Dreidimensional fernsehen

3D-TV von der Aufnahme bis zum Zuschauer

Authors


Abstract

Ein zukünftiges dreidimensionales Fernsehen kommt ohne Spezialbrillen aus. Die dazu nötigen autostereoskopischen Displays müssen allerdings auf das Stereosehen abgestimmt sein. Kritisch ist die Information über die Tiefe eines Objekts im Bild. Auf die Tiefeninformation ist die gesamte Verarbeitungskette eines zukünftigen 3D-Fernsehsystems ausgerichtet. Dieser Beitrag beschreibt alle Schritte von der Aufnahme mit Stereokameras, die wesentlichen Grundregeln der 3D-Produktion, die Kalibrierung der Kameras, die Übertragung bis hin zum Empfänger. Zentral ist die automatische Erstellung von Tiefenkarten der Szenen. Sie erlauben eine zuverlässige 3D-Rekonstruktion in verschiedenartigen Endgeräten. Zudem sind sie wichtig für eine komprimierte, wirtschaftliche Signalübertragung. Autostereoskopische 3D-TV-Displays errechnen aus den empfangenen Videobildern und ihren Tiefenkarten Zwischenbilder für wechselnde Zuschauerperspektiven. Das ist der Schlüssel zu einem komfortablen 3D-Fernsehen ohne Spezialbrille.

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