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Zusammenfassung

Im Winter 1966–67 wurden 19 Peromyscus maniculatus ein- oder mehrmals auf 100–500 m außerhalb ihrer Heimbezirke versetzt. Sie wurden bei Nacht in einem flachen mit Schnee bedeckten Acker freigelassen; die menschlichen Spuren waren symmetrisch um die Freilassungsplätze verteilt.

Unter diesen Bedingungen verließen die Mäuse, die im Heimfinden erfolgreich waren, den Freilassungsort in die Heimrichtung ± 90°. Dieser Befund stützt die Hypothese, daß die von Lindenlaub (1955, 1960) und Bovet (1960) nachgewiesene potentielle Anfangsorientierung von verfrachteten Mäusen zum Heimplatz durch eine Orientierung zu asymmetrisch um die Tiere verteilten Deckungen (z. B. Mäuselöcher und Wechsel) in den „üblichen” Feldsituationen vorübergehend maskiert oder aufgehoben wird.