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SUMMARY

This article shows that therapeutic advice for behavior within the family is to create a functioning property-rights system and to emulate voluntary transactions within a competitive economic market. The optimal organization of the family requires that relations are structured so that non-cooperative game playing is minimized and transaction costs are reduced. The article employs economic analysis to explain why ‘setting limits’ is preferred to punishment (Pigouvian taxes). It also explains why there is conflict between children and their parents even when the parent's utility is the present discounted value of the child's utility function.

ZUSAMMENFASSUNG

Dieser Artikel zeigt, dass die Aufgabe therapeutischer Familienberatung darin besteht, ein funktio-nierendes System der Eigentumsrechte zu schaffen und freiwillige Transaktionen innerhalb eines wettbewerbsfähigen Marktes nachzuahmen. Psychologen begreifen die Familienmitglieder als ge-meinsamen Input für den Output (Harmonie oder Konflikt). Für eine optimale Organisation der Fa-milie müssen die Beziehungen so strukturiert sein, dass nicht-kooperatives Spielen minimiert und Transaktionskosten reduziert werden. Im Aufsatz wird mit Hilfe ökonomischer Analyse erklärt, wa-rum ‘Grenzen setzen’ der Bestrafung (Pigou-Steuer) vorzuziehen ist. Die Option der Bestrafung schafft Externalitäten und führt zu strategischem Spielen. Im Gegensatz dazu wird durch das Setzen von Grenzen solch strategisches Verhalten reduziert. Ebenso wird aufgezeigt, warum es auch dann zu Konflikten zwischen Kindern und ihren Eltern kommt, wenn der Nutzen für die Eltern den dis-kontierten Gegenwartswert der Nutzenfunkion der Kinder darstellt. Der Artikel veranschaulicht zum Schluss die Übertragung von Verhaltensweisen von einer Generation auf die andere.