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Abstract

Die durch Temperaturunterschiede induzierten Prozessheterogenitäten bei der Hochdruckbehandlung von Lebensmitteln werden sowohl experimentell als auch numerisch untersucht. Hierbei werden Prozesse bei bis zu 500 MPa während einer 20-minütigen Hochdruckbehandlung in einem 3-Liter-Hochdruckautoklaven betrachtet. Als Maß für die Heterogenitäten der Prozesse dient u. a. die Temperaturverteilung aber auch die Verteilung der Aktivität des Enzyms Bacillus Subtilisα-Amylase (BSA) im Autoklaven. Eine für den Hochdruckbereich geeignete Zustandsgleichung und die druck- und temperaturabhängigen Materialeigenschaften für das Druckmedium sind in die Berechnungsverfahren implementiert, die mittels der Finite-Volume-Methode durchgeführt werden. (© 2004 WILEY-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA, Weinheim)