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Abstract

Zebra finches (Taeniopygia guttata) were tested in quadruplets in which they had the choice of mating with a close relative or a non-relative. The majority of birds chose to mate incestuously and possible reasons for this finding are discussed.

Zusammenfassung

Zebrafinken, denen die Wahl gelassen wird, sich mit einem nahe ver-wandten oder mit einem nicht verwandten Tier zu paaren, neigen dazu, den nahe verwandten Artgenossen zu wählen. Dieser Effekt ist dann am aus-geprägtesten, wenn es sich um Paarungen zwischen Eltern und Nachkommen handelt, und ist vermutlich auf frühes Lernen elterlicher Merkmale zurück-zuführen. Die funktionelle Bedeutung dieser Befunde wird diskutiert, und es wird vermutet, daß Verwandtenehen entweder durch die abnorme Aufzucht-situation im Labor bedingt sind, oder dadurch, daß die normale Ausbreitung, wie sie im Freiland möglich ist, im Labor unterbunden wird, oder daß Inzucht bei dieser Art möglicherweise von Vorteil ist.