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Zusammenfassung

  • 1
    Die Schreckreaktion läßt sich bei A. reitzigi und A. borellii vom 4. Freischwimmtag an auslösen. Bei A. borellii genügt das Eintauchen eines beliebig gefärbten Gegenstandes, während junge A. reitzigi hauptsächlich vor dunklen Gegenständen flichen.
  • 2
    Die Nachfolgereaktion wird durch die Bewegung und durch die Färbung der Mutter ausgelöst, dagegen sind Form- und Größenmerkmale bedeutungslos.
  • 3
    Die Schlüsselreize für die Nachfolgereaktion sind artspezifisch ver-schieden und entsprechen dem Brutkleid der ♀♀: Bei A. reitzigi wird Zuschwimmen durch Gelb, bei A. borellii durch einen Gelb-Schwarz-Kontrast ausgelöst.
  • 4
    Die auslösende Wirkung der Schlüsselreize wird durch Umwelteinflüsse, die während der frühen Ontogenese einwirken (Lernvorgänge), nicht beeinflußt.
  • 5
    Mit zunehmendem Alter sprechen die Jungtiere selektiver auf die gebotenen Reizkombinationen an.
  • 6
    In einer Serie von Einzelversuchen, die einander mit Pausen von 10 Min. folgen, steigt die Reaktionsbereitschaft zunächst an und bleibt dann weiterhin erhöht.
  • 7
    Die Schlüsselreize für das Schwarmverhalten der Jungfische enthalten keine Art- oder Gattungsmerkmale, und das Merkmal Größe darf in weiten Grenzen schwanken. Auch einzeln aufgezogene K. H.-Tiere schließen sich aneinander an.