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Abstract

Food caching by the red fox, Vulpes vulpes, may safeguard surplus food for future consumption. Because of practical difficulties involved in observation the extent to which the fox making a cache, or any other fox, can utilise the hoard was not known. This problem is tackled through extended observation, using infra-red binoculars, on wild foxes (some of which were radio-tagged), together with experiments involving hand-reared tame foxes, either walked on a long leash or free and radio-tagged. The results demonstrate the fox's ability to rediscover its caches and shed light on the adaptive significance of the behaviour, which is then discussed in the context of food safeguarding by other carnivores.

Zusammenfassung

Experimente mit einer an langer Leine laufenden handaufgezogenen Füchsin zeigen, daß sie viele (96%) ihrer Futterverstecke finden und nutzen konnte. Abwandlungen dieser Versuche, in denen die versteckte Beute versetzt oder neue nahebei versteckt wurde, ergaben, daß der Fuchs sich an einen Versteckort sehr genau erinnert.

In einer weiteren Versuchsreihe ließ Verf. einige Füchse die Futterverstecke anderer finden. Es zeigt sich, daß die Verstecke hauptsächlich dem nützen, der sie angelegt hat.

Beobachtungen freilebender und gefangener Füchse ergaben weitere Einsichten. Zum Beispiel legt ein Fuchs manchmal Verstecke an, während er noch hungrig ist, um Beute vor Konkurrenten in Sicherheit zu bringen oder die für die Jagd nutzbare Zeit zu verlängern. Weiter verteidigen Jungfüchse und Erwachsene ein Versteck und verlegen es an einen neuen Ort, wenn es entdeckt worden ist. Wie überschüssige Beute behandelt wird, hängt davon ab, wie beliebt sie ist.

Experimente mit Füchsen an der Leine zeigen, daß einer die Beute immerverstreut versteckt, wenn er sie im Haufen gefunden hat. Viele andere Carnivoren bringen überschüssige Beute in Sicherheit; einige, wie der Fuchs, durch Verstecken, andere durch Bewachen, während wieder andere solchen Überschuß liegen lassen. Die Behandlung übrigbleibender Beute wird vor dem Hintergrund der Etho-Ökologie verschiedener Arten erörtert.