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Abstract and Summary

The breeding system of the acorn woodpecker in California is detailed, and evidence supporting the occurrence of both cooperative polygamy (polygynandry) and nonbreeding by group offspring still living in their natal territory (helping) is presented. Both these phenomena occur independently and often simultaneously within the population. Although groups almost invariably consist of close relatives, incest is avoided, apparently by the recognition of close relatives. However, 10 cases of known or probable inbreeding have been recorded, resulting both from philopatry and from breakdowns in the usual pattern of incest avoidance. The latter appears to occur when the cost of attracting an unrelated mate is unusually high; the overall extent and significance of inbreeding in the acorn woodpecker remain to be determined.

Zusammenfassung

Eichelspechte leben in Gruppen, die aus einem “Brüterzentrum” (bis zu 4 Männchen und 2 Weibchen) bestehen und den nichtbrütenden Helfern; das sind bis zu 10 Nachkommen beiderlei Geschlechts aus mehreren Vorjahresbruten der Gruppe. Brutgruppen entstehen, indem sich eine Gruppe von Schwestern und eine Gruppe ihnen verwandtschaftlich nicht nahestehender Brüder zusammenschließen. Hinzu kommen dann Zuwanderer und die eigenen Nachkommen. Diese brüten in der Familie nicht, es sei denn ein andersgeschlechtiger Elter stirbt und wird durch einen Fremden ersetzt. In diesem Falle können Nachkommen brüten, obwohl ihr gleichgeschlechtiger Elter noch in der Gruppe ist. Sterben alle Brüter eines Geschlechts, wandern andere Individuen dieses Geschlechts ein; Zuwanderer gibt es aber auch zusätzlich.

Zuwanderer sind 1. Geschwister von Brütern, 2. Gruppennachkommen, die nach einem erfolglosen Brutversuch außerhalb wieder daheim Heifer werden, 3. Gruppennachkommen, die kein Auswandererglück hatten und im heimatlichen Revier brüten, nachdem ihr andersgeschlechtiger Elter starb. Als Folge dieser Brüt-Ordnung wird Inzest weitgehend vermieden, offenbar zum Teil durch Verwandtschaftserkennen. Dennoch sind 10 Fälle von Inzucht beschrieben; 5 davon nach einem Zusammenbruch des Verwandtschaftserkennens, 5 aus Ortstreue. Inzucht scheint aufzutreten, wenn die Kosten für das Anwerben eines unverwandten Partners ungewöhnlich hoch sind. Wie häufig das vorkommt und welche Folgen es für das Sozialverhalten hat, bleibt zu untersuchen.