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Keywords:

  • Spermien;
  • Navigation von Kleinstschwimmern;
  • Chemotaxis;
  • Zellbewegung;
  • molekularer Motor

Abstract

Angetrieben von regelmäßigen Wellenbewegungen ihrer Geißel schwimmen Seeigelspermien entlang von gekrümmten Schwimmbahnen in Spirallinien. Dies erlaubt es den Spermien, eine chemische Fährte aufzunehmen und die Eizelle zu orten. Dabei verarbeitet das Spermium ein chemisches Signal der Eizelle mit einer ähnlichen “Hardware” wie sie Nervenzellen verwenden. Entsprechend steuert das Spermium seine Schwimmbahn. Ein einfaches geometrisches Prinzip ermöglicht eine robuste Navigation. Auch viele andere Mikroschwimmer verwenden es.