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Abstract and Summary

Most methods of quantitative analysis of animal behavior assume that action patterns can be unambiguously classified into discrete, exclusive categories. This is not invariably the case. The digging behavior of the Midas cichlid (Cichlasoma citrinellum), for example, exhibits two functionally distinct modalities, scoop and pick, that intergrade continuously in form but are separable probabilistically. We present a technique for analyzing such behaviors that provides a reliable basis for formulating and verifying categories and allows a quantitative assessment of functional dissimilarity.

Zusammenfassung

Die meisten Methoden quantitativer Verhaltensanalysen setzen eindeutige Klassifizierung der Verhaltensweisen in sich wechselseitig ausschließende Kategorien voraus. Die sind aber nicht immer gegeben. Das Graben des Midas-Cichliden Cichlasoma citrinellum wird in zwei funktional verschiedenen Weisen ausgeführt, „Schaufeln” und „Picken”, die der Form nach ineinander übergehen und nur statistisch unterscheidbar sind. Eine Analysetechnik für solche Fälle wird vorgestellt, die eine verläßliche Basis für eine Kategorienbildung bietet und eine quantitative Einschätzung der funktionalen Unterschiede dieser Verhaltensweisen erlaubt. Die nachfolgende Faktorenanalyse bestätigte die funktionale Unterscheidung der beiden Endhandlungen (Modal Action Patterns). Das Verfahren scheint allgemein anwendbar.