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Summary

Morphology and behaviour of hybrids (2 ♀♀ and 1 ♀) of a Goosander ♂ and a Shelduck ♀ is described, and comparisons are made with the parental species.

Characters — morphological as well as behavioural — which are similar in the parent species, are unchanged in the hybrid.

Those which occur in only one parent species are unchanged in the hybrid, or totally absent, or they occur in a somewhat changed form, i.e. seeming incomplete or, in the case of colouration, being more extended and intense than the parental character. A change in behaviour may, in some cases, be due to an intermediate state in participating structures there being no change in the control of the behaviour.

Some characters occur in a somewhat different form in the parent species, and they are found in an intermediate form in the hybrid, or the hybrid possesses the character of one of the parent species. The secondaries of the hybrid are intermediate in that way that some peculiarities of colouration from each of the parents are coupled, and so the colour pattern of the wing becomes different from that of the parent species and similar to the speculum of the Mallard.

Some morphological and behavioural characters of the hybrid are different from corresponding characters of the parent species and obviously not intermediate. Some of these may be considered primitive being indicative of ancestral conditions; concerning the behaviour also other features of the hybrid tend to demonstrate a predominance of relatively primitive characters at hybridization.

Zusammenfassung

Morphologie und Verhalten einiger Mischlinge, 2 ♀♀ und 1 ♂, von einem Gänsesäger-♂ und einer weiblichen Brandente werden beschrieben und mit den Elternarten verglichen.

Die beiden Elternarten gemeinsamen Strukturen, Farben und Verhaltensweisen sind beim Mischling unverändert.

Andere, die nur einer der Elternarten eignen, sind beim Mischling unverändert, oder sind ganz verschwunden, oder sie treten in etwas veränderter weiter ausgebreitet als bei der Elternart. Ein abgeändertes Verhalten des Mischlings muß nicht durch eine Änderung der zentralnervösen Kontrolle verursacht sein, sondern ein intermediärer morphologischer Zustand kann daran Schuld sein.

Von Merkmalen, die bei den Elternarten ausgesprochen verschieden sind, zeigt der Mischling entweder eine intermediäre Form oder nur das Merkmal einer Elternart. Die Armschwingen des Mischlings sind insofern intermediär, als mehrere Farbweisen des einen Elternteils mit einigen des anderen gekoppelt sind. Dadurch wird das Farbmuster ganz anders als bei den Elternarten und wird dem Flügelspiegel der Stockente sehr ähnlich.

Einige morphologische Merkmale wie auch einige Verhaltensweisen zeigt nur der Mischling; sie sind offensichtlich nicht intermediär. Manche können als ursprünglich angesehen werden. Auch andere Verhaltensweisen des Mischlings deuten auf eine bei Artenkreuzungen bekannte Neigung zum Vorherrschen verhältnismäßig primitiver Merkmale hin.