The Role of Early Sensory Experience in the Prey Catching Responses of Salamandra salamandra to Stationary Prey34

Authors


  • 3

    Supported by the Deutsche Forschungsgemeinschaft.

  • 4

    Dedicated to Professor Dr. Bernhard Rensch in honour of his 80th birthday.

Universität Bremen, Fach-bereich 3 (Biologie/Chemie), Postfach 33 04 40, D-2800 Bremen 33.

Abstract

Abstract

Two groups of newly metamorphosed Salamandra salamandra (L.) were raised with living and with stationary prey, respectively. One year later, the group which had experience exclusively with stationary prey was significantly better in responding to stationary prey than the group which only had experience with moving prey. This was the case both under light and dark conditions. The experiments show that prey-catching behavior in salamanders can be considerably modified by experience.

Zusammenfassung

Zwei Gruppen von Feuersalamandern wurden nach der Metamorphose unterschiedlich aufgezogen: Eine Gruppe erhielt ausschließlich bewegte Beute, die andere nur unbewegte (tote) Beutetiere. 10 Monate nach der Metamorphose wurde das Verhalten gegenüber unbewegten Beuteobjekten bei Licht unter-sucht. Tiere, die mit stationärer Beute aufgezogen wurden, reagierten signifi-kant häufiger auf die Beute als Salamander, die nur bewegte Beute erhalten hatten. Bei Salamandern im Alter von 15 Monaten wurde das Verhalten gegenüber stationärer Beute bei Dunkelheit untersucht. Beide Gruppen reagierten bei Dunkelheit häufiger als bei Licht. Auch bei Dunkelheit waren die mit unbewegter Beute aufgezogenen Salamander signifikant besser als die Salamander, die keine Erfahrung mit unbewegter Beute hatten. Auf Grand dieser Ergebnisse kann man annehmen, daß der Anblick bewegungsloser Beute die Schnappreaktion hemmt und daß diese visuelle Hemmung durch Erfahrung mit unbewegter Beute beträchtlich verringert werden kann.

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