referenz zur Verfügung gestellt wird. Vorträge mit reinen Firmenpräsentationen oder direkten Produktwerbungen sind ausdrücklich nicht erwünscht.

Folgende Themen sind vorgesehen:

  • Korrosionsverhalten von Werkstoffen in maritimer Umgebung

  • Korrosionsschutz durch Werkstoffauswahl (metallische und nichtmetallische Werkstoffe)

  • Korrosionsschutz durch thermisches Spritzen oder metallische Überzüge

  • Eigenschaften und Entwicklungen von organischen Beschichtungssystemen

  • Funktionsbeschichtungen (Antifouling, Antirutsch, Signalwirkung, etc.)

  • Applikation und Gerätetechnik im schweren Korrosionsschutz

  • Qualitätssicherungsmaßnahmen und Prüftechnik im Korrosionsschutz

  • Instandhaltung und Reparatur von Korrosionsschutzsystemen (Planung und Ausführung)

  • Normen und Regelwerke sowie Erfahrungen bei deren Anwendung (z.B. PSPC)

  • Themen und Ergebnisse aktueller Forschungsvorhaben

  • Interessante Projekte im Korrosionsschutz

  • Korrosions(schutz)schäden

Erfahrungsgemäß sind die Teilnehmer der Tagung an praxisnahen Themen interessiert. Es sind deshalb ausdrücklich Vorträge zu Themen aus dem Arbeitsalltag in der Korrosionsschutztechnik erwünscht.

Die Veranstalter legen Wert auf eine gute Präsentation der Vorträge.

Die vorgeschlagenen Vortragsthemen werden zu Schwerpunkten zusammengefasst. Bitte senden Sie Ihre Vorschläge bis spätestens 06. Mai 2013 an das Tagungsbüro, Frau Friederike Arndt (tagung-korrosion@gl-group.com).

Die ausgewählten Vortragenden werden nach der Themenauswahl durch das Komitee informiert. Für Vortragende entfällt die Teilnahmegebühr an der Tagung.

Interessenten wenden sich bitte an: Tagungsbüro, c/o Germanischer Lloyd SE, GL Academy Hamburg, Brooktorkai 18, D-20457 Hamburg, Tel: +49 40 36149-2110, Fax: +49 40 36149-7429, tagung-korrosion@gl-group.com, www.gl-group.com

–CCD1413–

Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Biomaterialien

26. – 28. September 2013, Erlangen (Deutschland)

Biomaterialien stehen als hochaktuelles Thema aus dem Komplex Medizin – Medizintechnik – Pharmazie und Gesundheitsversorgung im Fokus des wissenschaftlichen Interesses. Nur durch interdisziplinäre Vernetzung, die auf technischen, naturwissenschaftlichen und medizinischen Inhalten basiert, wird die Voraussetzung für die Verbesserung und Weiterentwicklung von Biomaterialien geschaffen.

In der Europäischen Metrolpolregion Nürnberg treffen solche interdisziplinären Ausrichtungen erfolgreich zusammen. Dies zeigt sich vor allem im Spitzencluster Medical Valley Europäische Metropolregion Nürnberg, das eines der wirtschaftlich stärksten und wissenschaftlich aktivsten Medizintechnik-Cluster weltweit ist. Besonders die Universitäts- und Medizinstadt Erlangen hat sich in den letzten Jahren zu einem wichtigen Standort für die medizinische Forschung entwickelt. Seit Jahren wird an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Spitzenforschung mit Schwerpunkt Medizintechnik betrieben, was sich auch in der Ausrichtung der Lehre und Ausbildung nicht zuletzt anhand des neuen Studiengangs Medizintechnik fortsetzt. Weiterhin setzen in Erlangen internationale große Industrieunternehmen und unzählige mittelständische Unternehmen sowie mehrere Ausgründungen der Universität Ideen und Neuentwicklungen auf dem Gebiet der Medizintechnik und der Biomaterialien um.

Ein Schwerpunkt in der Entwicklung von Biomaterialien zur Therapie und Regeneration von geschädigtem Gewebe ist nach wie vor die Vaskularisierung von Implantaten. Neben der Biokompatibilität, der Integration und der Resistenz gegen Infektionen beeinflusst die Bildung neuer Blutgefäße an und um das Biomaterial entscheidend den Erfolg des medizinischen Eingriffes. Daher möchten wir in diesem Jahr als Schwerpunkt der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Biomaterialien aktuelle Aspekte und Strategien zur Vaskularisierung von neuartigen funktionellen Biomaterialien mit Ihnen diskutieren. Darüber hinaus stehen weitere wichtige Themen im Fokus der Jahrestagung:

  • Bioaktive und abbaubare Materialien (Polymere, Metalle und Keramiken)

  • Multifunktionelle Scaffolds

  • Tissue Engineering

  • Biofabrikation und Bioverfahrenstechnik: Zell-Drucken, Bioreaktoren, etc.

  • In vitro- und in vivo-Interaktionen (Struktur - Biologische Funktionsbeziehung)

  • Beschichtungen und Grenzflächen (Strukturierung, Funktionalisierung, antibakterielle Eigenschaften, etc.)

  • Drug Delivery Systeme

  • Nanomaterialien in der Medizin

Interessenten wenden sich bitte an: Prof. Dr.-Ing. habil. Aldo R. Boccaccini, Universität Erlangen-Nürnberg, Lehrstuhl Biomaterialien, Cauerstraße 6, 91058 Erlangen, www.dgbm-kongress.de

–CCD1513–

19. Symposium für Verbundwerkstoffe und Werkstoffverbunde

3. – 5. Juli 2013 Karlsruhe (Deutschland)

Verbundwerkstoffe und Werkstoffverbunde beflügeln und bereichern alle wichtigen technologischen Entwicklungen unserer Zeit. Wo Einsatzgrenzen und Leistungsprofile monolithischer Werkstoffe ausgereizt erscheinen, bieten Verbundwerkstoffe und Werkstoffverbunde oft den entscheidenden Schlüssel zu verbesserten Produkten.

Vor dem Hintergrund steigender Rohstoffpreise, schwindender Ressourcen und wachsenden Kostendrucks werden auch ökonomische und ökologische Aspekte immer bedeutsamer. Die interdisziplinären Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten erfahren einen stetigen Zuwachs und bieten insbesondere auch dem wissenschaftlichen Nachwuchs ein hoch interessantes und weiter wachstumsfähiges Arbeitsgebiet.

In der Tradition dieser international bedeutenden Veranstaltungsreihe bietet das 19. Symposium Verbundwerkstoffe und Werkstoffverbunde ein Forum für Fachleute aus Hochschulen, Forschungsinstituten und Technologieunternehmen.

Das Symposium findet in der badischen Metropole Karlsruhe statt. Karlsruhe ist ein modernes Zentrum der Materialforschung und der Werkstofftechnik. Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Exzellenzuniversität und nationales Großforschungszentrum in einem, nimmt eine Spitzenstellung im Bereich der angewandten Materialforschung ein. Im Bereich der Verbundwerkstoffe bestehen enge Verbindungen zu den Fraunhofer-Instituten für Chemische Technologie (Pfinztal) und für Werkstoffmechanik (Freiburg). Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dieser Einrichtungen arbeiten eng zusammen, um interdisziplinäre Aktivitäten zu bündeln und neue Forschungsthemen aufzugreifen.

Das fachliche Programm der Tagung wird ergänzt durch Institutsbesichtigungen und die Möglichkeit, die weltoffene Stadt Karlsruhe näher kennen zu lernen.

Interessenten wenden sich bitte an: Conventus Congressmanagement & Marketing GmbH, Carl-Pulfrich-Straße 1, 07745 Jena, Telefon +49 3641 311 60, Fax +49 3641 311 62 41, www.conventus.de, www.dgm-verbund.de

–CCD1613–

Stahlbau-Kalender-Tag

28. Juni 2013, Stuttgart (Deutschland)

Der Stahlbau-Kalender 2013 beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der neuen europäischen Norm Eurocode 3 - Anwendungsnormen und dem Thema Stahl im Industrie- und Anlagenbau.

Der Stahlbau-Kalender ist ein Wegweiser für die richtige Berechnung und Konstruktion im gesamten Stahlbau, er dokumentiert und kommentiert verlässlich den aktuellen Stand der Stahlbau-Regelwerke. Zur bauaufsichtlichen Einführung von Eurocode 3 werden seit der Ausgabe 2011 systematisch alle Teile der Norm mit ihren Nationalen Anhängen kommentiert.

In diesem Jahr sind neben der Aktualisierung zum Teil 1–8 „Bemessung von Anschlüssen” auch praxisnahe Anwendungshinweise für die Nachweisformate und optimalen Bemessungsabläufe zum Teil 1-1 „Allgemeine Bemessungsregeln” enthalten. Weitere ausführliche Kommentare aus erster Hand werden zu den Teilen 1–3 „Kaltgeformte Bauteile und Bleche”, 2 „Stahlbrücken” und 5 „Pfähle und Spundwände” verfasst.

Der Industrie- und Anlagenbau ist ohne den modernen Stahlbau undenkbar. Beiträge über Stahlschornsteine, Maste, Tankbauwerke, Silos und Industrieanlagen stellen aktuelle Entwicklungen vor und berücksichtigen die neuen europäischen Normen für Einwirkungen und Tragwerksbemessung.

Interessenten wenden sich bitte an: Universität Stuttgart, Institut für Konstruktion und Entwurf, Pfaffenwaldring 7, 70569 Stuttgart, Tel.: +49 711 685 66245, Fax: +49711 685 51018, stahlbaukalendertag @ke.uni-stuttgart.de, www.uni-stuttgart.de

–CCD1713–

Veranstaltungskalender

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inline image Konferenz/Workshop/Symposium

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Juni 2013  
4. – 5.6. inline image Dresden (Deutschland)Transparente leitfähige Oxide Festkörperphysikalische Grundlagen und Technologien Europäische Forschungsgesellschaft Dünne Schichten e.V. Dresden Kotschenreuther@efds.org www.efds.org
5. – 6.6. inline image Essen (Deutschland)Inspektion, zerstörungsfreie Prüfung und Dauerüberwachung von Windenergieanlagen Haus der Technik e.V. Essen anmeldung@hdt-essen.de www.hdt-essen.de/anmeldung
6.6. inline image Essen (Deutschland)Neuartige elektrisch leitende Kunststoffe Haus der Technik e.V. Essen anmeldung@hdt-essen.de www.hdt-essen.de/anmeldung
6.6. inline image Essen (Deutschland)Stahlnormen, ihre Besonderheiten und Fallstricke Technische und rechtliche Aspekte Haus der Technik e.V. Essen anmeldung@hdt-essen.de www.hdt-essen.de/anmeldung
11.6. inline image Bremerhaven (Deutschland)Korrosionsschutz durch organische Beschichtung Haus der Technik e.V. Essen anmeldung@hdt-essen.de www.hdt-essen.de/anmeldung
12. – 13.6. inline image Braunschweig (Deutschland)CVD-Beschichtungstechnologien OTTI e.V. Bereich Technik Michaela Huber Regensburg michaela.huber@otti.de www.otti.de
18.6. inline image Wörlitz (Deutschland)Energiespeicher-Schichten und Werkstoff für die Energietechnik Europäische Forschungsgesellschaft Dünne Schichten e.V. Dresden Kotschenreuther@efds.org www.efds.org
18. – 19.6. inline image Clausthal-Zellerfeld (Deutschland)Werkstoff- und Bauteilprüfung Deutscher Verband für Materialforschung und -prüfung e. V. (DVM) Berlin office@dvm-berlin.de www.dvm-berlin.de
19. – 20.6. inline image Neu-Ulm (Deutschland)4. Fachtagung Reinigen und Vorbehandeln in der Oberflächentechnik OTTI e.V. Bereich Technik Sina Steinl Regensburg sina.steinl@otti.de www.otti.de
inline image 28.6. inline image Stuttgart (Deutschland)Stahlbau-Kalender 2013 Universität Stuttgart Institut für Konstruktion und Entwurf Stuttgart stahlbaukalendertag@ke.uni-stuttgart.de www.uni-stuttgart.de
Juli 2013  
3. – 5.7. inline image Karlsruhe (Deutschland)19. Symposium Verbundwerkstoffe und Werkstoffverbunde Deutsche Gesellschaft für Materialkunde e.V. (DGM) Niels Parusel Frankfurt np@dgm.de www.dgm.de
September 2013  
3. – 4.9. inline image Duisburg (Deutschland)Kupfereinsatz im Gesundheitswesen Deutsches Kupferinstitut Berufsverband e.V. Düsseldorf seminar@copperalliance.de www.kupferseminar.de
inline image 3. – 5.9. inline image Karlsruhe (Deutschland)19. Symposium Verbundwerkstoffe und Werkstoffverbunde Deutsche Gesellschaft für Materialkunde e.V. (DGM) Frankfurt registrierung@conventus.de www.dgm-verbund.de
3. – 5.9. inline image Zeulenroda (Deutschland)9. ThGOT Thementage Grenz- und Oberflächentechnik und 9. Thüringer Biomaterial-Kolloquium Info INNOVENT e.V. Jena Dr. Bernd Grünler info@thgot.de www.thgot.de
16. – 21.9. inline image Hannover (Deutschland) inline imageEMO – Messe Die Welt der Metallbearbeitung VDW - Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken e.V. Frankfurt am Main newsletter@emohannover.com www.emo-hannover.de www.vdw.de
17.9. inline image Berlin (Deutschland)Innovative Oberflächentechnik im Antriebsstrang von Windenergieanlagen Europäische Forschungsgesellschaft Dünne Schichten e.V. Dresden Kotschenreuther@efds.org www.efds.org
17. – 18.9. inline image Dresden (Deutschland)Ionenstrahlen in der Oberflächen- und Dünnschichtforschung Europäische Forschungsgesellschaft Dünne Schichten e.V. Dresden Kotschenreuther@efds.org www.efds.org
17. – 18.9. inline image Duisburg (Deutschland)Funktionswerkstoff Kupfer Deutsches Kupferinstitut Berufsverband e.V. Düsseldorf seminar@copperalliance.de www.kupferseminar.de
18. – 20.9. inline image Friedrichshafen (Deutschland)47. Metallographie-TagungDeutsche Gesellschaft für Materialkunde e.V. (DGM) Frankfurt metallographie@dgm.de www.dgm.de
18. – 20.9. inline image Dresden (Deutschland)ZVO Oberflächentage 2013Deutsche Gesellschaft für Oberflächentechnik e. V. (DGO) Hilden info@dgo-online.de www.dgo-online.de
24. – 26.9. inline image Esslingen (Deutschland)Bauteilschäden - Ursachen und Folgerungen Deutscher Verband für Materialforschung und -prüfung e. V. (DVM) Berlin office@dvm-berlin.de www.dvm-berlin.de
26. – 28.9. inline image ErlangenJahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Biomaterialien (DGBM) Conventus Congressmanagement & Marketing GmbH Jena www.conventus.de
Oktober 2013  
1.10. inline image Frankfurt (Deutschland)DFO FORUM Energie und Ressourcen - Effizienz in der Oberflächentechnik Deutsche Forschungsgesellschaft für Oberflächenbehandlung e.V. Neuss service@dfo-online.de www.dfo.info
9. – 10.10. inline image Regensburg (Deutschland)Funktionale Implantatoberflächen OTTI e.V. Bereich Technik Michaela Huber Regensburg michaela.huber@otti.de www.otti.de
14. – 17.10. inline image Dresden (Deutschland) inline imageV2013 - Industrieausstellung & Workshop-Woche „Vakuumbeschichtung und Plasmaoberflächentechnik” Europäische Forschungsgesellschaft Dünne Schichten e.V. Dresden brz@efds.org www.efds.org
15. – 16.10. inline image Duisburg (Deutschland)Energie- oder Ressourceneffizienz Deutsches Kupferinstitut Berufsverband e.V. Düsseldorf seminar@copperalliance.de www.kupferseminar.de
inline image 15. – 16.10. inline image Saarbrücken (Deutschland)Leichtbau in Guss 2013 Neue Einsatzgebiete für Druck- und Kokillenguss Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG Nadine Völker München nadine.voelker@hanser.de
16.10. inline image Berlin (Deutschland)Der Oberfläche gehört die Zukunft: Mapping und Imaging multi-funktionaler Oberflächeneigenschaften BAM Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung Frau B. Pehlivan Berlin
November 2013  
6. – 8.11. inline image Hamburg (Deutschland)10. HochschulKupferSymposium Deutsches Kupferinstitut Berufsverband e.V. Düsseldorf seminar@copperalliance.de www.kupferseminar.de
7.11. inline image Bochum (Deutschland)MFN Eigenspannungsmess-Workshop MFN info@mfn.li
13. – 14.11. inline image Ulm (Deutschland)Haftungsverbesserung durch Oberflächenfunktionalisierung mittels Atmosphärendruckplasma Europäische Forschungsgesellschaft Dünne Schichten e.V. Dresden brz@efds.org www.efds.org
18. – 19.11. inline image Regensburg (Deutschland)Neue Werkstoffe wirtschaftlich zerspanen OTTI e.V. Bereich Technik Michaela Huber Regensburg michaela.huber@otti.de www.otti.de
28. – 29.11. inline image Neu-Ulm (Deutschland)Werkstoffprüfung 2013 Fortschritte in der Werkstoffprüfung für Forschung und Technik Deutscher Verband für Materialforschung und -prüfung e. V. (DVM) Berlin office@dvm-berlin.de www.dvm-berlin.de
Januar 2014  
inline image 19. – 20.1. inline image Hamburg (Deutschland)13. Tagung „Korrosionsschutz in der maritimen Technik” Germanischer Lloyd SE GL Academy Hamburg Hamburg Friederike.Arndt@gl-group.com www.gl-group.com
22. – 23.1. inline image Dresden (Deutschland)Thermisches Spritzen OTTI e.V. Bereich Technik Claudia Bomber Regensburg claudia.bomber@otti.de www.otti.de

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