Neue und altbewährte Therapieoptionen bei Mycosis fungoides und Sézary-Syndrom – eine aktuelle Bestandsaufnahme

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Zusammenfassung

Primär kutane Lymphome sind zum Zeitpunkt der Diagnosestellung auf die Haut begrenzt, wobei mit mindestens zwei Dritteln die T-Zell-Lymphome, und als häufigste Vertreter die Mycosis fungoides und das Sézary-Syndrom, überwiegen. Eine exakte Einteilung, die nach klinischen, histologischen, immunhistologischen und molekularbiologischen Kriterien in Stadien erfolgt, ist meist entscheidend zur Wahl einer adäquaten Therapieform. Da eine kurative Therapie nur in Ausnahmefällen möglich ist, bleibt das Ziel jeder Behandlung die Abheilung der Hautläsionen, Minimierung von Rückfällen, Verhinderung einer Progression sowie Erhaltung der Lebensqualität. Kommen in den Anfangsstadien der Erkrankung zunächst hautgerichtete Therapieformen zum Einsatz, so treten in den späteren Stadien die Systemtherapien in den Vordergrund. Diese Arbeit soll einen Überblick ermöglichen über bewährte und neue Therapieformen zur Behandlung der Mycosis fungoides und des Sézary- Syndroms.

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