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Abstract

Mehrgitterverfahren eignen sich ideal zur Lösung großer dünnbesetzter Gleichungssysteme, wie sie bei FE-Diskretisierungen komplexer Randwertprobleme auftreten können. Im Kontext heterogener Materialien wird eine Vorgehensweise vorgeschlagen, in der Zugänge der materialtheoretischen Mehrskalenbildung und Mehrgittermethoden zusammengeführt werden. Das neue Mehrgitterkonzept hat sowohl algebraische als auch geometrische Grundstruktur. Die Effizienz des neuen Konzepts wird am Beispiel des geometrischen Mehrgitters anhand repräsentativer Modellprobleme mit bekannten Verfahren verglichen. (© 2004 WILEY-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA, Weinheim)