SEARCH

SEARCH BY CITATION

Zusammenfassung

  • 1
    Sowohl die maschinelle als auch die vermenschlichende Auffassung des Tieres ist abwegig.
  • 2
    Das Seelische ist eine dem Tier innewohnende Wirklichkeit.
  • 3
    Das Tier muz̀ tierhaft erfaz̀t werden, und deshalb müssen wir vor dem Einsetzen unserer Untersuchungen seine artbedingte Prägung kennen lernen. Auch müssen die dem Tier zu stellenden Aufgaben dessen Fassungsvermögen entsprechen.
  • 4
    Die Uniformierung der psychologischen Methoden widerspricht der vielfältigen biologischen Formung sowie auch den Lebensgestaltungen (und Umweltbedingungen) der Tiere (Herdentiere, Einsiedlertum). — Die Übertragung humanpsychologischer Methoden auf das Tier erweist sich als unzulänglich, bezw. als abwegig.
  • 5
    Die heute fast ausschliez̀lich auf die tierische Intelligenz gerichtete tierpsychologische Forschung gibt noch kein Bild von der tierischen Einheit und der Ganzheitsauffassung des Tieres.
  • 6
    Als ein weiterer gangbarer Weg zum Tier erweist sich die Tierliebe, insofern sie das Tier aufschliez̀t und dieses sich erst dann hemmungslos gibt.
  • 7
    Das Laboratorium darf nicht die einzige Forschungsstätte für uns bleiben.
  • 8
    Letztes Ziel der Tierpsychologie ist die tierische Einheit sowie eine umfassende vergleichende Tierpsychologie.