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Abstract and Summary

In free-ranging collared peccaries (Tayassu tajacu) 20% of all social or socially-related acts recorded were olfaction-related. Mutual rubbing, in which two individuals rubbed their faces over each other's dorsal glands, occurred at elevated rates when herds were initiating movement, moving rapidly, or alarmed. Olfactory investigation of conspecifics, mostly nosing of the head, perineum, or dorsal gland, occurred in all contexts at a fairly constant rate, but at elevated rates when herds entered bedgrounds or played. When herds were near home range boundaries, scent marking occurred at much higher rates than when herds were further within home ranges. Scent marking and social olfactory investigation also were temporally associated with herd play bouts.

Zusammenfassung

Freilebende Herden von Halsbandpekkaris wurden in Arizona beobachtet. 20% aller sozialen Interaktionen enthielten geruchliche Signale. Gegeneinanderreiben von Individuen war das vorherrschende Verhalten in diesem Bereich und trat am häufigsten auf, wenn die Herden aufbrachen, sich rasch davonbewegten oder erschreckt wurden. Gegenseitiges Beschnüffeln richtete sich vorwiegend gegen Kopf, Perineum und Rückendrüse und trat in ziemlich konstanter Häufigkeit auf, gesteigert nur im Spiel und am Schlafplatz. Duftmarkieren trat gehäuft an den Grenzen des Herden-Streifgebietes auf und häufiger als nach Zufallserwartung im Spiel.

Gegenseitiges Körperreiben erzeugt wahrscheinlich eine Duftwolke über der Gruppe, die ihren Ort anzeigt; das würde erklären, warum es gehäuft in Situationen auftritt, in denen Zusammenbleiben wichtig. ist. Dieses Reiben führt wohl auch zu einem kombinierten Herdengeruch auf jedem Kopf. Das regelmäßige Beriechen deutet darauf hin, daß ständig die Herden-Mitglied-schaft überprüft wird. Die herdeneigenen duftmarkierten Spielplätze zeigen an, daß Gruppenspiele olfaktorisch beeinflußt werden.