Courtship, Spawning and Social Organization of the Pipefish, Corythoichthys intestinalis (Pisces: Syngnathidae) with Notes on two Congeneric Species

Authors


A-08, Univ. Sydney, Sydney N.S.W. 2006, Australia.

Abstract

Abstract and Summary

Pipefishes (Syngnathidae) in the coral reef associated genus Corythoichthys were observed to provide field information on social organization that is subsequently compared with previously published observations of confamilials in aquaria. A second goal was to examine the hypothesis that, due to extensive male parental care, males are a resource limiting female reproductive success. Courtship, spawning, and social organization are described for Corythoichthys intestinalis and in lesser detail for C. paxtoni. Notes are also provided on the behavior of C. amplexus. At least the first and probably all three species have a social organization based on permanent pairing and monogamy. The selective factors that may have led to this social system are discussed.

Zusammenfassung

  • 1Balz und Ablaichen von Corythoichthys intestinalis bestehen aus 9 Verhaltensweisen. Abfolge und Kompliziertheit des Balzverhaltens ändern sich mit dem Heranrücken der Laichablage. Die Übertragung der Eier in den Hautsack des Männchens geschieht frühmorgens über dem Riff. Jede Laichablage endet mit dem Wackeltanz, währenddem die Eier im Hautsack festhaften. Männliche und weibliche Beteiligung an der Balz sind gleich stark.
  • 2Balz und Laichablage der Arten C. paxtoni und C. amplexus sind ähnlich.
  • 3C. intestinalis, und möglicherweise C. paxtoni, bilden monogame Paare. Obwohl die Laichablage nur alle 9–12 Tage stattfindet, veranstalten die Paare täglich zu Sonnenaufgang eine kurze Balz oder Begrüßung.
  • 4Vermännlichung des weiblichen Verhaltens kommt vor, ist aber nicht so extrem wie bei anderen beschriebenen Arten. Ein Vergleich in mehreren Familien von Riff-Fischen, deren Männchen Brutpflege betreiben, deutet auf einen Zusammenhang hin zwischen männlicher Brutpflege und dem Grad der weiblichen Maskulinisation.
  • 5Monogamie bei C. intestinalis ist anscheinend das Resultat mehrerer Besonderheiten der Laichablage: a) Männchen können nur eine Brut Eier auf einmal tragen, b) Weibchen legen alle Eier eines Geleges gleichzeitig, c) die Periode der weiblichen Eiproduktion gleicht der männlichen Brutperiode, und d) verschiedene Paare laichen nicht gleichzeitig, so daß die Partnerauswahl begrenzt ist. Aus diesen Gründen scheint für diese Fische Monogamie das tauglichste System der Fortpflanzung zu sein.

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