Versicherungsmathematische Bilanzen für die Bewertung der Nachhaltigkeit von Rentensystemen der sozialen Sicherheit

Authors


  • Dieser Artikel entstand in Anlehnung an eine kürzlich durch das Office of the Chief Actuary veröffentlichte versicherungsmathematische Studie (OSFI, 2012). Beide Autoren waren Mitglieder des Teams, das diese Studie erstellt hat.
  • Die Autoren bedanken sich bei den Mitarbeitern des OCA, die bei der Erstellung der versicherungsmathematischen Studie und dieses Artikels behilflich waren. Des Weiteren danken die Autoren Ole Settergren für die Beantwortung ihrer Fragen zum schwedischen „Inkomstpension“-Rentensystem und für wichtiges Feedback sowie Alice Wade für die Beantwortung ihrer Fragen zum US-amerikanischen OASDI-Programm.

Anschriften: Assia Billig, Office of the Chief Actuary (OCA), Office of the Superintendent of Financial Institutions, 255 Albert Street, 12th Floor, Ottawa, Ontario, Kanada, K1A 0H2; E-Mail: assia.billig@osfi-bsif.gc.ca. Jean-Claude Ménard, Office of the Chief Actuary, Office of the Superintendent of Financial Institutions, 255 Albert Street, 12th Floor, Ottawa, Ontario, Kanada, K1A 0H2; E-Mail: jean-claude.menard@osfi-bsif.gc.ca.

Auszug

Die Auswahl einer geeigneten Methode zur Erstellung der Bilanz von Rentensystemen der sozialen Sicherheit hängt im Wesentlichen vom Finanzierungsverfahren eines jeweiligen Systems ab. In diesem Artikel wird am Beispiel des Canada Pension Plan dargelegt, dass die Methode, die für die Beurteilung der finanziellen Nachhaltigkeit von umlagebasierten Systemen oder teilweise kapitalgedeckten Systemen mithilfe einer versicherungsmathematischen Bilanz ausgewählt wird, zukünftige Beitragszahlungen aktueller und zukünftiger Teilnehmer berücksichtigen sollte. Es werden Bilanzen untersucht, die anhand eines Ansatzes mit offenen Gruppen erstellt werden, sowie in den USA und in Schweden verwendete Methoden.

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