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Abstract

Da die Unverträglichkeit zwischen zwei Homopolymeren die Regel ist, war es von Interesse zu untersuchen, ob ein Gemisch von zwei unverträglichen Homopolymeren durch Beimischung eines entsprechenden Copolymeren (Pfropf-, Block- oder statistischen Copolymeren) verträglich gemacht werden kann.

In dieser Arbeit haben wir uns auf zwei Gemische von ataktischen Polymeren: Polystyrol–Polymethylmethacrylat und Polystrol–1,4-cis-Polyisopren beschränkt (da für diese Systeme bei Normaltemperatur keine Kristallisation eintritt).

Die Untersuchung dieser Systeme in festem Zustand – das heißt der Filme, die durch Verdampfen der Polymerlösungen hergestellt wurden – erlaubt ziemlich sicher die Verträglichkeitsgrenzen zu ziehen. Die wichtigsten Parameter der Verträglichkeit von Homopolymer-Copolymer-Gemischen scheinen u.a. die Zusammensetzung sowie die Molekulargewichte und die Struktur der Copolymeren zu sein.

Ternäre Diagramme für die Mischung von zwei Homopolymeren und einem Copolymeren zeigen offensichtlich, daß nur die Blockcopolymeren eine gewisse Verträglichkeit erzielen. Das gilt besonders, wenn die Zusammensetzung des letzteren nahezu 50:50 ist und wenn das Molekulargewicht der Homopolymeren wesentlich kleiner ist als das des Copolymeren.

Pfropf- und statistische Copolymere haben dagegen praktisch weniger oder keinen Einfluß auf die Verträglichkeit.

Weiterhin wurde die Beziehung zwischen Verträglichkeit und Schlagfestigkeit für das System Polystyrol–Polyisopren–Blockcopolymeres untersucht.

Two polymers being generally incompatible, it was interesting to examine if compatibility of two homopolymers can be realized by addition of a corresponding: graft, block, or random copolymer.

Our study was limited to two systems of atactic polymers: polystyrene-polymethacrylate and polystyrene-1,4 cis polyisopren, mainly because no crystallisation is observed in this case at common temperatures. For mixtures of copolymers and homopolymers in the solid state, it is possible by examination of films, obtained by solution evaporation, to determine the limits of the compatibility region and the most important corresponding parameters, that is composition of the mixture, molecular weight, and structure of the copolymer.

Ternary diagrams, for mixtures of two homopolymers and a copolymer, show that only block copolymers are able to achieve better compatibility, especially if their composition is near 50:50 and if molecular weight of the homopolymers is lower than those of block copolymers. Graft and random copolymers however have practically less or no effect on compatibility.

Further for the system polystyrene–polyisopren and the corresponding block-copolymer, the relation between compatibility and shock resistance has been shown.