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Keywords:

  • Residual stress determination;
  • thermal forming;
  • thermo-mechanics;
  • transformation hardening;
  • FEM-simulation
  • Eigenspannungsbestimmung;
  • Thermisches Umformen;
  • Thermo-Mechanik;
  • Gefügeaufhärtung;
  • FEM-Simulation

Abstract

In steel forming process chains residual stresses affect the final form of work pieces. This may have a detrimental effect, e. g. in the case of released residual stresses during laser welding of a shaft-hub connection, or may be used purposefully, as in the case of a selective application of residual stresses in thermal pre-stressing. During final heat treatment or rather hardening, distortion is essentially changed. In order to control or exploit the effect of residual stresses, they must be determined at first and their formation has also to be understood. One often neglected influence on the residual stresses is the dependence of the local flow stress, which strongly changes due to the structural transformation. Especially for processes with a high heating and cooling rate the incomplete austenitisation limits the structural hardening during cooling. For both of the applications mentioned above, it will be demonstrated how this influence can be taken into account based on a model and how this influence affects the absolute quantity of residual stresses. The modeled shape changes and residual stresses results are substantiated using speckle photography, laser triangulation, x-ray and neutron diffraction measurements.

In umformenden Prozessketten können Eigenspannungen die endgültige Form von Werkstücken beeinflussen. Diese Eigenspannungen können, wie im Falle von geschweißten Welle-Narbe-Verbindungen, unerwünscht sein oder, wie im Falle des thermischen Vorspannens, gezielt zur Verzugsminimierung eingesetzt werden. Durch eine finale Wärmebehandlung oder einem Härten kann die Form und Maßhaltigkeit von Werkstücken wesentlich verändert werden. Um den Einfluss der Eigenspannungen auf Formänderungen in diesen Prozessschritten zu minimieren, muss zunächst die Entstehung der Eigenspannungen erklärt werden. Ein meist vernachlässigter Einfluss auf die Eigenspannungen ist die Entwicklung der lokalen Fließspannungen, die sich während einer Gefügeumwandlung deutlich verändern können. Vor allen Dingen während Prozessen mit schnellen Erwärm- und Abkühlgeschwindigkeiten wird die Gefügeaufhärtung durch eine unvollständige Austenitisierung beim Erwärmen begrenzt. Für beide oben erwähnten Anwendungen wird gezeigt, wie dieser Einfluss modellbasiert berücksichtigt werden kann. Die modellierten Formänderungen und Eigenspannungen werden durch Speckle-Photographie-, Lasertriangulation-, Röntgen- und Neutronen-Diffraktionsmessungen bestätigt.