Artikel
Eine schwimmende Sinneszelle
Wie Spermien zum Ei finden
Article first published online: 1 JUL 2011
DOI: 10.1002/piuz.201001260
Copyright © 2011 WILEY-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA, Weinheim
Additional Information
How to Cite
Friedrich, B. M. and Kaupp, U. B. (2011), Eine schwimmende Sinneszelle. Physik in unserer Zeit, 42: 196–200. doi: 10.1002/piuz.201001260
Publication History
- Issue published online: 1 JUL 2011
- Article first published online: 1 JUL 2011
- Abstract
- References
- Cited By
Keywords:
- Spermien;
- Navigation von Kleinstschwimmern;
- Chemotaxis;
- Zellbewegung;
- molekularer Motor
Abstract
Angetrieben von regelmäßigen Wellenbewegungen ihrer Geißel schwimmen Seeigelspermien entlang von gekrümmten Schwimmbahnen in Spirallinien. Dies erlaubt es den Spermien, eine chemische Fährte aufzunehmen und die Eizelle zu orten. Dabei verarbeitet das Spermium ein chemisches Signal der Eizelle mit einer ähnlichen “Hardware” wie sie Nervenzellen verwenden. Entsprechend steuert das Spermium seine Schwimmbahn. Ein einfaches geometrisches Prinzip ermöglicht eine robuste Navigation. Auch viele andere Mikroschwimmer verwenden es.

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