Korrosionsnachrichten


GfKORR Nachrichten

Geburtstage von GfKORR-Mitgliedern im Jahr 2014

80. Geburtstag

19. Januar

Prof. Dr.-Ing. Günter Mix

75. Geburtstag

23. Juli

Dr.-Ing. Chem. Reinhard O. Müller

10. August

Prof. Dr. Wulf-R. Fischer

6. September

Prof. K. Richard Eschke

25. November

Dr.-Ing. Peter Schulze

70. Geburtstag

11. Juli

Dipl.-Ing. Wolfgang Böhnke

14. Oktober

Dr.-Ing. Hans Joachim Hagel

65. Geburtstag

4. Januar

Dr. Heinrich Klefenz

16. Januar

Ing. Christian Richli

21. Oktober

Dipl.-Chem. Brigitte du Bois

1. November

Dipl.-Ing. Lothar Loehrke

60. Geburtstag

19. Januar

Eckhardt Lausmohr

29. März

Dr. Karl-Günther Schütze

20. April

Prof. Dr. Martin Stratmann

20. Juni

Dipl.-Ing. Heinrich Rausch

8. Juli

Dipl.-Ing. Rolf Kirchheiner

9. Juli

Dr. Gabriela Schaule

10. Juli

Dipl.-Ing. Dagmar Blendin-Fülz

26. August

Waldemar Korupp

8. September

Udo Kriegsmann

12. Oktober

Michael Schmidt

5. November

Dipl.-Phys. Ing. Manfred Steinwarz

29. November

Dipl.-Ing. Willibald Beul

50. Geburtstag

20. Januar

Dipl.-Ing. Brigitte Häfele

15. Februar

Dr. rer.nat. Peter Wilk

25. Februar

Dipl.-Ing. Matthias Roehl

3. März

Peter Heller

6. April

Dr.-Ing. Romain Weydert

23. April

Dipl.-Ing. Edelbert Kolodziej

27. April

Bärbel Füßinger-Eidecker

19. Mai

Prof. Dr.-Ing. Claudia Fleck

12. Juni

Dr. techn. Juha Piippo

2. August

Karl Andlinger

3. August

Jörg Maurmann

18. August

Dr. Ute Holzhausen

12. Oktober

Dipl.-Ing. Daniel Engel

1. November

Ralf Birringer

27. November

Dr. Stephan Feinen

11. Dezember

Dr.-Ing. Markus Rommerskirchen

40. Geburtstag

2. Januar

Sascha Ziep

8. April

Dr.-Ing. Jürgen Dartmann

GfKORR00114

Neues aus Verbaänden und Firmen

Konferenz Stahl und Recycling - Beiträge zu Ressourceneffizienz, Umwelt- und Klimaschutz

Ein effizienter Umgang mit Rohstoffen ist vor dem Hintergrund des globalen Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstums die zentrale Herausforderung für die Welt. Ressourceneffizienz und die Rückgewinnung von Rohstoffen durch Recycling spielen auch in der europäischen und der nationalen Politik eine wichtige Rolle. Eine nachhaltige Ressourcenpolitik versucht die Balance zwischen allen drei Dimensionen der Nachhaltigkeit – Ökonomie, Ökologie und Gesellschaft – zu erreichen. Welche Beiträge der Werkstoff Stahl und dessen Recycling zu Ressourceneffizienz, Umwelt- und Klimaschutz leisten können, war Thema einer Konferenz am 12. November in Berlin, die verschiedene Verbände mit den Bundesministerien für Wirtschaft und für Umwelt durchführten. Moderiert wurde die Veranstaltung von Prof. Dr. Gunnar Still, ThyssenKrupp Steel Europe, und Dr. Rainer Cosson, Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen.

“Die gemeinsame Konferenz ist auch Ausdruck industrieller Wertschöpfungsketten. Für diese ist Stahl unverzichtbar”, so Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl. Diese besondere Rolle von Stahl bestätigt Dr. Andreas Schuseil, Leiter der Abteilung Industriepolitik im BMWi, und lobt: “Stahl ist so alt wie das Recycling. Mengenmetalle wie Eisen- und Stahlschrott sind praktisch ohne Qualitätsverluste recyclebar. Für solche Stoffströme bestehen gut funktionierende Märkte”.

Gerade dieses Multi-Recycling hat im Zusammenhang mit nachhaltiger Ressourcenutzung einen besonderen Stellenwert. Prof. Dr. Matthias Finkbeiner von der Technischen Universität Berlin berichtete, wie sich der ökologische Fußabdruck von Stahl mit jeder Recycling-Stufe verringert. “Der Ressourceneinsatz und die Umweltauswirkungen bei der Herstellung von einer Tonne Walzstahl sind beim Multi-Recycling über mehrere Lebenszyklen in Summe um etwa die Hälfte niedriger als bei der reinen Primärproduktion von Stahl”, hat der Wissenschaftler untersucht. “Für die Produktion von einer Tonne Stahl werden beispielsweise weniger als 1.000 Kilogramm CO2 bezogen auf die Gesamtlebenszeit emittiert. Die Stahlökobilanz wirft damit ein ganz neues Licht auf diesen Werkstoff”.

Mit der Revision der Abfallrahmenrichtlinie und einer Verordnung zum Ende der Abfalleigenschaft von Stahlschrott wollte die Europäische Kommission eine Steigerung des Recyclings erreichen. Sebastian Will, Rohstoffhändler bei der Heinz Will GmbH & Co. KG, stellt dies in Frage. “Der gut gemeinte Ansatz mündete in einen unvergleichlichen Bürokratismus, der nur noch durch die zunehmenden Rekommunalisierungstendenzen bei der Abfallerfassung übertroffen wird”, kritisiert Will. “Dem mittelständisch geprägten Recyclingsektor werden dadurch Innovationskraft und Flexibilität entzogen, die zur Steigerung der Ressourceneffizienz jedoch dringend nötig wären.”

Die Beispiele hierfür lieferte Thomas Tabel von der ISR Itzehoer Schrott und Recycling GmbH & Co. KG. Er erläuterte, wie die Erfassung und Aufbereitung von Stahlschrott zu den verschiedenen Schrottsorten heute in modernen Recyclingbetrieben erfolgt. “Stahl geht nicht verloren und ist zu 100 Prozent recycelbar. Während der Gebrauchsphase, die je nach Anwendung von Wochen bis zu vielen Jahrzehnten reicht, wird Stahl in der Gesellschaft zwischengespeichert und steht dem Recycling anschießend vollständig zur Verfügung”.

Dass ein Multi-Recycling auch auf andere Werkstoffe übertragen werden kann, verdeutlichte Dr. Christian Wilhelm vom Bundesverband der Deutschen Gießerei-Industrie: “Die Verwandtschaft von Stahlschrott und Gussschrott zeigt sich in verwandten Anwendungen, analogen Recyclingeigenschaften und -strukturen, trotzdem bestehen aber immer spezifische Herausforderungen wie etwa bei der Verwertung typischer Gießereiwertstoffe. Die Gießereibranche leistet in mehrfacher Hinsicht erhebliche Beiträge zur Ressourceneffizienz, Umwelt- und Klimaschutz: Materialeffizienz beim Einsatz der Rohstoffe, Energieeffizienz in den Produktionsbetrieben und Produkteffizienz durch gewichtsoptimiertes Design der Bauteile”.

Vor diesem Hintergrund diskutieren die Teilnehmer des Workshops mit Ugo Miretti von der Generaldirektion in der Europäischen Kommission und Dr. Helge Wendenburg, Leiter der Abteilung Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft, Bodenschutz im BMU, den aktuellen Stand auf dem politischen Parkett in Brüssel und Berlin. “Ein effizienter Einsatz von Rohstoffen und dabei insbesondere von Sekundär-Rohstoffen, stärkt nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen am Weltmarkt, er ist zugleich aktiver Umwelt- und Klimaschutz”, bestätigte Miretti. Wendenburg würdigt die Leistungen der Stahlindustrie und weist auch auf die vielfältigen Fördermaßnahmen der Bundesregierung zur Entwicklung und großtechnischen Umsetzung von material- und energieeffizienten Produktions-, Verarbeitungs- und Recyclingtechniken hin.

Abschließend forderten die Moderatoren die dringende Anerkennung des Stahlrecyclings und seiner Leistung für die Ressourcenschonung: “Der Multi-Recycling-Ansatz muss in der Lebenszyklusanalyse sowie in der politischen Diskussionen um Ressourceneffizienz Eingang finden”, so Still. “Es ist wichtig, die ressourcenschonende Nutzung von Sekundärrohstoffen und Nebenprodukten zu fördern, statt dies zu behindern. Wir brauchen ein widerspruchsfreies Gesamtkonzept”, forderte Cosson.

Für weitere Information wenden Sie sich bitte an: Wirtschaftsvereinigung Stahl, Beate Brüninghaus, Leiterin Öffentlichkeitsarbeit Wirtschaftsvereinigung Stahl, Tel. +49211 6707-115, beate.brueninghaus@wvstahl.de, www.stahl-online.de.

–CND0114–

Weniger schützt weniger - Neue Legierungen halten nicht, was versprochen wird

Seit einiger Zeit werden neue kontinuierlich schmelztauchveredelte Legierungsüberzüge auf Zink-Aluminium-Magnesium-Basis am Markt angeboten. Mit vollmundigen Versprechen wie “Weniger ist mehr'” oder gar “10 Mal besser als Stückverzinken” propagieren ihre Hersteller diese Produkte. Bei einem seriösen, faktenbasierten Vergleich dieser Legierungsüberzüge mit dem Stückverzinken nach DIN EN ISO 1461 kommt man jedoch schnell zu dem Ergebnis, dass derartige Aussagen lediglich Wunschdenken zum Ausdruck bringen. Die Fakten im Einzelnen:

Stückverzinkte Überzüge sind dauerhafter

Unter atmosphärischen Anwendungsbedingungen (z.B. Industrie-/Stadtatmosphäre) besitzen kontinuierlich schmelztauchveredelte Legierungsüberzüge auf Zink-Aluminium-Magnesium-Basis (ZM-Überzüge) ähnliche Korrosionsraten wie stückverzinkte Überzüge nach DIN EN ISO 1461. Unterschiede bestehen jedoch hinsichtlich der Schichtdicken. Da stückverzinkte Überzüge deutlich höhere Schichtdicken besitzen, erreichen sie auch eine erheblich höhere Schutzdauer. Je nach Produkt sind stückverzinkte Überzüge nach DIN EN ISO 1461 bis zu 10mal dicker als ZM-Überzüge. Lediglich unter extremen Korrosionsbelastungen (wie z. B. andauernde hohe Feuchtigkeit bei gleichzeitiger hoher Chloridbelastung), die in der Praxis extrem selten auftreten, erreichen kontinuierlich schmelztauchveredelte Legierungsüberzüge (Zn-Al-Mg (ZM)) bessere Korrosionsraten. Diese können jedoch nicht die geringere Schichtdicke dieser Legierungsüberzüge kompensieren.

Praxisbewährter Schutz durch Stückverzinken

Es gibt umfangreiche Langzeiterfahrungen mit stückverzinkten Überzügen nach DIN EN ISO 1461, die unter üblichen atmosphärischen Bedingungen (Industrie-/Stadtatmosphäre) eine Schutzdauer von 50 Jahren und mehr erreichen. Langzeiterfahrungen mit kontinuierlich schmelztauchveredelten Legierungsüberzügen (Zn-Al-Mg (ZM)) und normative Regelungen zu dieser Produktgruppe gibt es nicht.

Ergebnisse aus Kurzzeittests sind irreführend

Im Salzsprühnebeltest haben ZM-Überzüge eine bis zu 10mal bessere Korrosionsrate erreicht als das Stückverzinken. Der Salzsprühnebeltest ist ein Kurzzeittest im Labor, bei dem die zu testenden Materialien einer extrem hohen Salzkonzentration ausgesetzt werden. Die Ergebnisse des Salzsprühnebeltests sind irreführend, weil sie im Hinblick auf praxisübliche Anwendungen in gemäßigten Klimaten keinerlei Relevanz besitzen (s. Feuerverzinken 2-2013, S. 13-15). Zudem bieten Kurzzeittests wie der Salzsprühnebeltest Raum für manipulative Eingriffe. Bereits durch minimale Veränderungen von Testparametern können Ergebnisse in erheblichem Maße beeinflusst werden und so künstlich Leistungsunterschiede induzieren (s. Abb. 2).

Das Beispiel zeigt, dass Kurzzeittests wie der Salzsprühnebeltest keine Praxis-Relevanz haben. Nicht zufällig besagen Internationale Normen (DIN EN ISO 14713) klar und eindeutig, dass Kurzzeittests wie der Salzsprühnebeltest nicht für Materialvergleiche eingesetzt werden dürfen. Den Normen ist zudem zu entnehmen, dass Ergebnisse aus Kurzzeitkorrosionstests im Labor (wie z.B. Salzsprühnebeltest) nicht zur Ableitung von Aussagen zur Korrosionsschutzdauer in realen Anwendungen genutzt werden können.

ZM-Überzüge werden üblicherweise passiviert, d.h. mit einer zusätzlichen Schutzschicht nachbehandelt, um die dünnen Metallüberzüge bei Transport und Lagerung zusätzlich zu schützen. Durch diese Passivierung werden die Korrosionsschutzeigenschaften kurzfristig verbessert. Eine Passivierung führt deshalb auch zu besseren Ergebnissen in Kurzzeittests. Bei langfristiger Betrachtung (Zeiträume über 10 Jahre) trägt eine Passivierung nicht zu einer nennenswerten Verbesserung der Korrosionsschutzeigenschaften bei.

Rundum-Schutz nur durch Stückverzinken

Stückverzinkte Überzüge bieten einen Rundum-Schutz für das fertige Produkt. Sie haben nicht die Schwächen von kontinuierlich schmelztauchveredeltem Blech, das als Halbzeug nach dem Schmelztauchveredeln weiterverarbeitet wird. Hierdurch wird der schützende Metallüberzug durch Schneiden und Stanzen zerstört. Durch Umformprozesse kann es zudem zu einer Reduzierung der geringen Schichtdicke und zu Rissen in der Zinkschicht in den Umformbereichen kommen, was sich ebenfalls negativ auf den Korrosionsschutz auswirkt.

Fazit

Bei Zinküberzügen gilt “Viel hilft viel”. ZM-Überzüge erreichen unter praxisüblichen Anwendungsbedingungen ähnliche Korrosionsraten wie stückverzinkte Überzüge nach DIN EN ISO 1461. Bei ähnlichen Korrosionsraten entscheidet die Schichtdicke über die Schutzdauer. Stückverzinkte Überzüge sind aufgrund ihrer höheren Schichtdicken somit deutlich langlebiger und bieten einen dauerhaften Rundum-Schutz. Ergebnisse aus Kurzzeittests seitens der Hersteller von ZM-Überzüge sind irreführend und besitzen keinerlei Praxisrelevanz. Mehr Informationen zum Thema bietet die Website www.stahl-verzinken.de.

Figure 1.

Abb. 1: Feuerverzinkter Stahl ist praxisbewährt und erreicht zumeist eine Schutzdauer von 50 Jahren und mehr.

Figure 2.

Abb. 2: Ergebnisse aus Kurzzeittest sind irreführend und bieten Raum für manipulative Eingriffe.

Figure 3.

Abb. 3: Die Schichtdicke macht den Unterschied: Stückverzinkte Überzüge sind deutlich langlebiger.

Für weitere Information wenden Sie sich bitte an: Institut Feuerverzinken GmbH, Holger Glinde, Graf-Recke-Str. 82, 40239 Düsseldorf, Tel.: +49211/69076514, Fax: +49211/690765-28, holger.glinde@feuerverzinken.com.

–CND0214–

DGM kooperiert mit Springer

Zusammen eine Buchreihe zum Fachgebiet Materialwissenschaft und Werkstofftechnik (MatWerk) schaffen und dem DGM-Mitglied einen vergünstigten Zugang zum digitalen Fachportal Springer für Professionals ermöglichen – dies sind Ergebnisse der neuen Kooperation zwischen der Deutschen Gesellschaft für Materialkunde e.V. (DGM) und Springer. “Wir freuen uns über diese Zusammenarbeit. Sie ermöglicht uns, das Fachgebiet zu stärken sowie weiter zu entwickeln und gleichzeitig unseren Mitgliedern einen echten Mehrwert zu bieten”, sagt Dr.-Ing. Frank O.R. Fischer, Geschäftsführendes DGM-Vorstandsmitglied. DGM-Mitglieder profitieren nun auch bei der Veröffentlichung ihrer Dissertationen und Abschlussarbeiten bei Springer von einem reduzierten Publikationszuschuss. “Gemeinsam mit der DGM können wir so Wissenschaftler unterstützen, die am Beginn ihrer MatWerk-Karriere stehen”, so Dr. Reinald Klockenbusch, Director Social Sciences & Forschungspublikationen bei Springer. Ziel der neuen Kooperation ist es, der inhaltlichen Breite der Deutschen Gesellschaft für Materialkunde und den unterschiedlichen Interessen ihrer Mitglieder besser gerecht zu werden.

Das MatWerk und den Nachwuchs stärken

Die DGM und Springer haben beschlossen, eine neue Publikationsreihe zur Materialwissenschaft und Werkstofftechnik herauszubringen: Gemeinsam mit den Wissenschaftlern und Fachleuten der Fachgesellschaft wollen sie die gesamte Bandbreite an Themen und Trends des Fachgebiets in einer Buchreihe erfassen, die sowohl Handbücher, Praxishandbücher, Fach-, Lehr- und Sachbücher aber auch Tagungsveröffentlichungen, Dissertationen und Abschlussarbeiten einschließen kann. Die Inhalte sollen crossmedial aufbereitet werden. Außerdem erhalten DGM-Mitglieder, die ihre Dissertationen und Abschlussarbeiten im Rahmen des Research-Programms von Springer veröffentlichen, künftig einen Preisnachlass von 10 Prozent auf den Publikationszuschuss. Ausgewählte Arbeiten wird die DGM mit einem weiteren Preisnachlass von 30 Prozent auf den Publikationszuschuss fördern.

Vorzugsabonnement für DGM-Mitglieder

Die Kooperation sieht ferner für DGM-Mitglieder ein Vorzugsabonnement für die digitale Wissensplattform Springer für Professionals vor. Mit ihren mehr als 35.000 Fachbüchern und knapp 300 Fachzeitschriften bietet diese Fachbibliothek über eine Million qualitätsgeprüfte Dokumente renommierter Autoren. Die Plattform ist auf die Bedürfnisse und Informationswünsche von Ingenieuren in der Industrie sowie Fach- und Führungskräfte im Management zugeschnitten. Die Nutzer können je nach Interesse zwischen dem Fachchannel Technik und Wirtschaft wählen oder wahlweise beide abonnieren. Eine Einzellizenz können DGM-Mitglieder zum Vorzugspreis von 30 Euro pro Monat beziehen. “Von diesem exklusiven Angebot profitieren alle unsere Mitglieder. Besonders freut uns, dass wir damit auch den Ansprüchen unserer Mitglieder aus der Industrie nachkommen”, sagt Fischer.

Für weitere Information wenden Sie sich bitte an: Deutsche Gesellschaft für Materialkunde e.V., Senckenberganlage 10, 60325 Frankfurt am Main, Tel.: +49-69-75306-750, Fax: +49-69-75306-733, dgm@dgm.de, www.dgm.de.

–CND0314–

Bücher

Technologie der Werkstoffe - Herstellung, Verarbeitung, Einsatz, herausgegeben von J. Ruge und H. Wohlfahrt, Springer Vieweg, Springer Fachmedien Wiesbaden 2013, 9. überarbeitete und aktualisierte Auflage, 385 S., 282 Abb., 62 Tab., 27 Euro, ISBN 978-3-658-01880-1

Figure 4.

Die erste Auflage dieses Lehrbuches ist vor mehr als 40 Jahren erschienen, ohne dass sich das prinzipielle Anliegen der Wissensvermittlung wesentlich geändert hat. Zielgruppe sind vorrangig Studenten der Ingenieurwissenschaften, ihnen soll unter dem Begriff der Technologie die Lehre von der Erzeugung und Verarbeitung der Werkstoffe zu Halb- und Fertigfabrikaten erläutert werden. Die Zusammenhänge zwischen der Herstellung und Verarbeitung von unterschiedlichen Werkstoffen und ihren Eigenschaften und Anwendungen werden hier dargestellt. Dabei sind die Gruppen der metallischen, keramischen und polymeren Konstruktionswerkstoffe mit ihren spezifischen herstellungs- und verarbeitungsabhängigen Eigenschaften sowie den daraus resultierenden typischen Anwendungen in den einzelnen Kapiteln aufgeführt.

Die Kapitel des Lehrbuches beschäftigen sich in eins bis drei ausgehend von der Definition des Begriffes Werkstofftechnologie mit dem Aufbau und den Eigenschaften der Werkstoffe. Kapitel vier umfasst die Veränderungen von Aufbau und Eigenschaften metallischer Werkstoffe. Obwohl dieses Kapitel gegenüber früheren Ausgaben gestrafft ist, wird deutlich, dass die Herstellungsverfahren von Roheisen und Stahl ihren bisherigen Vorrang behalten. Dem trägt auch das Kapitel fünf mit der Überschrift metallische Werkstoffe Rechnung. Hier werden neben der Kennzeichnung die Stähle als Konstruktions- und Werkzeugwerkstoffe, Stahlguss und Gusseisen und die Nichteisenmetalle in Abhängigkeit von ihrer chemischen Zusammensetzung und den damit verbundenen mechanischen Eigenschaften erläutert. Kapitel sechs beschäftigt sich in kurz gefassten Ausführungen mit den nichtmetallischen Werkstoffen wie Keramik und Polymerwerkstoffen. Die gelieferten Informationen erhalten besonders Hinweise auf weiterführende Literatur und das aktuelle Regelwerk der Normung. Die letzten Teile des Lehrbuches befassen sich mit der Herstellung von Stahl und Eisen in Kapitel sieben, der Verarbeitung metallischer Werkstoffe in Kapitel acht und der Verarbeitung der Polymerwerkstoffe in Kapitel neun.

Grundlegende Werkstoffkunde kann im Rahmen dieses Buches nicht vermittelt werden, dafür wird auf die einschlägige Literatur im jeweiligen Abschnitt verwiesen. Grundlagenkenntnisse werden nur insoweit vertieft, wie sie für das Verständnis der technologischen Prozesse und ihren Auswirkungen auf die Eigenschaften der Werkstoffe und Halbzeuge erforderlich sind.

Besonderes Anliegen dieser neunten Auflage des Buches war die Aktualisierung der jeweiligen Normen und Literaturquellen. Mit diesem Anspruch ist auch das Sachwortverzeichnis und die weiterführende Literatur wie werkstoff- und fertigungsorientierte Lehr- und Handbücher sowie Monographien entsprechend dem aktuellen Wissensstand überarbeitet worden. Nicht zuletzt dadurch dürfte sich das Werk sowohl als Begleiter für die Zeit des Ingenieurstudiums als auch in der beruflichen Praxis als Nachschlagewerk und Ratgeber für die tägliche Arbeit bewähren.

Wie bei ähnlichen Lehrbüchern ist auch beim vorliegenden nicht auszuschließen, dass in den einzelnen Wissensgebieten der vermittelte Inhalt nur als Basis dienen kann und darauf aufbauend die genannte weiterführende und aktuelle Fachliteratur genutzt werden muss.

–CBD0114–

Astrid Zunkel

Menschen und ihre Materialien – Von der Steinzeit bis heute, Hans R. Kricheldorf, Wiley-VCH Verlag 2012, 1. Auflage, 240 S., 24,90 €, ISBN 978-3-527-33082-9

Figure 5.

Dieses Buch beschäftigt sich mit der Geschichte von Materialien, die wir Menschen herstellen und verwenden. Der Autor, Professor am Lehrstuhl für Polymerchemie an der Universität Hamburg, beschäftigt sich seit Jahren mit der Geschichte menschengemachter oder natürlicher Materialien.

Nach einem kurzen historischen Überblick werden die Metalle beschrieben. Kupfer, Bronze und Messing – das Metall und dessen Legierungen – sind der Menschheit seit 9.000 Jahren bekannt und waren für die Waffenfertigung von großer Bedeutung, aber auch für den Transport, die Aufbewahrung oder als Schmuck und Zahlungsmittel. Vor 5.000 Jahren sammelten die Sumerer und Ägypter das Eisen aus Meteroriten. Um 1.300 vor Christi gelang es den Menschen, Eisen aus Erzen freizusetzen. Sie nutzten es für die Herstellung von Waffen und Geräten. Seit dem 18. Jahrhundert wird Stahl hergestellt, als die Verwendung von Koks die Gewinnung von Roheisen möglich machte. Der technische Fortschritt brachte nun viele neue Erfindungen, wie die Dampfmaschine, die Entwicklung der Eisenbahn und den Bau stählerner Fracht-, Passagier- und Kriegsschiffe zutage. Für die Eisenbahn benötigte man Schienen, Brücken – somit boomte die Stahlproduktion. Wie so häufig in der Menscheitsgeschichte trieb auch das Militärwesen die Entwicklung voran, es wurden Kanonen, Granaten und Gewehre produziert. Im deutsch-französischen Krieg kamen erstmals stählerne Geschütze zum Einsatz.

Aluminium kann seit 1886 mittels Elektrolyse von geschmolzenem Aluminiumoxid hergestellt werden. Dieses Leichtmetall wird als Verpackungsmaterial, in der Optik, Elektronik, Pyrotechnik und als Konstruktionswerkstoff für die Automobilindustrie eingesetzt.

In den folgenden Kapiteln werden die für unseren Alltag nicht mehr wegzudenkenden Substanzgruppen Keramik, Glas, Agrochemikalien, Cellulose, synthetische Textilfasern, Kunststoffe, Filme, Folien, Naturkautschuk, Gummi sowie Fette und Seifen beschrieben. Es werden immer die Aspekte 1) Eigenschaften der Materialien, 2) die Grundzüge ihrer Herstellung, 3) ihre Geschichte und 4) ihre Nutzanwendung betrachtet. Der Autor hat viele Fakten zu den einzelnen Aspekten zusammengetragen. Er widmet sich auch der philosophischen Frage am Ende einer jeden Stoffgruppe: “Was wäre wenn?”. Die Geschichte ist eng an bestimmte materielle Voraussetzungen gebunden.

Dieses Buch wird naturwissenschaftlich interessierten Lesern, die auch über den Tellerrand schauen, zur Erweiterung ihres Horizonts empfohlen. Es liefert einen kurzweiligen Einblick in die historischen Entwicklungen von Mensch und Materialien.

–CBD0214-

Claudia Bäßler

Veranstaltungen

Innovationen im Korrosionsschutz auf der O&S 2014

24. – 26. Juni 2014, Stuttgart (Deutschland)

Früher gehörten die so genannten Rostlauben an der einen oder anderen Ecke zum Straßenbild dazu. Seit der Einführung verzinkter Karosserien im Automobilbau gehören diese Zeitzeugen der Korrosion der Geschichte an. Heute ist es alltäglich, dass Fahrzeuge während ihres Lebenszyklus nicht mehr rosten. Doch hinter dieser scheinbaren Selbstverständlichkeit stehen eine permanente Weiterentwicklung und zahlreiche Innovationen, um den wechselnden komplexen Anforderungen zu genügen oder sogar einen Schritt voraus zu sein. Innovationen in diesem Bereich werden auch auf der kommenden O&S 2014 in Stuttgart eine wichtige Rolle spielen. Die internationale Fachmesse für Oberflächen und Schichten dauert vom 24. bis zum 26. Juni 2014.

Das Element Zink hat sich als Korrosionsschutz für Stahl als unverzichtbar erwiesen und ist bei dekorativen Bauteilen im Autoinnenraum ebenso etabliert wie für den Einsatz in sicherheitsrelevanten Baugruppen. Bei steigenden Anforderungen an Gewicht und Materialverbrauch sowie auch an die optischen, haptischen und akustischen Eigenschaften hat sich der Werkstoff Zink in unterschiedlichen Anwendungen seit vielen Jahren behauptet. Nach Angaben der International Zinc Association (IZA) enthält ein PKW heute durchschnittlich etwa 10,2 Kilogramm Zink, davon drei Kilogramm im Korrosionsschutz und 4,9 Kilogramm in Form von Zinkdruckbauteilen. Der Rest verteilt sich unter anderem auf Zink im Reifengummi, in Auswuchtgewichten und Farben.

Die zunehmende Bedeutung des Metalls liegt unter anderem am Innovationspotenzial, das Zink auch heute noch bietet. Eine ganze Reihe von Neuentwicklungen ist aktuell in der Pipeline, wie die Oberflächentage 2013 des Zentralverbandes Oberflächentechnik (ZVO) im September in Dresden gezeigt haben. Der ZVO ist auch ein wichtiger Partner der Deutschen Messe AG im Zusammenhang mit der O&S. Ein Dauerthema im Automobilbau ist nicht nur der Korrosionsschutz, sondern auch die Gewichtseinsparung. Hier bietet der Zinkdruckguss neue Lösungen durch das Dünnwandgießen, mit dem Wandstärken von nur noch 0,5 bis 0,6 Millimetern serienmäßig erreicht werden, sowie durch Zinkschaum, den die Havelländische Zink-Druckguss GmbH (HZD) in Premnitz entwickelt hat. Derartige Gussteile zeichnen sich durch eine porenfreie dichte Oberfläche aus. Mit dieser Technologie lassen sich Gewichtseinsparungen von bis zu 50 Prozent und Kostenreduzierungen von bis zu 30 Prozent im Vergleich mit herkömmlichem Druckguss realisieren. “Unser Material unter der Bezeichnung Zincopor® bietet zudem weitere Vorteile: Der Schaumanteil und damit die Gewichtsersparnis sind stufenlos einstellbar, der Schaum lässt sich unter Umständen auch in dünnwandigen Bauteilen sowie Bereichen einsetzen und die geschlossene Oberfläche ist polierbar sowie galvanisierbar”, erklärt Diplom-Ingenieur Robert Seiler, Leiter Technologie der HZD.

Tauchgänge in flüssigem Zink

Immer mehr an Bedeutung gewinnt auch der Korrosionsschutz durch Feuerverzinken. Nach einer nasschemischen Tauchreinigung und einer Vorbehandlung durch Beize und Flussmittel werden die Teile durch Tauchen in flüssigem Zink mit einer Temperatur von 450 Grad Celsius verzinkt. Der Zinküberzug bildet sich durch wechselseitige Diffusion von Zink und Eisen. Er ist nicht nur korrosionsbeständig und haftfest, sondern auch abrieb- und stoßfest. Ein wichtiges Einsatzgebiet ist unter anderem der Nutzfahrzeugbereich: “Rostige LKW-Auflieger sind zunehmend ein Bild der Vergangenheit. Durch die Feuerverzinkung als Korrosionsschutz erhielt die Branche einen enormen Innovationsschub”, sagt Ulrich Henssler, Vorsitzender des Industrieverbandes Feuerverzinken. Korrosion war jahrelang ein nicht zu leugnendes Problem an Nutzfahrzeugen. Schnee, Regen, Tausalze und Steinschlag als permanente Belastungsfaktoren hinterließen bereits nach wenigen Jahren deutliche Spuren an den LKW-Aufliegern. Die robuste Feuerverzinkung bot sich als wirkungsvolle Alternative an, stellte jedoch die Fahrzeugkonstrukteure vor eine anspruchsvolle Aufgabe, für die heute Lösungen zur Verfügung stehen. “Die Stückverzinkung bietet einen optimalen und wirtschaftlichen Schutz für ein raues LKW-Leben und erlaubt den Auflieger-Herstellern Garantieleistungen von bis zu 15 Jahren”, weiß Henssler.

Seit mehr als 40 Jahren gibt es schon Bemühungen, über die Koabscheidung von Legierungsmetallen die Eigenschaften von Zinkschichten zu verbessern. Dabei hat sich inzwischen die Zink-Nickel-Legierung als beste in vielerlei Hinsicht etabliert. Hervorzuheben sind hier neben dem Korrosionsschutz auch deren Hitzebeständigkeit, die geringe Kontaktkorrosion mit Leichtmetallen sowie die Eignung für sprödbruchgefährdete Teile. Intensiv auf diesem Gebiet arbeitet die SurTec International GmbH, ein weltweit aktiver Spezialist für Chemikalien in der industriellen Teilereinigung, Vorbehandlung von Metallen und Galvanotechnik. Das Unternehmen hat verschiedene neue Legierungen erprobt. Dazu gehören auch Zink/Chrom-Systeme. Chromgehalte von sieben bis 34 Prozent verbessern den Korrosionsschutz und auch die Verarbeitbarkeit. So wurde etwa kein Abblättern beim Biegen beobachtet. Die optischen Eigenschaften jedoch sind nicht zufriedenstellend: Das Aussehen war grau, matt und streifig. In den zurückliegenden Jahren wurden alle erdenklichen Kombinationen bis hin zu quaternären Legierungen erforscht. Als Ergebnis lässt sich festhalten: Zink/Nickel ist nach wie vor unangefochten die technische Nummer eins. Nickel ist für sprödbruchgefährdete Teile vermutlich unverzichtbar. Zink/Mangan und Zink/Chrom weisen Potenziale auf, die noch nicht ausgeschöpft sind. Zink/Zinn- und Zinn/Zink-Legierungen weisen gute Beständigkeit gegen Schwefeldioxid und widrige Naturmedien auf, ihr Erfolg hängt aber stark vom Zinnpreis ab. Zink/Eisen könnte sich zu einer eigenen Kategorie entwickeln und wurde bisher deutlich unterschätzt.

Thermoaktivierte Polymerversiegelungen

Eine innovative Lösung für optimalen Korrosionsschutz sind thermoaktivierte Polymerversiegelungen. Auf Stahlsubstraten werden zunächst der kathodische Korrosionsschutz beispielsweise mit Zink (Schutz vor “Rotrost”) sowie eine Konversionsschicht als Passivierung (Schutz vor “Weißrost”) aufgebracht. Als letzter Schritt erfolgt dann die Versiegelung, die die Oberfläche schützt, für eine einheitliche Optik sorgt und unter Umständen als Träger von Schmierstoffen eingesetzt wird. Der einheitliche Polymerfilm wird durch eine Mischung von Polymeren, Tensiden und Lösungsmittel erzeugt, wobei spezielle Tenside eine gleichmäßige Benetzung der Metalloberfläche bewirken. “Durch Hitzeeintrag zwischen 160 und 220 Grad Celsius werden das Lösungsmittel, in unserem Fall Wasser, verdampft und zugleich durch Thermoaktivierung die Verknüpfung der Polymermoleküle eingeleitet”, erklärt Dr. Sascha P. Jacob, verantwortlich für Forschung und Entwicklung Elektrolyte bei der Hillebrand Chemicals, die den Topcoat unter der Bezeichnung GC TOP 180 anbietet. Das Produkt ist ein reaktives, besonders dünnschichtiges Versiegelungsprodukt, dessen Grundstruktur Siloxane bilden. Diese Verbindungen mit einem Gerüst aus Silizium- und Sauerstoffatomen bilden einen Hybrid aus anorganischer und organischer Versiegelung. Der vorwiegende Anwendungsbereich umfasst dick- und dünnschichtig passivierte Zink-, Zink/Eisen- und Zink/Nickel-Oberflächen für Massenware. Insbesondere Zink-Oberflächen erfahren durch die Versiegelung eine extreme Korrosionsschutzsteigerung. Anwendung finden entsprechend behandelte Teile bereits in der Automobilindustrie.

Oberflächen und Schichten, die gegen Korrosion schützen, sind ein zentraler Bestandteil der O&S, die 2014 das erste Mal gemeinsam mit der internationalen Leitmesse für industrielle Teile- und Oberflächenreinigung, parts2clean, veranstaltet wird. Durch den Zusammenschluss wird das gesamte Spektrum der Oberflächentechnik – von der Vorbehandlung über die Reinigung bis zur Beschichtung – abgebildet. Die Besucherzielgruppen beider Messen stimmen weitgehend überein. Besonders auch für internationale Aussteller und Besucher bringt die zeitgleiche Veranstaltung daher Vorteile. Zuletzt hatte die O&S 2012 fast 7.000 Besucher angelockt, die das Angebot von 330 Ausstellern auf etwa 7.500 Quadratmetern unter die Lupe nahmen. Die parts2clean 2013 verzeichnete mit 264 Ausstellern auf 6.350 Quadratmetern und knapp 5.000 Fachbesuchern im Oktober dieses Jahres Rekordergebnisse. Mit Rostlauben rund um das Messegelände ist im kommenden Jahr nicht zu rechnen.

O&S, parts2clean, LASYS, Automotive Expo 2014

Die O&S, internationale Fachmesse für Oberflächen und Schichten, deckt eine Vielzahl von Disziplinen innerhalb der Oberflächentechnik ab. Dazu gehören etwa die Themen Galvanotechnik, Lackiertechnik, industrielle Plasma- und Laser-Oberflächentechnik, Wärmebehandlung, Lohnbeschichtung sowie Analyse-, Mess- und Prüftechnik.

Parallel zur O&S 2014 finden die parts2clean, die LASYS und die Automotive Expo auf dem Stuttgarter Messegelände statt. Als internationale Leitmesse für industrielle Teile- und Oberflächenreinigung vereint die parts2clean nahezu alle Markt- und Technologieführer aus den dazugehörigen Themenbereichen. Diese umfassen Anlagen, Verfahren und Prozessmedien sowie deren Aufbereitung für das Entfetten, Reinigen, Entgraten und Vorbehandeln von Bauteilen, Warenkörbe und Werkstückträger, Handling und Prozessautomatisierung, Sauber- und Reinraumtechnik, Korrosionsschutz, Konservierung und Verpackung, Lohnreinigung, Qualitätssicherung sowie Testmethoden und Analyseverfahren. Die LASYS ist die internationale Fachmesse für Laser-Materialbearbeitung, die AUTOMOTIVE Expo ein Zusammenschluss verschiedener Messen aus dem Automotive-Bereich.

Interessenten wenden sich bitte an: Onuora Ogbukagu, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit HANNOVER MESSE, Deutsche Messe AG, Messegelände, 30521 Hannover, Germany, Tel.: +49 511 8931059, Fax: +49 511 8939695, onuora.ogbukagu@messe.de , www.messe.de

–CCD0114–

KKSB-Seminar zur Zertifizierung nach DIN EN 15257

5. – 7. Februar 2014, Ostfildern (Deutschland)

Der kathodische Korrosionsschutz von Stahl in Beton (KKSB) hat sich innerhalb der letzten 10 bis 15 Jahren europaweit zu einem anerkannten und in vielen Fällen wirtschaftlichen Instandsetzungsverfahren, insbesondere für chloridbelastete Bauwerke wie Parkhäuser, Brücken und Hafenbauten, entwickelt. Mit wachsender Bedeutung des Verfahrens steigen auch die Anforderungen an das ausführende Personal. Im Jahre 2007 wurde die DIN EN 15257, als personenbezogene Zertifizierungsnorm für das KKS-Personal offiziell eingeführt. Das A4-Seminar dient als Ausbildungsveranstaltung zur Grad 2-Zertifizierung von KKSB Personal. Beginnend bei den Grundlagen des Stahl- und Spannbetonbaus werden die aktuellen und geltenden Regeln und Normen, die notwendigen Grundlagen zur Korrosion sowie zum Korrosionsschutz ebenso dargestellt wie Beispiele aus der Praxis und Grundlagen der Messtechnik beim KKSB. Das Seminar schließt mit einer Prüfung ab.

Interessenten wenden sich bitte an: Technische Akademie Esslingen e.V., Heike Baier, An der Akademie 5, 73760 Ostfildern, Tel.: +49 711 34008-23, Fax +49 711 34008-27, anmeldung@tae.de, www.tae.de

–CCD0214–

Anwenderforum: Korrosionsschutz mit Beschichtungen und Bezügen

26. – 27. Februar 2014, Regensburg (Deutschland)

Im Forum “Passiver Korrosionsschutz durch Beschichtung und Überzüge” werden folgende Themen behandelt:

  • Grundlagen, Oberflächenvorbehandlung und -vorbereitung
  • Korrosionsverhalten unterschiedlicher metallischer Werkstoffe
  • Vielfalt der metallischen Überzüge
    • -Stückverzinken nach DIN EN ISO 1461
    • -Bandverzinkung
    • -Spritzmetallisieren
    • -Galvanische Metallabschaltung
  • Korrosionsschutzbeschichtung und Industrielackierungen
    • -Flüssige Beschichtungsstoffe
    • -Pulverbeschichtung
    • -Elektrotauchlackierung

Interessenten wenden sich bitte an: OTTI, Seminare und Fachforen, Bereich Technik, Michaela Huber, Wernerwerkstraße 4, 93049 Regensburg, Tel.: +49 941 29688-33, michaela.huber@otti.de, www.otti.de.

–CCD0314–

Veranstaltungskalender

maco201470015-gra-0001 Neuer Eintrag

maco201470015-gra-0002 Konferenz/Workshop/Symposium

maco201470015-gra-0003 Messe

maco201470015-gra-0004 Kurs

Februar 2014
5. – 6.2. maco201470015-gra-0004Berlin (Deutschland)DVM-Arbeitskreis Betriebsfestigkeit: Numerische Simulation in der BetriebsfestigkeitDeutscher Verband für Materialforschung und – prüfung e. V. (DVM) Berlin office@dvm-berlin.de, www.dvm-berlin.de
maco201470015-gra-0001 5. – 7.2. maco201470015-gra-0004Ostfildern-Nellingen (Deutschland)KKSB-Seminar zur Zertifizierung nach DIN EN 15257Technische Akademie Esslingen (TAE) Ostfildern info@tae.de www.tae.de
6.2. maco201470015-gra-0004Frankfurt (Deutschland)719. DECHEMA-Kolloquium: Chemie, Luftqualität und Klima - Wissenschaft für die GesellschaftDECHEMA-Forschungsinstitut Weiterbildung Frankfurt am Main gruss@dechema.de www.dechema-dfi.de
10.2. maco201470015-gra-0004Kassel (Deutschland)DVM-Arbeitskreis Bruchvorgänge: Ermüdungsrisswachstum – Simulation und ValidierungDeutscher Verband für Materialforschung und – prüfung e. V. (DVM) Berlin office@dvm-berlin.de, www.dvm-berlin.de
11. – 12.2. maco201470015-gra-0002Kassel (Deutschland)46. Tagung des DVM-Arbeitskreises BruchvorgängeDeutscher Verband für Materialforschung und – prüfung e. V. (DVM) Berlin office@dvm-berlin.de, www.dvm-berlin.de
maco201470015-gra-0001 13. – 14.2. maco201470015-gra-0004Ostfildern-Nellingen (Deutschland)Korrosionsschutz nach DIN EN ISO 12944Technische Akademie Esslingen (TAE) Ostfildern info@tae.de www.tae.de
13. – 14.2. maco201470015-gra-0002Berlin (Deutschland)Fachtagung BauwerksdiagnoseDeutsche Gesellschaft für Zerstörungsfreie Prüfung (DGZfP e. V.) Steffi Schäske Berlin tagungen@dgzfp.de www.dgzfp.de
17.2. maco201470015-gra-0004Frankfurt (Deutschland)Workshop Silizium-Chemie für Klebstoffanwender in Industrie und HandwerkDECHEMA-Forschungsinstitut Weiterbildung Frankfurt am Main gruss@dechema.de www.dechema-dfi.de
18. – 19.2. maco201470015-gra-0002Frankfurt (Deutschland)14. Kolloquium: Gemeinsame Forschung in der KlebtechnikDECHEMA-Forschungsinstitut Weiterbildung Frankfurt am Main gruss@dechema.de www.dechema-dfi.de
18. – 20.2. maco201470015-gra-0004Aachen (Deutschland)Werkstofftechnik der MetalleInventum GmbH Bonn fortbildung@inventum.de www.inventum.de
25.2. maco201470015-gra-0002Leipzig (Deutschland)21. Leipziger FachseminarZentralverband Oberflächentechnik e.V. (ZVO) Hilden mail@zvo.org www.zvo.org
24. – 26.2. maco201470015-gra-0004Siegen (Deutschland)Ermüdungsverhalten metallischer WerkstoffeInventum GmbH Bonn fortbildung@inventum.de www.inventum.de
26. – 27.2. maco201470015-gra-0004Regensburg (Deutschland)Korrosionsschutz mit Beschichtungen und ÜberzügenOTTI e.V. Bereich Technik Michaela Huber Regensburg michaela.huber@otti.de www.otti.de
27.2. maco201470015-gra-0004Nürnberg (Deutschland)Schadensuntersuchungen an Aluminium-BauteilenInventum GmbH Bonn fortbildung@inventum.de www.inventum.de
März 2014
2. – 7.3. maco201470015-gra-0004Ermatingen (Schweiz)Systematische Beurteilung technischer SchadensfälleDeutsche Gesellschaft für Materialkunde e.V. (DGM) Frankfurt dgm@dgm.de www.dgm.de
10. –11.3. maco201470015-gra-0002Dresden (Deutschland)24. Dresdner BrückenbausymposiumTechnische Universität Dresden Fakultät Bauingenieurwesen Institut für Massivbau Dresden Angela.Heller@tu-dresden.de www.tu-dresden.de
11. – 14.3. maco201470015-gra-0004Darmstadt (Deutschland)Einführung in die Metallkunde für Ingenieure und TechnikerDeutsche Gesellschaft für Materialkunde e.V. (DGM) Frankfurt dgm@dgm.de www.dgm.de
13.3. maco201470015-gra-0004München (Deutschland)Korrosionschutz durch Beschichtungen und Überzüge - AufbauseminarVDI Wissensforum Düsseldorf wissensforum@vdi.de www.vdi-wissensforum.de
maco201470015-gra-0001 18. – 20.3. maco201470015-gra-0004Aachen (Deutschland)Metallographie – Mikroskopische UntersuchungsmethodenStahl-Akademie Stahlinstitut VDEh Düsseldorf info@stahl-akademie.de www.stahl-akademie.de
maco201470015-gra-0001 19. – 21.3. maco201470015-gra-0004Frankfurt (Deutschland)Prozesstechnische Auslegung von WärmeübertragernDECHEMA-Forschungsinstitut Weiterbildung Frankfurt am Main gruss@dechema.de www.dechema-dfi.de
maco201470015-gra-0001 24. – 26.3. maco201470015-gra-0004Oberursel (Deutschland)Sekundärmetallurgische ProzesstechnikStahl-Akademie Stahlinstitut VDEh Düsseldorf info@stahl-akademie.de www.stahl-akademie.de
25. – 26.3. maco201470015-gra-0004Darmstadt (Deutschland)Fortbildungsseminar: Mechanisch-technologische PrüfverfahrenDeutscher Verband für Materialforschung und – prüfung e. V. (DVM) Berlin office@dvm-berlin.de, www.dvm-berlin.de
27.3. maco201470015-gra-0004Frankfurt (Deutschland)722. DECHEMA-Kolloquium: Energiespeicher für die zukünftige Energieversorgung - Lösungen aus der Chemie, 5. Energiekolloquium der Chemie-GesellschaftenDECHEMA-Forschungsinstitut Weiterbildung Frankfurt am Main gruss@dechema.de www.dechema-dfi.de
31.3. – 1.4. maco201470015-gra-0004Regensburg (Deutschland)Funktionale Implantate und ImplantatoberflächenOTTI e.V. Bereich Technik Susanne Kolbe Regensburg susanne.kolbe@otti.de www.otti.de
April 2014
2. – 3.4. maco201470015-gra-0002Augsburg (Deutschland)19. Workshop: “Funktionale Oberflächen - der Weg in die Produktion”Europäische Forschungsgesellschaft Dünne Schichten e.V. Dresden brz@efds.org www.efds.org
maco201470015-gra-0001 3. – 4.4. maco201470015-gra-0002Wien (Österreich)Baukongress 2014 (vormals Betontag) Österreichische Bautechnik Vereinigung Wien office@bautechnik.pro www.baukongress.at
9. – 10.4. maco201470015-gra-0004Karlsruhe (Deutschland)Fortbildungsseminar: Thermomechanische ErmüdungDeutscher Verband für Materialforschung und – prüfung e. V. (DVM) Berlin office@dvm-berlin.de, www.dvm-berlin.de
24.4. maco201470015-gra-0004Rostock (Deutschland)061. DECHEMA-Kolloquium: ElektrosyntheseDECHEMA-Forschungsinstitut Weiterbildung Frankfurt am Main gruss@dechema.de www.dechema-dfi.de
Mai 2014
maco201470015-gra-0001 20. – 22.5. maco201470015-gra-0004Krefeld (Deutschland)Elektrotechnik des LichtbogenofensStahl-Akademie Stahlinstitut VDEh Düsseldorf info@stahl-akademie.de www.stahl-akademie.de
maco201470015-gra-0001 21. – 22.5. maco201470015-gra-0004 Düsseldorf (Deutschland)Nichtrostende Stähle – Eigenschaften und AnwendungStahl-Akademie Stahlinstitut VDEh Düsseldorf info@stahl-akademie.de www.stahl-akademie.de
21. – 22.5. maco201470015-gra-0002Münster (Deutschland) maco201470015-gra-0003Branchenmesse für Kunststoffverarbeitung und -technologienMesse und Congress Centrum Münster fiolka@eventus3.de www.kunststoffe-regional.de
22.5. maco201470015-gra-0002Weimar (Deutschland)20. Workshop (Jubiläumsworkshop): “Innovationen in der Plasmatechnik”Europäische Forschungsgesellschaft Dünne Schichten e.V. Dresden brz@efds.org www.efds.org
Juni 2014
maco201470015-gra-0001 3. – 5.6. maco201470015-gra-0002Nürnberg (Deutschland) maco201470015-gra-0003SENSOR + TEST 2014 Die Messtechnik-MesseAMA Service GmbH Wunstorf info@ama-service.com www.sensor-test.de
24. – 25.6. maco201470015-gra-0002Ostfildern (Deutschland)1. Brückenkolloquium Beurteilung, Ertüchtigung und InstandsetzungTechnische Akademie Esslingen (TAE) Ostfildern info@tae.de www.tae.de
24. – 26.6. maco201470015-gra-0002Stuttgart (Deutschland) maco201470015-gra-0003Welt der OberflächeZentralverband Oberflächentechnik e.V. (ZVO) Hilden mail@zvo.org www.zvo.org
September 2014
17. – 19.9. maco201470015-gra-0002Düsseldorf (Deutschland)ZVO Oberflächentage 2014Zentralverband Oberflächentechnik e.V. (ZVO) Hilden mail@zvo.org www.zvo.org
18. – 20.9. maco201470015-gra-0002Friedrichshafen (Deutschland)47. Metallographie-TagungDeutsche Gesellschaft für Materialkunde e.V. (DGM) Frankfurt dgm@dgm.de www.dgm.de
Oktober 2014
8. – 9.10. maco201470015-gra-0002Ingolstadt (Deutschland)41. Tagung DVM-Arbeitskreis Betriebsfestigkeit: Von der Lastannahme bis zur Absicherung – Betriebsfestigkeit entlang der ProzessketteDeutscher Verband für Materialforschung und – prüfung e. V. (DVM) Berlin office@dvm-berlin.de www.dvm-berlin.de
maco201470015-gra-0001 22. – 23.10. maco201470015-gra-0002Freiburg (Deutschland) maco201470015-gra-0003econstra Fachmesse Ingenieurbau BauwerksinstandsetzungFreiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG – Messe Freiburg Freiburg franziska.brix@fwtm.de www.econstra.de
September 2015
14. – 18.9. maco201470015-gra-0002Dresden (Deutschland)Werkstoffwoche Deutsche Gesellschaft für Materialkunde e.V. (DGM) Frankfurt dgm@dgm.de www.dgm.de

Ancillary