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Abstract

Gestufte, spielbehaftete, teleskopartig gegeneinander verschiebbare Maschinenelemente werden durch die Bewegung in der Ebene senkrecht zur Teleskopierrichtung zu Transversalschwingungen angeregt. Diese Schwingungen führen in technischen Anwendungen zu einer Reduzierung der Leistungsfähigkeit und zu Sicherheitsproblemen. Die Entwicklung von Maßnahmen zur Schwingungsunterdrückung ist deshalb besonders wichtig. Ein erster Schritt dazu ist die Modellbildung und das Studium der entstehenden Schwingungen. Aus Sicht der Mechanik handelt es sich bei der Modellierung um nichtlineare Feldprobleme mit variabler Geometrie der betreffenden Festkörpersysteme. Materielle Begrenzungen einzelner Komponenten verschieben sich beim Teleskopieren entlang der Begrenzungen anderer Bauteile und definieren so komplizierte Rand bzw. Übergangsbedingungen. Das Spiel führt zu nichtlinearen Effekten. (© 2004 WILEY-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA, Weinheim)