Dynamics of Parental Behavior in the Black-Chinned Mouthbreeder, Tilapia melanotheron1 (Pisces: Cichlidae)23

Authors

  • John R. Oppenheimer,

    1. Department of Zoology, University of Illinois Urbana, Illinois, U. S. A.
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    • 6

      Department of Pathobiology, School of Public Health and Hygiene, Johns Hopkins University, 615 North Wolfe St., Baltimore, Maryland 21205, USA.

  • George W. Barlow

    1. Department of Zoology, University of Illinois Urbana, Illinois, U. S. A.
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    • 5

      Department of Zoology, and Museum of Vertebrate Zoology, University of California, Berkeley, California 94720, U.S.A.


  • 1

    Two specimens were sent to D. Thys van den Audenaerde of the Musée Royal de L'Afrique Centrale, Tervuren, Belgium. He identified them as T. melanotheron (Rüppel 1852). He stated that among this species synonyms are both T. macrocephala (Bleeker 1862) and T. heudelotii (Dumeril 1859). The specimens are catalogued as M.R.A.C Pisces R. G. 153722-723. Mrs. E. H. Neil cataloged four further specimens in the Stanford University Museum as T. macrocephala, S. U. 63547.

  • 2

    An earlier draft of this paper was submitted in partial fulfillment of the M. S. degree by J. R. O. to the Department of Zoology, University of Illinois.

  • 3

    We wish to thank Dr. Jack A. Ward for his suggestions on the statistical analysis. We are grateful to D. Thys van den Audenaerde and Mrs. E. H. Neil for their curatorial help. This research was supported by a grant from the National Science Foundation (GB 2210) to G. W. Barlow.

Zusammenfassung

Nur einige der Verhaltensweisen von Tilapia macrocephala (= melanotheron), die in der Brutpflegephase auftreten, werden davon beeinflußt, ob das ♂ Junge im Maul trägt. Alle Brutpflegehandlungen lassen sich von normalen Atmungs-, Körperpflege- und Nahrungsaufnahmebewegungen ableiten. Das Umschichten der Eier im Maul ist wahrscheinlich am wichtigsten. Es bewegt die Jungen im Atemwasserstrom und ändert sich — wie das Fächeln von Substratbrütern — mit dem Entwicklungsstand der Jungen. Es hängt aber auch noch von anderem ab:

Umschichten stört, aber ersetzt auch funktionell das Atmen und hängt, wie dieses, mit dem Sauerstoffbedarf des Elterntieres zusammen. Vielleicht führt stärkere Sauerstoffzufuhr zu stärkerer Schwimmblasenfüllung. Diese muß kompensiert werden, ebenso das Gewicht der Jungen und ihr Gewichtsverlust, sobald ihre eigene Schwimmblase funktionsfähig ist. All das müßte das Atmen und Umschichten beeinflussen.

Ein Maulbrüter muß Eier und Larven länger im Maul halten als ein Substratbrüter, muß also “Husten” und Schlucken entsprechend unterdrücken. Er muß ferner so gähnen, daß nichts aus dem Maul fällt; das Maulvorstülpen scheint ein derart modifiziertes Gähnen zu sein.

Sich-Kratzen tritt während der ganzen Brutpflegezeit, aber nicht im Zusammenhang mit Ausschwimmversuchen der Jungen auf.

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