Zur Morphologie der Dinoflagellaten-Gattung Nannoceratopsis Deflandre

Authors


Abstract

SEM studies of Nannoceratopsis gracilis Alberti reveal details of ridge and groove arrangement in the subapical region. Transversal and longitudinal furrows can be compared with the furrow system in Dinophysis and other Dinophysiales. A median sagittal ‘groove’ observed in corroded specimens is possibly derived from a sagittal suture as found in the thecae of these groups. It is, however, still impossible to assign Nannoceratopsis to any living genus. Although preformed archaeopyles have not been observed, surface and ridge structures leave little doubt that we are dealing with cysts, similar in this respect to the proximate cysts of the Peridiniales.

Neue Untersuchungen an Nannoceratopsis gracilis Alberti im Elektronen-Raster-Mikroskop gaben Aufschluβüber die Anordnung von Leisten und Rinnen im subapikalen Bereich und erlauben die Rekonstruktion des Quer- und Längsfur-chensystems. Dadurch werden genauere Vergleiche mit den Furchenverhältnissen bei Dinophysis und anderen Dinophysiales möglich. Zusätzliche Indizien geben mediane sagittale ‘Rinnen’, die durch Verwitterung dort entstehen, wo sich bei Theken von Dinophysiales die Sagittalnaht befinden würde. Eine Zuordnung zu bekannten rezenten Gattungen ist jedoch nicht möglich. Präformierte Archaeopyle konnten nicht gefunden werden. Doch ähneln die Strukturen von Wandoberfläche und Leisten denen von proximaten Peridiniales-Zysten, so daβ wir bei Nannoceratopsis ebenfalls auf Zysten-Stadien schlieβen dürfen.

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