An Evolutionarily Stable Feeding Strategy in Sticklebacks1

Authors


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    Supported by a grant from the Deutsche Forschungsgemeinschaft, Az. Cu 4/20.

Arbeitsgruppe für Verhaltensforschung, Abteilung für Biologie, Ruhr-Universität, Postfach 102 148, D-4630 Bochum 1.

Abstract

Abstract

When offered a choice between two simulated drift food patches 6 three-spined sticklebacks (Gasterosteus aculeutus L.) distributed themselves between the two patches in the ratio of patch profitabilities. This is an example of an “ideal free distribution” which could be achieved either if all fishes used the same pure strategy of feeding where reward rate is assessed to be highest, or if they adopted a mixture of that strategy and of random choice. Conditions for either possibility to be evolutionarily stable are discussed.

Zusammenfassung

6 Dreistachlige Stichlinge (Gasterosteus aculeatus L.), die zusammen zwischen zwei nachgeahmten Driftfutterstellen wählen konnten, verteilten sich auf die Stellen nach deren Ergiebigkeitsverhältnis. Dieses Verhalten ist ein Bei-spiel für eine ß „ideal freie Verteilungrdquor;, die entweder dadurch erreicht werden könnte, daß alle Fische dieselbe reine Strategic benutzen, nämlich dort zu fressen, wo die Belohnungsrate am höchsten ist, oder aber dadurch, daß die Fische eine Mischung aus jener Strategic und zufälliger Wahl benutzen. Bedin-gungen, unter denen jede der beiden Möglichkeiten evolutionsstabil ist, werden diskutiert.

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