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Keywords:

  • Ascalaphidae;
  • compound eyes;
  • morphology;
  • daily activity;
  • habitat;
  • phylogeny

Abstract

The external morphology of the compound eyes of 13 species of the Ascalaphidae family (Insecta, Neuroptera) from Africa, Asia and Europe was studied in relation to the habitat, phylogeny and time of activity during the day. The six species with undivided eyes (Haplogleniinae) are nocturnal; four inhabit more or less open terrain, while two inhabit more or less dense vegetation. Of the seven species with divided eyes (Ascalaphinae), three are diurnal, one is crepuscular and nocturnal, and three are nocturnal. It was found that two of the diurnal species inhabit open terrain and open forest, and one inhabits dense vegetation; the crepuscular and nocturnal species inhabits open terrain; and two of the nocturnal species inhabit open terrain, while one inhabits dense vegetation. The results are discussed in relation to the hypothesis that divided eyes evolved from undivided eyes, originally serving as an adaptation to daytime vision in open terrain.

Zusammenfassung

Bei 13 Arten aus der Familie der Ascalaphidae (Insecta, Neuroptera) aus Afrika, Asien und Europa wurde die externe Morphologie der Komplexaugen im Zusammenhang mit der tageszeitlichen Aktivität, dem Habitat und der Phylogenie untersucht. Alle sechs Arten mit ungeteilten Augen (Haplogleniinae) sind nachtaktiv. Vier kommen im mehr oder weniger offenen Gelände und zwei kommen in mehr oder weniger dichter Vegetation vor. Von den sieben Arten mit geteilten Augen (Ascalaphinae) sind drei tagaktiv, eine ist dämmerungs- und nachtaktiv und drei sind nachtaktiv. Zwei von den tagaktiven Arten kommen im offenen Gelände und in lichten Baumbeständen vor, eine Art bewohnt dichte Vegetation. Die dämmerungs- und nachtaktive Art kommt im offenen Gelände vor.Von den drei nachtaktiven Arten kommen zwei im offenen Gelände vor, eine bevorzugt dichte Vegetation. Die Ergebnisse werden im Zusammenhang mit der Hypothese diskutiert, dass sich im Verlauf der Evolution die geteilten Augen aus ungeteilten Augen entwickelt haben und ursprünglich eine Anpassung an das Sehen bei Tag im offenen Gelände darstellen.