Long-term Effects of Imprinting Exposure upon Breed Discriminatory Behaviour in Chickens

I. Imprinting to peers (“peerprinting”)

Authors


Animal Behaviour Unit, Department of Psychology, University of Queenland, Brisbane 4067, Australia.

Zusammenfassung

In zwei Experimenten wurde die Wirkung früher Erfahrung mit Ziehgeschwistern auf die spätere Partnerbevorzugung an Haushühnern untersucht.

  • 1Eintagsküken der Rassen Rhode Island Red (RIR) und Australorp wurden in vier verschiedenen Kombinationen 48 Stunden lang gehalten und danach bis zur Geschlechtsreife miteinander aufgezogen. ♂♂, die zwei Küken der eigenen Rasse ausgesetzt worden waren, richteten in den ersten 6—11 Wochen mehr Angriffe auf Rassegenossen als anders behandelte Tiere. Später zeigten sich keine Auswirkungen mehr.
  • 2Ebenso vorbehandelte RIR-♂♂ wurden nur mit Rassegenossen aufgezogen. Hier zeigte sich später eine Prägungswirkung auf die sexuelle Partnerwahl. Die Rassenmischung im ersten Experiment kann also für die da beobachtete geringere Prägewirkung verantwortlich sein. Es gibt Anzeichen dafür, daß eine genetische Rassebevorzugung während der Prägezeit wirkt.

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