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Zusammenfassung

Die Schmerle (Noemacheilus barbatula) ruht tagsüber in einem Versteck und geht in der Dämmerung auf Nahrungssuche. Sie zeigt kein Revierver-halten. Im Boden versteckte Beute spürt sie wohl mit der Nase auf und erbeutet sie durch Gründeln und Wühlen. Sichtbare Beute sieht sie und zielt sie, wie auch den Schatten derselben, optisch an, besonders gierig, wenn chemische Reize sie alarmieren.

Zum Kampfverhalten gehören das Drohen, sich senkrecht zur Breitseite des Gegners Stellen und das Rammen. Der Unterlegene zeigt eine Demutstellung, die in allem das Gegenstück der Drohgebärden ist.

Das Sichscheuern wird beschrieben. Die Paarungszeit währt von April bis Juni.