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Abstract and Summary

A recent modification of optimal foraging theory has been a sliding “memory window” of prior patches visited to replace the absolute knowledge of patch profitability assumed by most versions of foraging theory. While this appears to be a more realistic demand on the predator's abilities to abstract and utilize environmental information, little is known about these abilities for most animals in the wild. A phenomenon from the operant conditioning laboratory (local contrast) yields remarkably pertinent data on this point. This paper outlines the similarities between memory windows and local contrast and discusses some of the implications for both foraging and learning theories.

  • 1
    Local contrast implies a time course to foraging except under the most unpredictable conditions. Memory windows imply no such time course.
  • 2
    Most predators examined in the laboratory from the viewpoint of optimal foraging theory have been generalists. Specialized feeders may exhibit different sorts of proximate responses to stochastic situations.
  • 3
    Manipulation of resource predictability may also serve to highlight differences between local contast and memory windows and between generalists and specialists.
  • 4
    More consideration should be given to the appropriate reinforcement schedule(s) used in laboratory simulations of foraging decisions. Seemingly minor changes in schedule contingencies may yield marked changes in response patters. “Hybrid” schedules may have to be devised to adequately mimic natural conditions.

Zusammenfassung

Die meisten Versionen der Theorie des optimalen Nahrungserwerbs (optimal foraging) setzen eine vollständige Kenntnis der örtlichen Ergiebigkeit voraus. Die tatsächlichen Möglichkeiten des Lebewesens, derartige Informationen aus der Umgebung zu gewinnen und auszuwerten, passen aber wohl eher zur Annahme eines “gleitenden Erinnerungsfensters”; nur weiß man darüber von freilebenden Tieren fast nichts. Der “örtliche Kontrast”, ein Phänomen, das beim Erwerben bedingter Aktionen auftritt, kann hier weiterhelfen. Erörtert werden Gemeinsamkeiten des Phänomens mit dem Erinnerungsfenster und Folgerungen für die Theorie des Lernens und des Nahrungserwerbs.

  • 1
    Örtlicher Kontrast schließt einen bestimmten Zeitverlauf der Nahrungs-suche ein (außer unter unvorhersehbaren Situationen), Erinnerungsfenster tun das nicht.
  • 2
    Die meisten Laboruntersuchungen zur Theorie optimaler Nahrungs-nutzung benutzen Generalisten. Nahrungs-Spezialisten könnten unter stochastischen Bedingungen anders reagieren.
  • 3
    Durch gezielte Veränderung der Ergiebigkeits-Erwartung sollten Unter-schiede zwischen Spezialisten und Generalisten, sowie zwischen örtlichem Kontrast und Erinnerungsfenster deutlicher hervortreten.
  • 4
    Bei Laborversuchen zum Nahrungsfinden sollte mehr auf die geeigneten Belohnungs-Schematen geachtet werden; geringe Änderungen hier können starke Änderungen im Verhalten zur Folge haben. Misch-Schematen könnten nötig werden, um natürliche Verhältnisse zu simulieren.