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Summary

1. A tactually elicited leg flexion in Rana clamitans melanota is facilitated by a short sound of a bell preceding application of the effective stimulus by 0.1 to 0.2 sec. The sound alone elicits no overt response.

2. Sympathectomy markedly reduces the intersensory facilitation of the leg flexion reflex. It is suggested that such depression occurs because of reduced central nervous responsiveness following reduction of sympathetically elicited somatic sensory inflow.

3. The frogs readily adapt to the sound of the bell, even when presented with this stimulus every other day.

4. Mid-diencephalic decerebration negates previous adaptation to the sound of the bell, bringing a return of intersensory facilitation of the reflex.

5. These results emphasize the possibility of a vertebrate arousal process which depends upon sympathetic outflow and which may be opposed by a central inhibitory mechanism.

Zusammenfassung

1. Das durch einen Schlag ausgelöste Anziehen des Hinterbeins beim gefleckten Schreifrosch (Rana clamitans melanota) verstärkt sich, wenn dem Schlag ein kurzes Klingelzeichen um 0,1 bis 0,2 Sek. vorausgeht (Abb. 1). Die Klingel allein bleibt unbeantwortet.

2. Sympathektomie verringert die intersensorische Bahnung des Beugereflexes des Beines erheblich (Abb. 2), vermutlich auf Grund verringerter zentralnervöser Antwortbereitschaft, die ihrerseits auf einer Verringerung der auf sympathischem Wege ausgelösten somatisch-sensorischen Afferenz beruht.

3. Die Frösche gewöhnen sich rasch an die Klingel, deren bahnende Wirkung rasch abnimmt, auch wenn der Reiz nur jeden zweiten Tag geboten wird (Abb. 3, links).

4. Mittelhirnausschaltung hebt die vorherige Gewöhnung an die Klingel auf, so daß das Hörsignal den Beinreflex ebenso bahnt wie zuvor (Abb. 3, rechts).

5. Diese Ergebnisse lassen vermuten, daß bei Wirbeltieren ein arousal System besteht, das in seiner Wirkung von sympathischer Efferenz und einem zentralen Hemmungsmechanismus abhängt.