Artikel
Tuberkulose/HIV/AIDS – Prävention und Therapie in Ghana
Koinfektion als Herausforderung des Gesundheitssystems
Article first published online: 2 JAN 2012
DOI: 10.1002/pauz.201100453
Copyright © 2012 WILEY-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA, Weinheim
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How to Cite
Kenu, E. and Käser, M. (2012), Tuberkulose/HIV/AIDS – Prävention und Therapie in Ghana. Pharmazie in unserer Zeit, 41: 58–63. doi: 10.1002/pauz.201100453
Publication History
- Issue published online: 2 JAN 2012
- Article first published online: 2 JAN 2012
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Abstract
Unter den 9,4 Millionen neuen Tuberkulose-Fällen weltweit im Jahr 2009 waren 1,1 Millionen Menschen HIV-positiv. Durch den Anstieg an HIV-Infektionen wurde die HIV/AIDS-assoziierte Tuberkulose zum Hauptproblem der nationalen Tuberkulose-Programme, besonders in Sub-Sahara-Afrika. Dort sterben bis zu 30 % der HIV-positiven Tuberkulose-Patienten noch vor Beendigung der Tuberkulose-Therapie. Frühe Diagnose, individuelle Beratung, schnelle Therapie und flächendeckende Prävention sind Schlüsselelemente des Nationalen Tuberkulose-Programms in Ghana. Durch die vor wenigen Jahren noch undenkbare Verfügbarkeit von Labortests und Medikamenten sind die Erfolgsaussichten zur Reduktion der Tuberkulose- und HIV-Prävalenz groß. Die besonderen Herausforderungen in infrastrukturell schwachen Regionen liegen in der Aufstockung und Schulung von medizinischen Fachkräften und einer nahtlosen Kooperation der Aktivitäten von Tuberkulose- und HIV/AIDS-Zentren.

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