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Keywords:

  • Dibromochloropropane;
  • spermatogenic suppression;
  • spermatogenesis;
  • azoospermia;
  • oligozoospermia;
  • male infertility

Summary

The present study summarizes a four-year follow-up of 20 production workers with D.B.C.P.-induced testicular dysfunction. In 4 of the 13 initially azoospermic men, sperm density increased to 1.5 to 48.0 millions/ml. Five of the seven initially oligozoospermic workers showed a marked increase in sperm count. In all the men with improved spermatogenesis, plasma levels of FSH, LH and testosterone were within the normal range when first evaluated. Nine spontaneous pregnancies occurred in the spouses of seven of the recovered workers. All the pregnancies went to term and culminated in the spontaneous of normal healthy infants. There was not improvement in the sperm counts of all azoospermic and oligozoospermic men with prolonged exposure to the chemical.

It is suggested that the gonadotoxic effect of D.B.C.P. in human males is reversible, this reversibility being inversely related to previous exposure time and being most likely to occur in the presence of normal FSH values. The further increase in plasma FSH and LH and the moderate decrease in the mean testosterone level in the non-recovered workers is of prime importance. It may suggest a delayed toxic effect of D.B.C.P. on Sertoli and Leydig cell function during the four-year follow-up period, explaining lack of spermatogenic recovery over a prolonged period of time.

Neubeurteilung nach vier Jahren von Arbeitern mit einer Dibromchlorpropan-induzierten Hoden-Dysfunktion

Zusammenfassung

Es ist daran zu denken, daß der gonadotoxische Effekt von DBCP bei Männern reversibel ist und daß die Reversibilität umgekehrt proportional zur Expositionszeit ist und sehr wahrscheinlich bei normalen Plasmawerten für FSH erfolgt. Der weitere Anstieg von Plasma-FSH und -LH und der mäßige Abfall von Testosteron bei den nicht-regenerierten Arbeitern ist von höchster Bedeutung. Es dürfte daran zu denken sein, daß ein verzögerter toxischer Effekt von DBCP auf die Sertoli- und auf die Leydig-Zellen während der vierJahres-Beobachtungszeit das Ausbleiben einer spermatogenetischen Erholung über eine längere Zeitperiode erklärt.

In einer über vier Jahre laufenden Studie wurden 20 Arbeiter untersucht, die eine Dibromchlorpropan-induzierte Hodenfunktionsstörung (DBCP) aufwiesen. Bei vier der anänglichen Azoospermie-Patienten stieg die Spermatozoendichte auf 1,5–48,0 Mill.Sp./ml an. Fünf der ursprünglich eine Oligozoospermie aufweisenden Arbeiter zeigten einen deutlichen Anstieg der Spermotozoendichte. Bei allen Männern mit gebesserter Spermatogenese waren die Plasmawerte für FSH, LH und Testosteron innerhalb der normalen Schwankungsbreite.

Es traten neun Schwangerschaften bei den Ehefrauen von sieben Arbeitern ein. Alle Schwangerschaften endeten termingerecht mit der Geburt eines gesunden Kindes. Bei den Männern (11 x) mit einer prolongierten Exposition gegenüber DBCP wergab sich keinerlei Besserung der Spermatozoendichte; in dieser Gruppe zeigte sich darüberhinaus ein weiterer Anstieg der bereits erhöhten FSH-Werte und ein signifikanter Anstieg von Plasma-LH bis an die obere Normgrenze bei gleichzeitigem Abfall der Testosteronmittel-werte.