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Abstract

Courtship behavior and ♂ - ♂ interactions in the salamanders Ambystoma maculatum, Ambystoma tigrinum and Plethodon jordani were investigated with the aim of determining their adaptive significance. The courtship behavior of approximately 30 pairs of A. maculatum, 10 pairs of A. tigrinum and 50 pairs of P. jordani was observed. Behaviors were recorded by verbal transcription, motion picture and still photography. A. maculatum ♂ ♂ court rapidly, deposit many spermatophores, have simple behavior and low success with each spermatophore. P. jordani ♂ ♂ court slowly, usually deposit a single spermatophore, have complex behavior and high success with each spermatophore. A. tigrinum is intermediate in these respects. ♂ ♂ of the two Ambystoma species actively cover the spermatophores of rival ♂ ♂. Male A. tigrinum and P. jordani dupe rival ♂ ♂ into unprofitable spermatophore depositions by mimicking female behavior. Male A. tigrinum actively transport the ♀ away from rivals. Male P. jordani chase rivals away from the ♀. A hypothesis is proposed which relates the evolution of courtship speed, spermatophore number and sexual defenses to the length of the courtship season, the probability of intrusion by rival ♂ ♂ and the sexual receptivity of the ♀.

Zusammenfassung

Drei Arten von Salamandern unterscheiden sich deutlich in der Länge der Zeit, die das ♂ vor einem ♀ balzt, ehe es die Spermatophore absetzt, und in der Zahl der Spermatophoren, die es pro Balz absetzt. Daraus lassen sich die folgenden Hypothesen zur Evolution der Salamanderbalz ableiten.

Die Balzdauer pro Spermatophore scheint ein Kompromiß zwischen dem Erfolg bei einem bestimmten ♀ und der Ausschaltung von Rivalen zu sein. Je länger die Balz ist, desto wahrscheinlicher findet das ♀ die Spermatophore. Also sollte das ♂ viel Zeit in jede Spermatophore investieren (z. B. Plethodon).

Wenn aber Rivalen hinzukommen, könnten sie in dieser Zeit die Besamung stehlen. Deshalb balzen die polyandrische Ansammlungen bildenden Arten (z. B. Ambystoma maculatum) schnell und investieren wenig Zeit in jede Spermatophore.

Die Zahl von Spermatophoren pro Balz scheint ein Kompromiß zwischen dem Erfolg bei einem bestimmten ♀ und der Dauer der Balzzeit. Die ♂ ♂ haben nur einen beschränkten Vorrat von Spermatophoren. ♂ ♂, die in der Balz Spermatophoren sparen, könnten mehr ♀♀ begatten als ♂ ♂, die nicht sparsam sind. Das kann sogar den Nachteil eines geringeren Erfolgs pro ♀ wettmachen, wenn die Fortpflanzungszeit lang ist (z. B. Plethodon).

Männliche Salamander drängen sich in die Balz anderer ♂ ♂ hinein. Solche Störungen können einen Selektionsdruck auf Verteidigung des ♀, schnelle Balz, und auf Vergrößerung der Zahl von Spermatophoren je Balz ausüben.