The Effects of Cross-species Rearing on the Social and Sexual Preferences of Guinea Pigs1

Authors


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    This research was supported by Grant 776 of the United States Public Health Service, National Institutes of Mental Health awarded to Eckhard H. Hess.

Department of Psychology, The University of Chicago, 5848 South University Avenue, Chicago, Illinois 60637 USA.

Zusammenfassung

Innerhalb der ersten 16 Stunden nach der Geburt wurden Meerschweinchen von der Mutter genommen. Elf (6 ♂♂, 5 ♀♀, als CR bezeichnet) wurden einzeln mit einem kleinen Hühnchen, fünf (2 ♂♂, 3 ♀♀, als GPR bezeichnet) einzeln mit einem erwachsenen, nicht säugenden Meerschweinchen-♀ aufgezogen. In einer Zuchtgruppe wurden 4 andere neugeborene ♂♂ (als GPR' bezeichnet) von ihren Müttern aufgezogen. Während der ersten 5 Wochen nach der Geburt und im Alter von 7 Wochen bekamen alle Meerschweinchen (außer 2 CR und einem GPR'-♂) einmal wöchentlich Gelegenheit, zwischen einem Meerschweinchen und einem Hühnchen zu wählen. In den ersten 3 Wochen zogen die meisten die Art vor, mit der sie aufgezogen waren. Im Alter von 5 und 7 Wochen wählten ♂♂ immer den Artgenossen, ♀ scheinbar aufs Geratewohl. Die 2 CR-♂♂, die nur im Alter von 2 und 7 Wochen geprüft wurden, zogen beim ersten Mal das Hühnchen, beim zweiten Mal das Meerschweinchen vor. Im Alter von 10 bis 17 Wochen richteten alle ♂♂ sexuelles Verhalten mehr an ein nicht-brünstiges Meerschweinchen-♀ als an ein Hühnchen oder ein Kaninchen. CR-♂♂ richteten sexuelles Verhalten manchmal auf das Kaninchen oder das Hühnchen. GPR-♂♂ richteten sexuelles Verhalten an das Kaninchen, aber niemals an das Hühnchen, GPR'-♂♂ nur an das Meerschweinchen-♀.

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