The role of nitrogen in the feeding strategy of Strophosomus melanogrammus (Forster) (Col., Curculionidae) in a mixed woodland habitat

Authors


Department of Forestry, University of Aberdeen, St. Machar Drive, Old Aberdeen, AB9 2UD Scotland

Abstract

Abstract

In the study area adults of the polyphagous weevil Strophosomus melanogrammus fed mainly on Picea sitchensis, Betula pubescens and Pteridium aquilinum. Leaf total N and water content were high in the spring in the first two and declined during the summer at which time the levels in the fronds of P. aquilinum were higher. Water soluble tannin levels in B. pubescens increased from bud-burst onwards reaching peak values just prior to leaf fall. Frass production by weevils feeding on the trees, a measure of leaf consumption, was initially low, increased during July and August, and decreased thereafter. In P. sitchensis frass production was negatively correlated with leaf water content; in B. pubescens with leaf total N in 1983 and with time, leaf total N and frass total N in 1985. Artificially changing B. pubescens leaf total N levels using amino acid solutions demonstrated that increasing N values up to c. 1.5 % were associated with decreasing leaf consumption, above this level N had no effect. Leaf total N was a poor predictor of leaf consumption by adults with the roles of other variables requiring investigation.

Zusammenfassung

Zum Einfluß von Stickstoff auf die Fraßstrategie von Strophosomus melanogrammus (Forster) (Col., Curculionidae) in einem Mischwaldgebiet

Im Untersuchungsgebiet fraßen die adulten polyphagen Rüsselkäfer, Strophosomus melanogrammus, hauptsächlich an Picea sitchensis, Betula pubescens und Pteridium aquilinum. Der Gesamtstickstoff- und Wassergehalt der Nadeln bzw. Blätter der beiden erstgenannten Pflanzen waren im Frühjahr hoch und sanken im Sommer. Zu dieser Zeit waren jedoch die entsprechenden Werte von P. aquilinum höher. Der Gehalt an wasserlöslichem Tannin in B. pubescens stieg kontinuierlich ab dem Knospenausbruch an und erreichte den Höchstwert kurz vor dem Laubfall. Die Fraßmenge, die über die Kotausscheidung bestimmt wurde, war anfang niedrig, erhöhte sich im Juli und August, um dann wieder abzufallen. Bei Fraß an P. sitchensis war die Kotausscheidung negativ mit dem Wassergehalt der Nadeln korreliert; 1983 war bei B. pubescens die Kotausscheidung negativ mit dem Gesamtstick-stoffgehalt der Blätter und des Kots korreliert. Bei künstlicher Veränderung des Gesamtstickstoffgehalts der Blätter durch Aminosäurelösungen wurde bei B. pubescens ersichtlich, daß eine Steigerung des Stickstoffgehalts von bis zu 1,5% einen verringerten Fraß zur Folge hatte; eine Steigerung über diesen Stickstoffwert hinaus blieb jedoch ohne Effekt. Der Gesamtstickstoffgehalt der Blätter erwies sich als schwacher Indikator für den Laubverzehr der adulten Rüsselkäfer. Die Einflüsse der übrigen Variablen bedürfen weiterer Untersuchung.

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