Some Observations and Field Experiments on the Urine Marking Behaviour of the Red Fox, Vulpes vulpes L.

Authors

  • D. W. Macdonald

    Corresponding author
    1. Animal Behaviour Research Group, Department of Zoology, University of Oxford
      Animal Behaviour Research Group, Department of Zoology, South Parks Road, Oxford, OX1 3PS, U.K.
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Animal Behaviour Research Group, Department of Zoology, South Parks Road, Oxford, OX1 3PS, U.K.

Abstract

Abstract

Some red foxes, Vulpes vulpes, urinate very frequently on conspicuous sites. This paper describes such ‘token’ urine marking in detail from observations in the wild (around Oxford, England and Ein Gedi, Israel) and on leash-walking, tame foxes. Field experiments show that token urination occurs at specific sites and in particular areas. A leash-walked vixen reacted differently to her own urine marks than to experimental ones of alien urine, and her reaction was influenced by where she encountered the marks. Token urine marks are most frequently made by socially dominant foxes and are seen in a variety of contexts, including courtship and aggression.

Zusammenfassung

Urinmarkieren läßt sich vom Harnen durch die kurze Dauer, die Stellung (oft mit angewinkeltem Bein) und den ausgesuchten Ort (oft ein auffälliges Objekt in Nasenhöhe) unterscheiden. Beide Geschlechter können dabei das Bein heben, aber Fähen tun es mit stärker gebogenem Rücken und erhobenem Schwanz.

Zwei zahme Fähen markierten nur in einem ganz bestimmten Gebiet, am meisten in dessen mittlerem Teil, immer weniger zum Rand hin. Auch wilde Füchse markierten nie außerhalb ihres Reviers. Marken werden am häufigsten auf den Wechseln gesetzt, um so häufiger, je öfter diese benutzt werden; gibt es dort weniger geeignete Stellen, werden diese um so häufiger benutzt. Eine Fähe reagierte auf eigenen und fremden Urin (im Revier und außerhalb) ver-schieden, konnte also beides unterscheiden. Sie und ein Rüde machten jeweils vor fremden Marken kehrt.

Füchse haben viele Markierungsstellen im Gedächtnis und machen Umwege, um dorthin zu gehen. Rangtiefe Fähen markieren weniger als dominante; manchmal meiden sie die Markierstellen der dominanten, manchmal nicht. Jungfahen beginnen mit 5 Monaten zu markieren, zuerst in vertrauten Gebieten. Im folgenden Herbst scheinen sich die markierten Gebiete noch zu verschieben. Fähen markierten jede Nacht dort, wohin sie auf ihren Streifzugen (in ihrem Gebiet) kamen. Das Markieren schien einem gewissen Rhythmus zu folgen.

Futterverstecke werden bevorzugt im markierten Gebiet angelegt. Urinmarkieren kommt audh in verschiedenen sozialen Kontexten vor.

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