The Hierarchy in Copulatory Competition and its Correlation with Paternity in Grouped Male Laboratory Rats1

Authors


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    Supported by Deutsche Forschungsgemeinschaft SFB 146 C 1/B 9.

Laboratory Animal Science Unit and Central Laboratory Animal Facility, Medical School Hannover, Karl-Wiechert-Allee 9, D-3000 Hannover 61

Abstract

Abstract

This investigation was carried out to answer the question of whether a copulatory competition test is effective in estimating individual differences in relative Darwinian fitness among adult male laboratory rats, caged in small groups under laboratory conditions. The rank positions in hierarchies of male rats, caged by two or four were determined in respective copulatory-, drinking- and fathering-competition tests. During the copulation test only intromission frequency was observed, whereas in the fathering competition test the entire copulatory pattern could be performed.

The rank positions in the copulatory and fathering tests showed correlations. Thus, the copulatory test can reflect individual differences in that part of the relative Darwinian fitness which is related to male-male competition.

Zusammenfassung

Erwachsene männliche Inzuchtratten in Gruppen von 2 und 4 Tieren je Käfig kopulieren individuell verschieden häufig, wenn ihnen für 5 min ein künstlich brünstiges Weibchen zugesetzt wird. In 105 untersuchten Gruppen fanden sich 11 unterschiedliche Rangstrukturen.

Bei 36 dieser Gruppen wurden außerdem Hierarchien beim Zugang zum Wasser nach nächtlichem Wasserentzug bestimmt. Die Rangplätze der Tiere korrelieren nicht mit denen im Kopulationswettstreit (r = 0,07; p > 0,1).

Jeweils zwei erwachsene männliche Inzuchtratten unterschiedlicher Geno-typen wurden gemeinsam gehalten und dabei wiederholt mit erwachsenen Weibchen bekannter Genotypen dauerhaft verpaart. Es entstanden 2051 Nachkommen, an deren Fellfarbe der jeweilige Vater erkannt wurde. Die konkurrierenden Böcke unterschieden sich in der Anzahl ihrer Vaterschaften. Diese Unterschiede stimmten in 22 von 27 Gruppen mit den Rangplätzen im „Kopulationskompetitionstest” überein.

Es wird vermutet, daß dieser Test unter Laborbedingungen bei konkurrierenden Rattenböcken den durch „male-male competition” bedingten Anteil ihrer relativen Darwin-Fitneß widerspiegelt.

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